Portrait: Mainzer Minipressen-Messe
Alle zwei Jahre wird die Gutenberg-Stadt Mainz drei Tage lang zum Treffpunkt der Minipressen, Kleinverlage, Handpressen, Buchkünstler:innen, Autor:innen. Über 220 Ausstellende aus zehn Ländern und 5.000 Besucher:innen bilden den größten Handelsplatz für Kleinverlagsbücher und künstlerische Pressendrucke.
"Für die durch Internet und neue Medien geschundenen Buchmenschen ist die Mainzer Minipressen-Messe auch wie eine Heil- und Pflegeanstalt: Sie heilt das pessimistische Denken vom Untergang der Buchkultur und sie pflegt, nicht zuletzt durch die Vergabe des V.O.Stomps-Preises (durch die Landeshauptstadt Mainz), die Liebe zu den besonders schönen Büchern." Riewert Quedens Tode (Buchantiquar und Verleger, Berlin) in seiner Lobrede auf Hendrik Liersch (Corvinus Presse, Berlin) zur Vergabe des V.O. Stomps-Preises.
Die Mainzer Minipressen-Messe hat sich aus bescheidenen Anfängen zur Internationalen Buchmesse der Kleinverlage und künstlerischen Handpressen entwickelt.
Eine Verkaufsmesse mit ausgedehntem Begleitprogramm aus mehr als 30 Kultur- und Fachveranstaltungen. Sie ist damit Umschlagplatz neuester Ideen und Trends für den Druck und das Verlegen von Literatur und Kunst geworden.
Historie
Die Mainzer Minipressen-Messe wird alle zwei Jahre ausgerichtet – immer im ungeraden Jahr - und ist 2025 im 54. Jahr - die beständigste und älteste Veranstaltung ihrer Art in Europa. Weitere Informationen zur Entwicklung der Messe finden Sie hier. (Öffnet in einem neuen Tab)
Träger
Trägerin der Minipressen-Messe ist die Landeshauptstadt Mainz. Die Vorbereitung und Durchführung liegen in den Händen des Mainzer Minipressen-Archives des Gutenberg-Museums. Sie erfährt regelmäßig Unterstützung durch den Kultursommer des Landes Rheinland-Pfalz (Öffnet in einem neuen Tab) , dem Boersenverein des deutschen Buchhandels (Öffnet in einem neuen Tab)und weiteren Sponsoren.


