Pressemeldung
(aga) Ein Kooperationsprojekt der Städte Mainz, Trier, Koblenz und Ludwigshafen zur Digitalisierung der Verwaltung wird mit 370.000 Euro durch das Land gefördert.
Vier Städte, ein digitales Ökosystem – Gemeinsam Zukunft gestalten mit KI
Die Städte Mainz, Trier, Koblenz und Ludwigshafen bauen ihre digitale Zusammenarbeit aus. Für ihr gemeinsames Projekt „Vier Städte, ein digitales Ökosystem – Gemeinsam Zukunft gestalten mit KI“ erhalten sie 370.000 Euro Förderung vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ).
Oberbürgermeister Nino Haase hat sich persönlich für die Zusammenarbeit stark gemacht: „Unser Ziel ist eine bürgerfreundliche Verwaltung, die Service zuverlässig, einfach und schnell leistet. Digitale und KI-gestützte Lösungen helfen uns dabei und können zugleich die Mitarbeiterschaft entlasten. Durch die gemeinsame Entwicklung im Städteverbund lernen wir voneinander und teilen uns Kosten.“
Gemeinsames digitales Ökosystem statt Insellösungen
Statt paralleler Einzelentwicklungen verfolgen die vier Städte einen kooperativen Ansatz, um das bestehende öffentliche Leistungsangebot zu verbessern und Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Ziel ist der Aufbau eines gemeinsamen digitalen Ökosystems. Dieses soll bestehende IT-Infrastrukturen zusammenführen, konsequent nutzen und Doppelstrukturen vermeiden. Im Mittelpunkt stehen der interkommunale Wissenstransfer, die Harmonisierung und Vernetzung der offenen Daten wie Statistiken sowie der gezielte Einsatz Künstlicher Intelligenz.
Jede Stadt erprobt Anwendungen in eigenen Verwaltungsbereichen, dokumentiert Ergebnisse und stellt diese dem Verbund zur Verfügung. Die Ergebnisse sollen auch für andere Kommunen nachnutzbar sein. Das Projekt hat damit Modellcharakter und zeigt, wie interkommunale Zusammenarbeit digitale Zukunftsthemen wirksam und verantwortungsvoll voranbringen kann.
Das Projekt reagiert auf zentrale Herausforderungen kommunaler Verwaltungen: steigende Anforderungen an Dienstleistungen, Fachkräftemangel, demografischer Wandel sowie neue regulatorische Anforderungen, etwa aus dem EU Data Act und dem AI-Act, die hohe Maßstäbe an Transparenz, Datenschutz und Governance setzen.
Der Förderzeitraum des Projekts läuft vom 01.01.2026 bis 31.12.2027. Der Kooperationszeitraum ist auf fünf Jahre angelegt mit dem Ziel anschließender Verstetigung. Die Landeshauptstadt Mainz übernimmt die Koordination des IKZ-Verbunds der vier Städte. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) und das Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz haben zur Unterstützung Beratungs- und Koordinierungsstellen eingerichtet.
Zentrale Projektbausteine
Wissenstransfer und Qualifizierung
Ein zentraler Bestandteil ist der strukturierte Wissenstransfer zwischen den Verwaltungen. Ziel ist der Aufbau eines belastbaren Netzwerks kommunaler Digitalakteure in Rheinland-Pfalz.
Open Data als Fundament für KI
Die vier Städte arbeiten an einem harmonisierten Open-Data-Ansatz mit gemeinsamen Standards, vergleichbaren Kennzahlen und abgestimmten Schnittstellen zur Open-Data-Plattform des Landes. Datensilos sollen identifiziert und aufgelöst werden, um Verwaltungs- und offene Daten besser nutzbar zu machen – auch als Grundlage für KI-Anwendungen.
Künstliche Intelligenz in der Verwaltung
Im Bereich KI werden unter anderem eine intelligente Suche in Ratsinformationssystemen sowie ein interner KI-Assistenzbot für Verwaltungsmitarbeitende entwickelt bzw. erprobt. Ziel ist es, Wissen schneller zugänglich zu machen, Prozesse zu vereinfachen und Mitarbeiter:innen spürbar zu entlasten – unter konsequenter Beachtung von Datenschutz und IT-Sicherheit.
Oberbürgermeister Nino Haase hat sich persönlich für die Zusammenarbeit stark gemacht: „Unser Ziel ist eine bürgerfreundliche Verwaltung, die Service zuverlässig, einfach und schnell leistet. Digitale und KI-gestützte Lösungen helfen uns dabei und können zugleich die Mitarbeiterschaft entlasten. Durch die gemeinsame Entwicklung im Städteverbund lernen wir voneinander und teilen uns Kosten.“
Gemeinsames digitales Ökosystem statt Insellösungen
Statt paralleler Einzelentwicklungen verfolgen die vier Städte einen kooperativen Ansatz, um das bestehende öffentliche Leistungsangebot zu verbessern und Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Ziel ist der Aufbau eines gemeinsamen digitalen Ökosystems. Dieses soll bestehende IT-Infrastrukturen zusammenführen, konsequent nutzen und Doppelstrukturen vermeiden. Im Mittelpunkt stehen der interkommunale Wissenstransfer, die Harmonisierung und Vernetzung der offenen Daten wie Statistiken sowie der gezielte Einsatz Künstlicher Intelligenz.
Jede Stadt erprobt Anwendungen in eigenen Verwaltungsbereichen, dokumentiert Ergebnisse und stellt diese dem Verbund zur Verfügung. Die Ergebnisse sollen auch für andere Kommunen nachnutzbar sein. Das Projekt hat damit Modellcharakter und zeigt, wie interkommunale Zusammenarbeit digitale Zukunftsthemen wirksam und verantwortungsvoll voranbringen kann.
Das Projekt reagiert auf zentrale Herausforderungen kommunaler Verwaltungen: steigende Anforderungen an Dienstleistungen, Fachkräftemangel, demografischer Wandel sowie neue regulatorische Anforderungen, etwa aus dem EU Data Act und dem AI-Act, die hohe Maßstäbe an Transparenz, Datenschutz und Governance setzen.
Der Förderzeitraum des Projekts läuft vom 01.01.2026 bis 31.12.2027. Der Kooperationszeitraum ist auf fünf Jahre angelegt mit dem Ziel anschließender Verstetigung. Die Landeshauptstadt Mainz übernimmt die Koordination des IKZ-Verbunds der vier Städte. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) und das Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz haben zur Unterstützung Beratungs- und Koordinierungsstellen eingerichtet.
Zentrale Projektbausteine
Wissenstransfer und Qualifizierung
Ein zentraler Bestandteil ist der strukturierte Wissenstransfer zwischen den Verwaltungen. Ziel ist der Aufbau eines belastbaren Netzwerks kommunaler Digitalakteure in Rheinland-Pfalz.
Open Data als Fundament für KI
Die vier Städte arbeiten an einem harmonisierten Open-Data-Ansatz mit gemeinsamen Standards, vergleichbaren Kennzahlen und abgestimmten Schnittstellen zur Open-Data-Plattform des Landes. Datensilos sollen identifiziert und aufgelöst werden, um Verwaltungs- und offene Daten besser nutzbar zu machen – auch als Grundlage für KI-Anwendungen.
Künstliche Intelligenz in der Verwaltung
Im Bereich KI werden unter anderem eine intelligente Suche in Ratsinformationssystemen sowie ein interner KI-Assistenzbot für Verwaltungsmitarbeitende entwickelt bzw. erprobt. Ziel ist es, Wissen schneller zugänglich zu machen, Prozesse zu vereinfachen und Mitarbeiter:innen spürbar zu entlasten – unter konsequenter Beachtung von Datenschutz und IT-Sicherheit.
Herausgeber
Landeshauptstadt Mainz
Abteilung Presse und Kommunikation
Andreas Behringer
Abteilungsleiter und Pressesprecher
Stadthaus Große Bleiche (Große Bleiche 46 / Löwenhofstraße 1)
55116 Mainz
- Telefon
- +49 6131 12-22 21
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