Pressemeldung
Die Bonifaziusstraße und der Bonifaziusplatz wurden im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt“ neu gestaltet. Innenminister Michael Ebling, Oberbürgermeister Nino Haase, Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger und Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch haben die Straße und den Platz offiziell eröffnet.
Eröffnung des umgestalteten Bonifaziusplatzes und der Bonifaziusstraße
(fsc) Die Umgestaltung der Bonifaziusstraße und des Bonifaziusplatzes zählt zu den zentralen Maßnahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt in der Neustadt. Ziel der Umgestaltung war es, den Eingang zur Neustadt sowohl funktional als auch ästhetisch aufzuwerten und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Besondere Schwerpunkte lagen auf der Barrierefreiheit sowie der Sicherheit für Fußgänger:innen, Radfahrende und Schüler:innen. Bürger:innen konnten ihre Ideen zur Umgestaltung in einem Online-Bürgerforum sowie in einer Online-Bürgerinformation im Februar und November 2021 einbringen.
Für Barrierefreiheit sorgen jetzt niedrige Bordsteinkanten und Blindenleit-Elemente. Für mehr Schulwegsicherheit ist der Gehweg verbreitert worden. Außerdem sind alle Parkplätze am inneren Ring des Bonifaziusplatzes weggefallen, damit zwei Fußgängerzonen eingerichtet werden konnten: an der Rundung des Bonifaziusplatzes zwischen den Enden der Rhabanusstraße und am oberen Ende der Bonifaziusstraße in Richtung Bahnhof. Die 22 Stellplätze für Fahrräder wurden auf 144 aufgestockt (je Bügel zwei Räder).
„Orte zu schaffen, an denen sich Menschen begegnen und an denen sie verweilen können, ist ein wichtiger Schritt, um den öffentlichen Raum noch lebenswerter zu gestalten. Die Mainzer Neustadt ist ein positives Beispiel dafür und ich freue mich, dass nun auch die neu gestaltete Bonifaziusstraße und der Bonifaziusplatz zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen hier in Mainz beiträgt. Der Umbau verbessert nicht nur das Erscheinungsbild dieses Ortes, sondern trägt auch maßgeblich zu Mobilität, Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit bei. Mein Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dieses wegweisende Projekt zu planen und umzusetzen“, sagte Innenminister Michael Ebling.
Oberbürgermeister Nino Haase betonte: „Mit der Neugestaltung schaffen wir nicht nur eine attraktive und moderne Verbindung in die Neustadt, sondern verbessern auch die Lebensqualität für alle Bürger:innen im Quartier. Es freut mich besonders, dass wir so viele Ideen aus der Bevölkerung in das Projekt einfließen lassen konnten.“
„Durch die Neugestaltung der Bonifaziusstraße und des Bonifaziusplatzes haben wir die Möglichkeit erhalten den Verkehrsraum neu zu ordnen und so die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden zu berücksichtigen. Insbesondere im Bereich der Schulwegesicherheit sowie des gesamten Umweltverbundes konnten wir durch die Maßnahme eine Verbesserung erzielen”, sagte Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger.
Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch hebte hervor: „ Die Neugestaltung der Bonifaziusstraße und des Bonifaziusplatzes bedeutet mehr als eine bauliche Aufwertung – sie ist ein wichtiger Schritt für ein inklusives und lebendiges Miteinander in der Neustadt. Besonders wichtig ist, dass viele Ideen der Bürger:innen eingeflossen sind. Die verbesserten barrierefreien Zugänge und die höhere Aufenthaltsqualität kommen allen zugute und fördern die soziale Teilhabe im öffentlichen Raum.”
Christoph Hand, Ortsvorsteher der Neustadt, zeigte sich begeistert: „Nach knapp zwei Jahren Bauzeit ist die neue Gestaltung rund um die Bonifaziuskirche ein echter Gewinn für den Stadtteil. Breitere Gehwege, mehr Grünflächen und eine verbesserte Verkehrssicherheit sorgen für ein zukunftsweisendes, nachhaltiges Stadtbild.“
Maßnahme wurde frühzeitig fertiggestellt
Durch vorgezogene Arbeiten konnte die Straße bereits im Dezember 2024 freigegeben werden und ist seitdem wieder für den Verkehr nutzbar. Anfang 2025 erfolgte bereits teilweise die Bepflanzung der öffentlichen Flächen.
Die Kosten für die Umgestaltung belaufen sich insgesamt auf circa 5,6 Millionen Euro. Bund und Land haben unter Berücksichtigung des städtischen Eigenanteils mit circa 2 Millionen Euro zur Finanzierung beigetragen.
Um ein ganzheitlich geordnetes Straßenbild herzustellen, sanierte die Stadt Mainz auch den Bereich um die öffentliche Toilette in der Bonifaziusstraße. Restarbeiten, wie die weitere Bepflanzung der öffentlichen Flächen und der Kirchenflächen, erfolgen im Frühjahr 2025.
Maßgeblicher Beitrag der Pfarrei St. Bonifaz
Die Pfarrei St. Bonifaz spielte eine entscheidende Rolle in der Neugestaltung des Platzes, indem sie einen Teil ihrer Kirchenflächen für die öffentliche Nutzung zur Verfügung stellte. Pater Bunnenberg von der Gemeinde erklärte: „Wir hoffen, dass der Bonifaziusplatz ein lebendiger Treffpunkt für die Neustädter:innen wird. Die Zusammenarbeit mit der Stadt war sehr positiv, und die ersten Rückmeldungen aus der Gemeinde sind durchweg erfreulich.“
Die bunten Platten im Kirchenumfeld symbolisieren übrigens die Vielfalt der Gemeinde und der Neustadt – ein weiteres Symbol für die gelebte Vielfalt dieses besonderen Ortes.
Was ist das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt?
Das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt wurde mit dem Ziel beschlossen, Stadtteile mit städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Problemlagen aufzuwerten und die Wohn- und Lebensbedingungen in den Stadtteilen zu verbessern. Das Programm umfasst nicht nur bauliche Verbesserungen, sondern soll auch Entwicklungen in Bereichen wie Kultur, Freizeit, Sicherheit, Familien, Senior:innen, Jugend, Umwelt sowie Arbeits- und Ausbildungsförderung unterstützen. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Gestaltung ihres Lebens- und Wohnumfeldes ist ein besonders wichtiger Grundsatz. Der Stadtrat hat am 21. Juni 2000 den Grundsatzbeschluss gefasst, dass sich die Stadt Mainz an dem Programm Soziale Stadt beteiligt. Seitdem bestehen in Mainz drei Regionalfenster. Derzeit liegen diese so genannten Quartiere in den Stadtteilen Mainzer Neustadt, Mombach und Lerchenberg.
Für Barrierefreiheit sorgen jetzt niedrige Bordsteinkanten und Blindenleit-Elemente. Für mehr Schulwegsicherheit ist der Gehweg verbreitert worden. Außerdem sind alle Parkplätze am inneren Ring des Bonifaziusplatzes weggefallen, damit zwei Fußgängerzonen eingerichtet werden konnten: an der Rundung des Bonifaziusplatzes zwischen den Enden der Rhabanusstraße und am oberen Ende der Bonifaziusstraße in Richtung Bahnhof. Die 22 Stellplätze für Fahrräder wurden auf 144 aufgestockt (je Bügel zwei Räder).
„Orte zu schaffen, an denen sich Menschen begegnen und an denen sie verweilen können, ist ein wichtiger Schritt, um den öffentlichen Raum noch lebenswerter zu gestalten. Die Mainzer Neustadt ist ein positives Beispiel dafür und ich freue mich, dass nun auch die neu gestaltete Bonifaziusstraße und der Bonifaziusplatz zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen hier in Mainz beiträgt. Der Umbau verbessert nicht nur das Erscheinungsbild dieses Ortes, sondern trägt auch maßgeblich zu Mobilität, Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit bei. Mein Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dieses wegweisende Projekt zu planen und umzusetzen“, sagte Innenminister Michael Ebling.
Oberbürgermeister Nino Haase betonte: „Mit der Neugestaltung schaffen wir nicht nur eine attraktive und moderne Verbindung in die Neustadt, sondern verbessern auch die Lebensqualität für alle Bürger:innen im Quartier. Es freut mich besonders, dass wir so viele Ideen aus der Bevölkerung in das Projekt einfließen lassen konnten.“
„Durch die Neugestaltung der Bonifaziusstraße und des Bonifaziusplatzes haben wir die Möglichkeit erhalten den Verkehrsraum neu zu ordnen und so die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden zu berücksichtigen. Insbesondere im Bereich der Schulwegesicherheit sowie des gesamten Umweltverbundes konnten wir durch die Maßnahme eine Verbesserung erzielen”, sagte Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger.
Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch hebte hervor: „ Die Neugestaltung der Bonifaziusstraße und des Bonifaziusplatzes bedeutet mehr als eine bauliche Aufwertung – sie ist ein wichtiger Schritt für ein inklusives und lebendiges Miteinander in der Neustadt. Besonders wichtig ist, dass viele Ideen der Bürger:innen eingeflossen sind. Die verbesserten barrierefreien Zugänge und die höhere Aufenthaltsqualität kommen allen zugute und fördern die soziale Teilhabe im öffentlichen Raum.”
Christoph Hand, Ortsvorsteher der Neustadt, zeigte sich begeistert: „Nach knapp zwei Jahren Bauzeit ist die neue Gestaltung rund um die Bonifaziuskirche ein echter Gewinn für den Stadtteil. Breitere Gehwege, mehr Grünflächen und eine verbesserte Verkehrssicherheit sorgen für ein zukunftsweisendes, nachhaltiges Stadtbild.“
Maßnahme wurde frühzeitig fertiggestellt
Durch vorgezogene Arbeiten konnte die Straße bereits im Dezember 2024 freigegeben werden und ist seitdem wieder für den Verkehr nutzbar. Anfang 2025 erfolgte bereits teilweise die Bepflanzung der öffentlichen Flächen.
Die Kosten für die Umgestaltung belaufen sich insgesamt auf circa 5,6 Millionen Euro. Bund und Land haben unter Berücksichtigung des städtischen Eigenanteils mit circa 2 Millionen Euro zur Finanzierung beigetragen.
Um ein ganzheitlich geordnetes Straßenbild herzustellen, sanierte die Stadt Mainz auch den Bereich um die öffentliche Toilette in der Bonifaziusstraße. Restarbeiten, wie die weitere Bepflanzung der öffentlichen Flächen und der Kirchenflächen, erfolgen im Frühjahr 2025.
Maßgeblicher Beitrag der Pfarrei St. Bonifaz
Die Pfarrei St. Bonifaz spielte eine entscheidende Rolle in der Neugestaltung des Platzes, indem sie einen Teil ihrer Kirchenflächen für die öffentliche Nutzung zur Verfügung stellte. Pater Bunnenberg von der Gemeinde erklärte: „Wir hoffen, dass der Bonifaziusplatz ein lebendiger Treffpunkt für die Neustädter:innen wird. Die Zusammenarbeit mit der Stadt war sehr positiv, und die ersten Rückmeldungen aus der Gemeinde sind durchweg erfreulich.“
Die bunten Platten im Kirchenumfeld symbolisieren übrigens die Vielfalt der Gemeinde und der Neustadt – ein weiteres Symbol für die gelebte Vielfalt dieses besonderen Ortes.
Was ist das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt?
Das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt wurde mit dem Ziel beschlossen, Stadtteile mit städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Problemlagen aufzuwerten und die Wohn- und Lebensbedingungen in den Stadtteilen zu verbessern. Das Programm umfasst nicht nur bauliche Verbesserungen, sondern soll auch Entwicklungen in Bereichen wie Kultur, Freizeit, Sicherheit, Familien, Senior:innen, Jugend, Umwelt sowie Arbeits- und Ausbildungsförderung unterstützen. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Gestaltung ihres Lebens- und Wohnumfeldes ist ein besonders wichtiger Grundsatz. Der Stadtrat hat am 21. Juni 2000 den Grundsatzbeschluss gefasst, dass sich die Stadt Mainz an dem Programm Soziale Stadt beteiligt. Seitdem bestehen in Mainz drei Regionalfenster. Derzeit liegen diese so genannten Quartiere in den Stadtteilen Mainzer Neustadt, Mombach und Lerchenberg.
Herausgeber
Landeshauptstadt Mainz
Abteilung Presse und Kommunikation
Andreas Behringer
Abteilungsleiter und Pressesprecher
Stadthaus Große Bleiche (Große Bleiche 46 / Löwenhofstraße 1)
55116 Mainz
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