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Pressemeldung

In Mainz leben inzwischen über 50.000 Seniorinnen und Senioren, darunter mehr als 13.000 über 80-Jährige. Damit zeigt sich der gesellschaftliche Wandel auch deutlich in der Landeshauptstadt. Die Menschen werden immer älter – eine Entwicklung, die Ausdruck medizinischen Fortschritts und verbesserter Lebensbedingungen ist, zugleich aber neue Herausforderungen für Politik und Gesellschaft mit sich bringt.

Sozialdezernentin fordert klare Rahmenbedingungen für gewaltfreie Pflege und unterstützt Vorstoß der UN

„Dass Menschen heute länger leben, ist ein großer Erfolg, für den wir dankbar sein können“, betont Sozialdezernentin Jana Schmöller. „Gleichzeitig wächst damit unsere Verantwortung, gute Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes, würdevolles und sicheres Leben im Alter zu schaffen.“ Ein zentrales Element hierfür ist die Pflege. Sie ist eine der wichtigsten sozialpolitischen Prioritäten – bundesweit und auch in Mainz. Der steigende Pflegebedarf, der Fachkräftemangel sowie die Sicherstellung von Qualität und Menschlichkeit in der Pflege stellen Kommunen und Träger vor komplexe Aufgaben.

„Pflege geht uns alle an. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Pflege so zu gestalten, dass sie den Menschen gerecht wird – sowohl den Pflegebedürftigen als auch den Pflegenden“, so Schmöller weiter. „Mainz setzt sich dafür ein, Pflegeangebote weiterzuentwickeln, zu vernetzen und die Betroffenen bestmöglich zu unterstützen.“

Vor diesem Hintergrund begrüßt die Sozialdezernentin ausdrücklich die Pläne der Vereinten Nationen, das Recht auf gewaltfreie Pflege in einer Konvention festzuschreiben. Dieser Schritt sei ein wichtiges Signal für den Schutz der Menschenwürde.

„Das Recht auf eine gewaltfreie Pflege muss weltweit klar verankert sein“, erklärt Schmöller. „Die Initiative der UN ist ein starkes und überfälliges Zeichen. Sie macht deutlich, dass Pflege mehr ist als Versorgung – sie ist eine Frage von Respekt, Rechten und Menschlichkeit. Wir unterstützen diesen Schritt ausdrücklich.“

Die Stadt Mainz wird sich auch künftig dafür einsetzen, den Herausforderungen des demografischen Wandels aktiv zu begegnen und eine solidarische, altersfreundliche Stadt für alle Generationen zu gestalten. Eine tragende Rolle innerhalb der pflegerischen Strukturen kommt dabei den pflegenden Angehörigen zu. Sie leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung und Betreuung Pflegebedürftiger. Ohne dieses Engagement wäre das Pflegesystem bereits heute in hohem Maße überlastet und in seiner Funktionsfähigkeit gefährdet. Auch künftig werden pflegende Angehörige ein zentraler Bestandteil der Pflege in Deutschland und in Mainz sein.

Herausgeber

Landeshauptstadt Mainz
Abteilung Presse und Kommunikation
Andreas Behringer
Abteilungsleiter und Pressesprecher
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