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Gutenberg-Museum
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Aktuelles

Mainzer Johannisnacht 2024 im Gutenberg-Museum: Improtheater trifft Wissenschaft

Kurz vor der offiziellen Eröffnung der Mainzer Johannisnacht können die Besucher:innen sich am Freitag, dem 21. Juni 2024 im Gutenberg-Museum auf etwas Einmaliges einlassen. Erstmals – und zum letzten Mal in gewohnter Umgebung – gastiert im Museum das Improvisationstheater-Ensemble aus Mainz „Die Affirmative“.
Bei der Abendveranstaltung mit dem Titel „Bereit für Neues! Veränderungen meistern mit Improvisation und Resilienz“ ist der Name Programm: Unsere Gäste können um 17.30 Uhr im Vortragssaal des Gutenberg-Museums bei freiem Eintritt mitimprovisieren, mitlachen und mit ihren eigenen Ideen die Szenen beeinflussen. Mit dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) erfahren sie außerdem, wie man Resilienz erlernen kann – und dies direkt aus der Forschung. Ganz besonders freuen wir uns über die Unterstützung der Rheinhessen Sparkasse, deren großzügige Spende die Veranstaltung erst möglich macht.

Neues Glanzstück im Gutenberg-Museum: Die Biblia Pauperum

Mit dem Ankauf des Blockbuchs, der sogenannten Biblia Pauperum, ist es dem Gutenberg-Museum gelungen, seine Sammlung um ein weiteres Glanzstück zu erweitern. Am 22. April 2024 wurde der Neuerwerb im Rahmen einer Pressekonferenz im Gutenberg-Museum vorgestellt. Das 40-seitige Buch hat einen Wert von rund 1,85 Mio. Euro und konnte dank großzügiger finanzieller Unterstützung erworben werden. Die Landeshauptstadt Mainz beteiligte sich mit 780.000 Euro, die Kulturstiftung der Länder mit 750.000 Euro, die Stiftung zur Förderung des neuen Gutenberg-Museums mit 120.000 Euro, die Stiftung Moses mit 100.000 Euro sowie das Land Rheinland-Pfalz ebenfalls mit 100.000 Euro.

Von analog zu digital

Bisher konnten unsere zwei Bibeln nur in der Schatzkammer unseres Museums bestaunt werden. Das wird sich nun ändern, denn die wertvollen Bücher werden nach einer umfangreichen Digitalisierung sowohl für die Fachwelt als auch für die allgemeine Öffentlichkeit weltweit digital zugänglich sein. Die Aufnahmen der einzelnen Seiten werden in Kooperation mit dem Bad Nauheimer Unternehmen Microbox durchgeführt. Die digitalen Daten werden vorerst im Onlineportal der Johannes Gutenberg-Universität „Gutenberg Capture“ eingepflegt und dadurch verfügbar gemacht. Nach dem Launch des Kulturportals Rheinland-Pfalz in der zweiten Jahreshälfte werden die Digitalisate ebenfalls über diese Seite abrufbar sein. Als weiterer universitärer Partner entwickelt die Mainzer Buchwissenschaft unter Jun.-Prof. Dr. Nikolaus Weichselbaumer ein OCR-Programm, über das die Nutzenden gezielt Begriffe im Fließtext suchen können. Die Suchfunktion ermöglicht außerdem die Suche nach Namen und lateinischen Wörtern.