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Feuerwehr Mainz
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Katastrophenschutz

Mitwirkende im Katastrophenschutz

Seit Jahren sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen ein fester Bestandteil des Katastrophenschutzes in Mainz. Hier wirken neben der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk, die hierzu Kraft Gesetztes verpflichtet sind, auch alle privaten Hilfsorganisationen (Arbeiter Samariter Bund, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst) im Katastrophenschutz mit.

Die Einheiten in Mainz:

Schnelleinsatzgruppe Sanität (SEG-S)

Zurzeit stellen Arbeiter Samariter Bund (ASB) und Johanniter Unfallhilfe (JUH) sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Malteser Hilfsdienst (MHD) je eine Schnelleinsatzgruppe Sanität (SEG-S). Eine SEG-S stellt eine Erstversorgung einer verletzten Person sicher, die sich z. B. während des Rosenmontagszuges oder des Gutenbergmarathons verletzt hat.

Schnelleinsatzgruppe Betreuung (SEG-B)

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und das DRK bilden jeweils eine Schnelleinsatzgruppe Betreuung (SEG-B). Eine SEG-B betreut und versorgt Personen, die – z. B. aufgrund eines Bombenfundes in eine Sporthalle – evakuiert werden mussten.

Schnelleinsatzgruppe Verpflegung (SEG-V)

Eine der Einheiten des Katastrophenschutzes ist die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung (SEG-V). Diese hat die Aufgabe, bis zu 300 Betroffene und/oder Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmverpflegung sowie mit heißen und kalten Getränken zu versorgen.

Die Hilfsorganisationen hatten ab 2024 nicht die notwendigen Ressourcen, um eine solche Einheit aufzustellen und zu betreiben. Daher hat die Stadt Mainz eine eigene SEG-V in Form einer Regieeinheit konzipiert und aufgebaut. Im September 2024 begann für die rund 30 ehrenamtlichen Mitglieder der neuen Einheit die theoretische und praktische Ausbildung.

Parallel dazu wurde mit der sukzessiven Beschaffung der notwendigen Ausstattung begonnen. Standort der Einheit ist die Feuerwache 2 in der Mainzer Neustadt. Bei Verpflegungseinsätzen im Stadtgebiet, kann sie auf die die hierfür entsprechend konzipierte Küche der Wache zurückgreifen.

Für überörtliche Einsätze stehen eine Feldküche, Küchenzelte sowie mobile Küchenausstattung und weitere Ausrüstung zur Verfügung. Im Oktober 2025 wurde die Einheit durch Oberbürgermeister Nino Hasse offiziell in Dienst gestellt und steht seit 1. November 2025 für Einsätze bereit.


Weitere Mitwirkende im Katastrophenschutz

Leitender Notarzt (LNA) und Organisatorischer Leiter (OrgL)

Die Stadt Mainz betreibt gemeinsam mit dem Landkreis Mainz-Bingen eine Leitende Notarztgruppe (LNG) sowie eine Gruppe der Organisatorischen Leiter (OLG).

Der Leitende Notarzt (LNA) ist zuständig und verantwortlich für alle Leitungsaufgaben im medizinischen Bereich. Er hat alle medizinischen Maßnahmen am Schadensort zu leiten, zu koordinieren und zu überwachen. Der LNA ist im Rahmen seines medizinischen, der Organisatorische Leiter (OrgL) im Rahmen seines organisatorischen Auftrages gegenüber allen der Abschnittsleitung Gesundheit (ALG) unterstellten Einsatzkräften weisungsbefugt.

Der OrgL ist zuständig und verantwortlich für die gesamte organisatorische Abwicklung der Bewältigung von Schadensereignissen mit einer größeren Anzahl Verletzter, Erkrankter und/oder sonstiger Betroffener, unter Beachtung medizinischer Vorgaben des LNA.

Notfallseelsorge

Die Notfallseelsorge in Mainz ist ein Dienst der evangelischen und katholische Kirchen, die u. a. mit der Feuerwehr Mainz, den Hilfsorganisationen, dem Rettungsdienst sowie der Polizei zusammenarbeitet. Im Falle eines Schadensereignisses, bei dem Menschen psychischen Belastungen, z. B. als Betroffene oder als Einsatzkraft, ausgesetzt sind, kann die Notfallseelsorge hinzugezogen werden.

Technisches Hilfswerk (THW)

Der THW Ortsverband Mainz mit seinen 80 aktiven Helferinnen und Helfern gehen seit vielen Jahren Hand in Hand mit dem Katastrophenschutz Mainz. Die Helferinnen und Helfer arbeiten als Einsatzkräfte des Technischen Zuges oder der Fachgruppe Führung- und Kommunikation oder verrichten ihren Dienst als Mitglied des Ortsverbandstabes (OV-Stab).

Kreisverbindungskommando (KVK)

Das Kreisverbindungskommando (KVK) ist die Verbindungsstelle der zivilen-militärischen Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Kommunalbehörden. Im Katastrophenfall oder ähnlichen Ereignissen informiert und berät das KVK die Führungsstäbe über das Hilfsangebot der Bundeswehr und koordiniert zudem die Einsatzkräfte der Bundeswehr in Abstimmung mit ihnen.