Pressemeldung
Die Landeshauptstadt Mainz stärkt ihre Partnerschaft mit der ukrainischen Hafenstadt Odessa durch einen praktischen Beitrag zur Hilfe in der aktuellen Kriegszeit. Am Freitag, 29. August, wurden drei Feuerwehrfahrzeuge von Mainz nach Odessa überführt, um dort die lokale Feuerwehr im Kampf gegen die verheerenden Folgen des Krieges zu unterstützen.
Landeshauptstadt Mainz unterstützt Partnerstadt Odessa: Drei Feuerwehrfahrzeuge auf dem Weg in die Ukraine
(fsc) „Unsere Städtepartnerschaft mit Odessa ist nicht nur ein Zeichen der kulturellen Verbundenheit, sondern auch ein klares Bekenntnis zur Solidarität in dieser schweren Zeit für die Ukraine. Diese Unterstützung ist ein praktischer Ausdruck unserer Verbundenheit und unseres Engagements für den Frieden und die Sicherheit der Menschen in Odessa“, sagt Oberbürgermeister Nino Haase.
Die Löschfahrzeuge, die zuvor bei Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz waren, wurden von der Feuerwehr Mainz zur Verfügung gestellt. Die Fahrzeuge – ein Iveco Magirus aus dem Jahr 1991 und zwei Mercedes Benz aus 1994 – sind in gutem Zustand und mit TÜV versehen. Sie werden durch ukrainische Fahrer, die vom Partnerschaftsverein Mainz-Odessa organisiert wurden, auf einer rund 2200 Kilometer langen Strecke in die ukrainische Hafenstadt gebracht.
„Durch die Unterstützung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Menschen vor Ort“, sagt Mark Jüliger, kommissarischer Amtsleiter der Feuerwehr Mainz. „Durch den fortwährenden Beschuss der Stadt und die Zerstörung wichtiger Infrastruktur ist der Bedarf an Feuerwehrfahrzeugen dringend.“
Die Stadtverwaltung von Odessa wird die Fahrzeuge auf zwei Feuerwachen verteilen, um die Feuerwehrkapazitäten zu stärken und den Herausforderungen des Krieges besser begegnen zu können. Diese Lieferung fällt zudem mit einem bedeutenden Ereignis zusammen: Sie stellt ein symbolisches und äußerst praktisches „Geburtstagsgeschenk“ dar, da Odessa am 2. September mit einem großen Fest sein Stadtjubiläum feiert. Zu diesem Anlass hat Oberbürgermeister Haase auch einen Videogruß aufgenommen, der bei den Feierlichkeiten in Odessa gezeigt wird.
„Diese Partnerschaft ist für uns alle ein Beweis dafür, dass Städte auf der ganzen Welt in Zeiten der Not zusammenstehen können“, sagt Haase weiter.
Die Idee einer Städtepartnerschaft zwischen Mainz und Odessa wurde von engagierten Mainzer:innen rund um den Verein Städtepartnerschaftsverein Mainz-Odessa ins Leben gerufen und fand schnell Unterstützung. Seit Oktober 2024 besteht die Städtepartnerschaft. Ziel ist es, die Ukraine in diesen schweren Zeiten zu unterstützen und die Partnerschaft durch kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Projekte zu festigen. So finden auch bis zum 2. September erstmals die Odessa Kulturtage in Mainz statt.
Was ist eine Städtepartnerschaft?
Die Idee der Städtepartnerschaft entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und dient als langfristiges und effektives Mittel, um Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen. Im Mittelpunkt steht der Austausch der Bürger:innen und der Stadtgesellschaften. Die Landeshauptstadt Mainz legt großen Wert darauf, dass vor der offiziellen Besiegelung einer Partnerschaft bereits gut vernetzte Kontakte bestehen.
Die Löschfahrzeuge, die zuvor bei Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz waren, wurden von der Feuerwehr Mainz zur Verfügung gestellt. Die Fahrzeuge – ein Iveco Magirus aus dem Jahr 1991 und zwei Mercedes Benz aus 1994 – sind in gutem Zustand und mit TÜV versehen. Sie werden durch ukrainische Fahrer, die vom Partnerschaftsverein Mainz-Odessa organisiert wurden, auf einer rund 2200 Kilometer langen Strecke in die ukrainische Hafenstadt gebracht.
„Durch die Unterstützung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Menschen vor Ort“, sagt Mark Jüliger, kommissarischer Amtsleiter der Feuerwehr Mainz. „Durch den fortwährenden Beschuss der Stadt und die Zerstörung wichtiger Infrastruktur ist der Bedarf an Feuerwehrfahrzeugen dringend.“
Die Stadtverwaltung von Odessa wird die Fahrzeuge auf zwei Feuerwachen verteilen, um die Feuerwehrkapazitäten zu stärken und den Herausforderungen des Krieges besser begegnen zu können. Diese Lieferung fällt zudem mit einem bedeutenden Ereignis zusammen: Sie stellt ein symbolisches und äußerst praktisches „Geburtstagsgeschenk“ dar, da Odessa am 2. September mit einem großen Fest sein Stadtjubiläum feiert. Zu diesem Anlass hat Oberbürgermeister Haase auch einen Videogruß aufgenommen, der bei den Feierlichkeiten in Odessa gezeigt wird.
„Diese Partnerschaft ist für uns alle ein Beweis dafür, dass Städte auf der ganzen Welt in Zeiten der Not zusammenstehen können“, sagt Haase weiter.
Die Idee einer Städtepartnerschaft zwischen Mainz und Odessa wurde von engagierten Mainzer:innen rund um den Verein Städtepartnerschaftsverein Mainz-Odessa ins Leben gerufen und fand schnell Unterstützung. Seit Oktober 2024 besteht die Städtepartnerschaft. Ziel ist es, die Ukraine in diesen schweren Zeiten zu unterstützen und die Partnerschaft durch kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Projekte zu festigen. So finden auch bis zum 2. September erstmals die Odessa Kulturtage in Mainz statt.
Was ist eine Städtepartnerschaft?
Die Idee der Städtepartnerschaft entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und dient als langfristiges und effektives Mittel, um Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen. Im Mittelpunkt steht der Austausch der Bürger:innen und der Stadtgesellschaften. Die Landeshauptstadt Mainz legt großen Wert darauf, dass vor der offiziellen Besiegelung einer Partnerschaft bereits gut vernetzte Kontakte bestehen.
Herausgeber
Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Andreas Behringer
Abteilungsleiter und Pressesprecher der Stadt Mainz
Stadthaus 'Große Bleiche' (Große Bleiche 46/Löwenhofstr. 1)
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