Pressemeldung
(rpo) Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine setzt Mainz ein starkes Zeichen der Solidarität: Gemeinsam mit Mainzer Vereinen ruft die Stadt zu Spenden für die Beschaffung von Generatoren für ihre ukrainische Partnerstadt Odessa auf. Hintergrund sind anhaltende russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Hafenstadt, die immer wieder zu massiven Stromausfällen führen.
Strom bedeutet Leben für die Ukraine – Landeshauptstadt Mainz startet Spendenaufruf zur Anschaffung von Generatoren für die Partnerstadt Odessa
Der Städtepartnerschaftsverein Odessa hatte sich zuvor mit der dringenden Bitte an die Stadt Mainz gewandt, bei der Beschaffung von Generatoren für die kritische Infrastruktur zu helfen.
Trotz einer angespannten Marktlage konnte die Stadtverwaltung bereits einen gebrauchten Großgenerator mit rund 200 kW Dauerleistung für 14.850 Euro erwerben. Das Aggregat ist teilweise mit neuen Komponenten ausgestattet und befindet sich in einem guten technischen Zustand. Der Neupreis für ein vergleichbares Gerät dieser Größenordnung liegt bei etwa 40.000 bis 70.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln der Städtepartnerschaft.
Am 24. Februar 2026 wird der Generator gemeinsam mit weiteren Geräten der Stadt Regensburg durch die Hilfsorganisation Space Eye e.V. per Spedition nach Odessa transportiert. Space Eye übernimmt die Transportkosten, die bei einer Einzellieferung rund 2.000 Euro betragen hätten.
Mit einer Dauerleistung von rund 200 kW können in Odessa unter anderem ein mittleres Wasserpumpwerk, eine größere Heizstation, ein Klinikbereich, mehrere kommunale Gebäude oder auch ein kleineres Rechenzentrum zuverlässig versorgt werden. Eine stabile Notstromversorgung ist von existenzieller Bedeutung, um die öffentliche Infrastruktur aufrechtzuerhalten.
„Vier Jahre nach dem Beginn des großangelegten russischen Angriffskriegs gilt mehr denn je: Strom bedeutet Leben und damit konkret Sicherheit, medizinische Versorgung und Wärme“, betont Oberbürgermeister Nino Haase. „Unsere Städtepartnerschaft mit Odessa ist ein klares Zeichen der Solidarität. Mit dem leistungsstarken Generator leisten wir konkrete Hilfe. Gleichzeitig wissen wir, dass der Bedarf weiterhin enorm ist. Wir setzen daher auch auf die Solidarität der Mainzer Stadtgesellschaft und starten für weitere Generatoren eine Crowdfunding-Aktion.“
Die Crowdfunding-Aktion wird von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V., dem Partnerschaftsverein Mainz-Odessa e.V., dem Ukrainischen Verein Mainz sowie der Landeshauptstadt Mainz getragen. Ziel ist es, weitere Generatoren zu finanzieren. Das Spendenziel liegt bei insgesamt 25.000 Euro.
Unter dem Motto „Licht & Wärme für Odessa“ sind Mainzerinnen und Mainzer aufgerufen, sich zu beteiligen. Jeder Beitrag hilft, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Pumpstationen oder Heizaggregate mit Strom zu versorgen und damit Sicherheit und Hoffnung in einer Ausnahmesituation zu geben.
Spenden können unter dem Verwendungszweck „Generatoren Odessa“ an die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V. bei der Volksbank Darmstadt Mainz eG (IBAN DE49 5519 0000 0653 9900 10, BIC MVBMD55) geleistet werden. Eine Spendenquittung wird auf Anfrage ausgestellt.
Trotz einer angespannten Marktlage konnte die Stadtverwaltung bereits einen gebrauchten Großgenerator mit rund 200 kW Dauerleistung für 14.850 Euro erwerben. Das Aggregat ist teilweise mit neuen Komponenten ausgestattet und befindet sich in einem guten technischen Zustand. Der Neupreis für ein vergleichbares Gerät dieser Größenordnung liegt bei etwa 40.000 bis 70.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln der Städtepartnerschaft.
Am 24. Februar 2026 wird der Generator gemeinsam mit weiteren Geräten der Stadt Regensburg durch die Hilfsorganisation Space Eye e.V. per Spedition nach Odessa transportiert. Space Eye übernimmt die Transportkosten, die bei einer Einzellieferung rund 2.000 Euro betragen hätten.
Mit einer Dauerleistung von rund 200 kW können in Odessa unter anderem ein mittleres Wasserpumpwerk, eine größere Heizstation, ein Klinikbereich, mehrere kommunale Gebäude oder auch ein kleineres Rechenzentrum zuverlässig versorgt werden. Eine stabile Notstromversorgung ist von existenzieller Bedeutung, um die öffentliche Infrastruktur aufrechtzuerhalten.
„Vier Jahre nach dem Beginn des großangelegten russischen Angriffskriegs gilt mehr denn je: Strom bedeutet Leben und damit konkret Sicherheit, medizinische Versorgung und Wärme“, betont Oberbürgermeister Nino Haase. „Unsere Städtepartnerschaft mit Odessa ist ein klares Zeichen der Solidarität. Mit dem leistungsstarken Generator leisten wir konkrete Hilfe. Gleichzeitig wissen wir, dass der Bedarf weiterhin enorm ist. Wir setzen daher auch auf die Solidarität der Mainzer Stadtgesellschaft und starten für weitere Generatoren eine Crowdfunding-Aktion.“
Die Crowdfunding-Aktion wird von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V., dem Partnerschaftsverein Mainz-Odessa e.V., dem Ukrainischen Verein Mainz sowie der Landeshauptstadt Mainz getragen. Ziel ist es, weitere Generatoren zu finanzieren. Das Spendenziel liegt bei insgesamt 25.000 Euro.
Unter dem Motto „Licht & Wärme für Odessa“ sind Mainzerinnen und Mainzer aufgerufen, sich zu beteiligen. Jeder Beitrag hilft, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Pumpstationen oder Heizaggregate mit Strom zu versorgen und damit Sicherheit und Hoffnung in einer Ausnahmesituation zu geben.
Spenden können unter dem Verwendungszweck „Generatoren Odessa“ an die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V. bei der Volksbank Darmstadt Mainz eG (IBAN DE49 5519 0000 0653 9900 10, BIC MVBMD55) geleistet werden. Eine Spendenquittung wird auf Anfrage ausgestellt.
Herausgeber
Landeshauptstadt Mainz
Abteilung Presse und Kommunikation
Andreas Behringer
Abteilungsleiter und Pressesprecher
Stadthaus Große Bleiche (Große Bleiche 46 / Löwenhofstraße 1)
55116 Mainz
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