Pressemeldung
Bei einem gemeinsamen Pressetermin am 03. Februar 2026 von Oberbürgermeister Nino Haase und Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse sowie weiteren Projektbeteiligten wurde an die Grundsteinlegung des Schellbaus im Jahr 1961 erinnert, in dem seither das Gutenberg-Museums Mainz bis Ende 2024 beheimatet war. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die damals verbaute Zeitkapsel geöffnet, ein typisches Symbol mit dem Zweck, zeittypische Dinge für nachfolgende Generationen zu bewahren und zu dokumentieren.
Modernisierung und Neubau Gutenberg-Museum: Ausbau des Grundsteins Schellbau und Öffnung der Zeitkapsel
Mit der Öffnung der Zeitkapsel würdigten Oberbürgermeister Nino Haase und Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse das damals Geleistete und blickten gemeinsam in die Zukunft.
Die Abbrucharbeiten am noch bestehenden Schellbau auf der Baustelle am Liebfrauenplatz schreiten stetig voran. Der Schellbau und der Verbindungsbau wurden vollständig entkernt und die Schadstoffsanierung wurde durchgeführt. Der Verbindungsbau zwischen dem Schellbau und dem historischen Gebäudeteil „Römischer Kaiser“ ist inzwischen niedergelegt. Bevor nun der Abriss des Schellbaus endgültig nach Fastnacht 2026 durchgeführt wird, wurde nochmals an die Grundsteinlegung von damals und an die bewegte Geschichte des Gebäudes erinnert.
Am 18. März 1961 wurde der Grundstein durch den damaligen Oberbürgermeister Franz Stein im Beisein von profilierten Vertreter:innen des Bundestags, des Landtags, staatlicher und kommunaler Behörden, der Kirchen, Wissenschaft und Wirtschaft gelegt. Gekennzeichnet wurde dieser besondere Stein durch eine Gravur mit der Jahreszahl 1961. Hinter diesem Grundstein befand sich all die Jahre die Zeitkapsel, die den nachfolgenden Schriftsatz in sich beherbergte: „Als dieser Grundstein gelegt wurde, waren seit der Geburt Gutenbergs rund 560 Jahre, seit seiner ihm in seiner Vaterstadt geglückten Erfindung der Buchdruckerkunst 515 Jahre, seit der Vollendung seiner meisterhaften 42-zeiligen Bibel 506 Jahre, seit seinem in Mainz am 03.Februar 1468 erfolgten Tode 493 Jahre vergangen. Es war das Jahr, in dem sich Mainz zur 2000-Jahr-Feier rüstete“.
Die Abbrucharbeiten am noch bestehenden Schellbau auf der Baustelle am Liebfrauenplatz schreiten stetig voran. Der Schellbau und der Verbindungsbau wurden vollständig entkernt und die Schadstoffsanierung wurde durchgeführt. Der Verbindungsbau zwischen dem Schellbau und dem historischen Gebäudeteil „Römischer Kaiser“ ist inzwischen niedergelegt. Bevor nun der Abriss des Schellbaus endgültig nach Fastnacht 2026 durchgeführt wird, wurde nochmals an die Grundsteinlegung von damals und an die bewegte Geschichte des Gebäudes erinnert.
Am 18. März 1961 wurde der Grundstein durch den damaligen Oberbürgermeister Franz Stein im Beisein von profilierten Vertreter:innen des Bundestags, des Landtags, staatlicher und kommunaler Behörden, der Kirchen, Wissenschaft und Wirtschaft gelegt. Gekennzeichnet wurde dieser besondere Stein durch eine Gravur mit der Jahreszahl 1961. Hinter diesem Grundstein befand sich all die Jahre die Zeitkapsel, die den nachfolgenden Schriftsatz in sich beherbergte: „Als dieser Grundstein gelegt wurde, waren seit der Geburt Gutenbergs rund 560 Jahre, seit seiner ihm in seiner Vaterstadt geglückten Erfindung der Buchdruckerkunst 515 Jahre, seit der Vollendung seiner meisterhaften 42-zeiligen Bibel 506 Jahre, seit seinem in Mainz am 03.Februar 1468 erfolgten Tode 493 Jahre vergangen. Es war das Jahr, in dem sich Mainz zur 2000-Jahr-Feier rüstete“.
Herausgeber
Landeshauptstadt Mainz
Abteilung Presse und Kommunikation
Andreas Behringer
Abteilungsleiter und Pressesprecher
Stadthaus Große Bleiche (Große Bleiche 46 / Löwenhofstraße 1)
55116 Mainz
- Telefon
- +49 6131 12-22 21
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Bilder zur Pressemeldung
Oberbürgermeister Nino Haase und Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse öffnen die Zeitkapsel des Gutenberg-Museums.© Landeshauptstadt Mainz/PressestelleBild-Download PNG-Datei, 3 MB
(v.l.n.r.) Dr. Ulf Sölter (Direktor Gutenberg-Museum), Oberbürgermeister Nino Haase, Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse und Thomas Kaut (Werkleiter Gebäudewirtschaft Mainz) mit Zeitkapsel und dem darin enthaltenen Schriftsatz© Landeshauptstadt Mainz/PressestelleBild-Download PNG-Datei, 3,27 MB
Schriftstück aus der Zeitkapsel des Baus des Gutenbergmuseums am Liebfrauenplatz.© Landeshauptstadt Mainz/PressestelleBild-Download PNG-Datei, 2,73 MB
Grundstein des Schellbaus und geschlossene Zeitkapsel© Landeshauptstadt Mainz/PressestelleBild-Download PNG-Datei, 2,07 MB
