Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche
Suche
Kopfillustration
Bild in voller Höhe anzeigen Bild in halber Höhe anzeigen

Pressemeldung

(rap) Die traditionelle Übergabe der Druckgraphik und des Druckstockes des Mainzer Medienpreises gehört zu den Höhepunkten der Preisübergabe: in Gegenwart des Preisträgers 2024, Markus Müller und des ihn portraitierenden Künstlers Patrick Hermann übernahm Oberbürgermeistermeister Nino Haase heute den Preis in die Obhut der Stadt.

OB Nino Haase nimmt Druckgraphik des VIII. Mainzer Medienpreisträgers Markus Müller in die Obhut der Stadt

„Wir haben den Erfolg des Mainzer Staatstheaters im zurückliegenden Jahr hocherfreut verfolgt und beglückwünschen nicht nur den Preisträger und sein Team sowie den ihn portraitierenden Künstler, sondern auch das Findungsgremium für die erneut vortreffliche Wahl“, so Oberbürgermeister Nino Haase. „Das war ein wirklicher Glücksgriff“.

Der Preisträger Markus Müller stellte nüchtern fest, dass - in zeitlicher Assoziation mit der Preisvergabe - das zurückliegende Jahr tatsächlich ganz außergewöhnlich erfolgreich verlaufen sei: „6.000 Besucher:innen haben sich - ganz entgegen dem derzeitigen Trend in der Theaterlandschaft - nach aktuellem Stand in der laufenden Spielzeit durch ein Abonnement fest mit dem Staatstheater Mainz verbunden. Das sind fast 2.700 neue Abonnent:innen - und das bedeutet jeweils den bei weitem höchsten Wert in der Geschichte des Hauses.“
Müller nimmt diesen Trend als Impuls in die nächste Spielzeit mit und verspricht: „30 Premieren, davon 14 Uraufführungen, sowie 33 Wiederaufnahmen stehen auf dem Programm der Saison 2025/26 des Staatstheater Mainz - der ersten Spielzeit des neuen Generalmusikdirektors Gabriel Venzago. Da ist für jeden Mainzer Bürger etwas dabei.“

Patrick Hermann ergänzt, dass gerade der Kunst in einer zunehmend gespalteten Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle zukomme: „In der Kunst ist wirkliche Begegnung möglich. Im Angesicht von Werken und gemeinsamen Erlebnissen werden persönliche Erfahrungen ausgetauscht, Menschen kommen sich näher, sprechen ihre Gefühle und subjektiven Ängste, ihre Hoffnungen, Freuden und Sorgen aus.“ In seiner aktuellen Ausstellung thematisiert er nicht nur strukturelle Aspekte unserer Wahrnehmung, sondern auch unsere Geschichte: Fragen des Nationalismus, die in der Kunstgeschichte aufkamen ebenso wie die Fragen um Original und Fälschung, die einen unmittelbaren Bezug zu „fake news“ der Gegenwart haben.

„Die Vielzahl von Menschen, die das Theaterangebot annehmen oder zu Vernissagen kommen, zeigt, dass dieses Bedürfnis nach konkretem menschlichen Austausch in einer zunehmend digitalisierten Welt unverändert stark ausgeprägt ist“, so der Sprecher des Findungsgremiums, Prof. Christian Vahl.
„Der Presse kommt die Aufgabe zu, ihre Rolle als Vermittler zwischen Kulturträger und Leserschaft wieder ernster zu nehmen“, so Torsten Kirchmann, 1. Vorsitzender des Presseclubs Mainz. „Denn die Botschaft der Kulturschaffenden sollte mehr Menschen erreichen, als jene, die im Theater sein können oder in den Ausstellungen und Galerien.“

„Zumal dann, wenn am Beispiel Markus Müller erkennbar wird, dass die Kulturträger nicht in Wolkenkuckucksheim leben, sondern sich auch um die wirtschaftliche Situation kümmern und nicht am Interesse des Publikums vorbei produzieren“, so Ulrich-H. Drechsler.

Peter Krawietz, ehemaliger Kulturdezernent der Stadt Mainz, blickt bereits in die Zukunft: „In einem Jahr werden wir den zehnten Mainzer Medienpreis feiern, mit allen Künstlern und allen Preisträgern. Ich bin überzeugt, dass die Mainzer dann stolz sein werden: auf das breite Spektrum seiner Preisträger und auch auf die weit gefächerten künstlerischen Positionen der Gegenwartskunst, die sich in den künstlerischen Ausdruckformen der Druckgraphik der Preisträger konkretisiert.“

Herausgeber

Landeshauptstadt Mainz
Abteilung Presse und Kommunikation
Andreas Behringer
Abteilungsleiter und Pressesprecher
Stadthaus Große Bleiche (Große Bleiche 46 / Löwenhofstraße 1)
55116 Mainz
Telefon
+49 6131 12-22 21
E-Mail
pressestellestadt.mainzde
Internet