Pressemeldung
(aga) Psychische Erkrankungen bei Kinder und Jugendlichen haben in den letzten Jahren zugenommen, darauf weisen Datenlage und Studien hin. Mit aktuellen Fragen der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung junger Menschen befasst sich am 9. Oktober 2025 eine gemeinsame Fachtagung des Landesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz e.V. (LApK) und des Gemeindepsychiatrischen Verbunds Mainz (GPV).
„Brücken bauen für junge Menschen“ psychosoziale und psychiatrische Versorgung in Mainz
Gleich drei Jubiläen sind Anlass der Veranstaltung: 50 Jahre Psychiatrie-Enquête und gemeindenahe psychosoziale Versorgung, 30 Jahre LApK und 20 Jahre GPV Mainz. Unter dem Titel „Brücken bauen für junge Menschen“ diskutieren Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Praxis und Selbsthilfe Perspektiven für eine gemeindenahe Versorgung psychisch erkrankter Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Schirmherr Ministerpräsident Alexander Schweitzer unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Gemeinsam sind wir stärker. Nur gemeinsam können wir dazu beitragen, die psychische Gesundheit junger Menschen zu fördern und ihnen und ihren Angehörigen genau die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen. Deshalb ist es auch ein tolles Signal, dass der Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (LApK-RLP) und der Gemeindepsychiatrische Verbund Mainz (GPV Mainz) mit der Fachtagung „Brücken bauen für junge Menschen“ gemeinsam ihre Jubiläen feiern. Die gemeinsame Fachtagung ist Ausdruck der anhaltenden Zusammenarbeit in der Gemeindepsychiatrie. Herzlich gratulieren wir als Landesregierung zu 30 Jahren LApK-RLP, zu 20 Jahren GPV Mainz und zu jahrzehntelanger engagierter (Zusammen-)Arbeit in der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung. Die LApK-RLP und der GPV Mainz unterstützen dort, wo es besonders wirkt: In der Gemeinschaft.“
Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, der gemeinsam mit der Mainzer Sozialdezernentin die Fachtagung eröffnen wird, schließt sich an: „Die Jubiläen sind ein starkes Signal für die Kontinuität und den Erfolg der gemeindenahen Psychiatrie in Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus zeigt die Fachtagung, wie wichtig die Zusammenarbeit von Land, Kommunen, Verbänden und Angehörigen ist, um jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Perspektive zu geben. Brücken bauen heißt für uns: niemand wird allein gelassen.“
Sozialdezernentin Jana Schmöller beschreibt die Rolle der Gemeindepsychiatrie: „Psychische Belastungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nehmen zu. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, frühzeitig Hilfen bereitzustellen, die passgenau und niedrigschwellig ankommen. Der Gemeindepsychiatrische Verbund Mainz steht für ein starkes Netzwerk, das Betroffene, Angehörige und Fachkräfte zusammenbringt und damit Brücken baut – hin zu Teilhabe, Selbstbestimmung und gelingenden Lebenswegen.“
Das Programm umfasst Impulse von Fachvertreter:innen aus Wissenschaft und Praxis, Berichte aus der Selbsthilfe sowie eine trialogisch besetzte Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen des Ministeriums, der psychosozialen Dienste, Angehörigen und Betroffenen.
Die Veranstaltung findet von 10:00 bis 16:00 Uhr im Erbacher Hof Mainz (Grebenstraße 24–26) statt. Anmeldung erforderlich.
Psychiatrie-Enquête
Auslöser für den bis heute andauernden Prozess der Psychiatriereform gilt der 1975 veröffentlichte Bericht über die Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik Deutschland, die „Psychiatrie-Enquête“. Aufgrund dieses Berichts und regen Diskussionen in der Fachöffentlichkeit gründete sich in Mainz schon im Jahr 1984 „Territorio – Verein für gemeindenahe psychosoziale Versorgung e.V.“.
Gemeindepsychiatrischer Verbund Mainz
Der GPV Mainz wurde 2005 gegründet und ist ein Zusammenschluss von zahlreichen Trägern, Diensten und Einrichtungen, die gemeinsam die psychiatrische Pflichtversorgung in Mainz sicherstellen. Dazu gehören u. a. Kliniken, Beratungsstellen, Sozialdienste, Wohneinrichtungen, Selbsthilfegruppen sowie die Stadtverwaltung. Ziel ist es, Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen so zu koordinieren, dass sie wie aus einer Hand wirken: passgenau, personenzentriert und möglichst wohnortnah. Im Mittelpunkt stehen dabei die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, berufliche Perspektiven, medizinische und psychosoziale Unterstützung sowie passende Wohn- und Betreuungsangebote. Mainz war eine der ersten Modellregionen in Rheinland-Pfalz, die den Aufbau eines Gemeindepsychiatrischen Verbundes realisierte.
Landesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz e.V.
Der Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz e.V. (LAPK RLP) ist ein Selbsthilfeverband für Angehörige und Bezugspersonen psychisch kranker Menschen in Rheinland-Pfalz. Der Verein bietet Informationen, Beratung und Unterstützung an, um Angehörigen im Umgang mit schwierigen Situationen zu helfen und den Austausch in Selbsthilfegruppen zu fördern. Siehe weiterführende Informationen anbei.
Kontaktdaten
Koordinierungsstelle für gemeindenahe Psychiatrie
Frau Svenja Lang
Telefon: +49 6131 12-2551
E-Mail: psychiatriekoordination@stadt.mainz.de
Schirmherr Ministerpräsident Alexander Schweitzer unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Gemeinsam sind wir stärker. Nur gemeinsam können wir dazu beitragen, die psychische Gesundheit junger Menschen zu fördern und ihnen und ihren Angehörigen genau die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen. Deshalb ist es auch ein tolles Signal, dass der Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (LApK-RLP) und der Gemeindepsychiatrische Verbund Mainz (GPV Mainz) mit der Fachtagung „Brücken bauen für junge Menschen“ gemeinsam ihre Jubiläen feiern. Die gemeinsame Fachtagung ist Ausdruck der anhaltenden Zusammenarbeit in der Gemeindepsychiatrie. Herzlich gratulieren wir als Landesregierung zu 30 Jahren LApK-RLP, zu 20 Jahren GPV Mainz und zu jahrzehntelanger engagierter (Zusammen-)Arbeit in der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung. Die LApK-RLP und der GPV Mainz unterstützen dort, wo es besonders wirkt: In der Gemeinschaft.“
Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, der gemeinsam mit der Mainzer Sozialdezernentin die Fachtagung eröffnen wird, schließt sich an: „Die Jubiläen sind ein starkes Signal für die Kontinuität und den Erfolg der gemeindenahen Psychiatrie in Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus zeigt die Fachtagung, wie wichtig die Zusammenarbeit von Land, Kommunen, Verbänden und Angehörigen ist, um jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Perspektive zu geben. Brücken bauen heißt für uns: niemand wird allein gelassen.“
Sozialdezernentin Jana Schmöller beschreibt die Rolle der Gemeindepsychiatrie: „Psychische Belastungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nehmen zu. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, frühzeitig Hilfen bereitzustellen, die passgenau und niedrigschwellig ankommen. Der Gemeindepsychiatrische Verbund Mainz steht für ein starkes Netzwerk, das Betroffene, Angehörige und Fachkräfte zusammenbringt und damit Brücken baut – hin zu Teilhabe, Selbstbestimmung und gelingenden Lebenswegen.“
Das Programm umfasst Impulse von Fachvertreter:innen aus Wissenschaft und Praxis, Berichte aus der Selbsthilfe sowie eine trialogisch besetzte Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen des Ministeriums, der psychosozialen Dienste, Angehörigen und Betroffenen.
Die Veranstaltung findet von 10:00 bis 16:00 Uhr im Erbacher Hof Mainz (Grebenstraße 24–26) statt. Anmeldung erforderlich.
Psychiatrie-Enquête
Auslöser für den bis heute andauernden Prozess der Psychiatriereform gilt der 1975 veröffentlichte Bericht über die Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik Deutschland, die „Psychiatrie-Enquête“. Aufgrund dieses Berichts und regen Diskussionen in der Fachöffentlichkeit gründete sich in Mainz schon im Jahr 1984 „Territorio – Verein für gemeindenahe psychosoziale Versorgung e.V.“.
Gemeindepsychiatrischer Verbund Mainz
Der GPV Mainz wurde 2005 gegründet und ist ein Zusammenschluss von zahlreichen Trägern, Diensten und Einrichtungen, die gemeinsam die psychiatrische Pflichtversorgung in Mainz sicherstellen. Dazu gehören u. a. Kliniken, Beratungsstellen, Sozialdienste, Wohneinrichtungen, Selbsthilfegruppen sowie die Stadtverwaltung. Ziel ist es, Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen so zu koordinieren, dass sie wie aus einer Hand wirken: passgenau, personenzentriert und möglichst wohnortnah. Im Mittelpunkt stehen dabei die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, berufliche Perspektiven, medizinische und psychosoziale Unterstützung sowie passende Wohn- und Betreuungsangebote. Mainz war eine der ersten Modellregionen in Rheinland-Pfalz, die den Aufbau eines Gemeindepsychiatrischen Verbundes realisierte.
Landesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz e.V.
Der Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland-Pfalz e.V. (LAPK RLP) ist ein Selbsthilfeverband für Angehörige und Bezugspersonen psychisch kranker Menschen in Rheinland-Pfalz. Der Verein bietet Informationen, Beratung und Unterstützung an, um Angehörigen im Umgang mit schwierigen Situationen zu helfen und den Austausch in Selbsthilfegruppen zu fördern. Siehe weiterführende Informationen anbei.
Kontaktdaten
Koordinierungsstelle für gemeindenahe Psychiatrie
Frau Svenja Lang
Telefon: +49 6131 12-2551
E-Mail: psychiatriekoordination@stadt.mainz.de
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Abteilungsleiter und Pressesprecher
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