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Pressemeldung

(ekö/lvb) Seit dem 16.März sind Schulen, Kindertagesstätten sowie die außerschulischen Kinder-, Jugend- und Kultureinrichtungen aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Auch die Großeltern stehen den Eltern zur Betreuung der Kinder nicht zur Verfügung, Eltern-Kind-Gruppen fallen aus, Familienzentren haben dicht gemacht und viele Anlaufstellen sind für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Amt für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz ist es daher besonders wichtig, Kindern, Jugendlichen und Eltern bei häuslichen, schulischen oder psychisch belastenden Stresssituationen zu helfen oder geben ganz praktische Tipps gegen die Langeweile. Die Teams der Frühen Hilfen, der Kinder-, Jugend- und Kulturzentren, der Schulsozialarbeit sowie des Kinder- und Jugendschutzes bieten zahlreiche Möglichkeiten der Beratung und Unterstützung an.

Pressemitteilung: Amt für Jugend und Familie berät Kinder, Jugendliche und Eltern auf allen Kanälen auch in Zeiten von Corona

Frühe Hilfen
Auch die Großeltern stehen den Eltern zur Betreuung der Kinder nicht zur Verfügung, Eltern-Kind-Gruppen fallen aus, Familienzentren haben dicht gemacht und viele Anlaufstellen der Frühen Hilfen sind für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen. An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 6 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind? Zentrale Anlaufstelle für diese Fälle in Mainz ist die Fachstelle „Frühe Hilfen – Kindesschutz – Familienbildung“ Sie berät die Familien, unterstützt und informiert sie und vermittelt bei Bedarf an entsprechende Stellen oder Ansprechpersonen weiter. Die Fachstelle hat eine Liste der in Mainz in Zeiten von Corona zur Verfügung stehenden Unterstützungs- und Beratungsangebote für sehr unterschiedliche Problemlagen von Schwangeren und Familien mit Kindern von 0 bis 6 Jahren zusammen gestellt und aktualisiert diese ständig.

Kinder-, Jugend- und Kultureinrichtungen
Die Landeshauptstadt Mainz bietet in den städtischen Kinder-, Jugend- und Kulturzentren vielseitige Freizeitangebote und Förderprogramme für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an. Zudem stellen alle Einrichtungen Beratungsmöglichkeiten und vielfältige Unterstützungen für Kinder, Jugendliche und deren Eltern zur Verfügung. In der jetzigen Situation ist es den Besucherinnen, Besuchern und auch den Eltern nicht möglich, das Beratungs- und Unterstützungsangebot der Einrichtungen in vollem Umfang wahrzunehmen. Daher passt sich die Offene Kinder- und Jugendarbeit den nun geänderten Bedingungen an, denn die Kinder-, Jugend- und Kulturzentren haben in ihrer Funktion als lokale Ansprechpartner bereits tragfähige und vertrauensvolle Bezüge zu ihrem Besucherkreis aufgebaut, dienen in Krisenfällen als Erstberatungsstelle und können so unterstützend einwirken.
Darüber hinaus sind insbesondere die Familien mit der Herausforderung konfrontiert, die Hausaufgaben der Schulen digital zu empfangen, auszudrucken, zu verstehen, die Erledigung zu überwachen, die Kinder bei der Bearbeitung zu unterstützen und die Aufgaben fristgerecht abzugeben. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung mit Hausaufgabenbetreuungen sind die Kinder-, Jugend- und Kulturzentren auch hier geeigneter Ansprechpartner, um Überforderungen des familiären Systems an dieser Stelle aufzufangen. Über die ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle (Webseiten, E-Mail, Telefon, Schaukasten etc.) nehmen sie offensiv Kontakt zu den ihnen bekannten Kindern und Eltern auf und bieten sich in der aktuellen Situation als vertraute Ansprechpartner an, um den Kontakt aufrecht zu erhalten.
Die Familien eröffnet sich dank dieses Signals die Möglichkeit, sich vertrauensvoll Seite Unterstützung zu holen, so dass existierende Konflikte entschärft werden können. Zum anderen kann allein aufgrund der Kenntnis, dass die Jugendeinrichtungen nach wie vor Beratung anbieten, sichergestellt werden, dass Kinder und Jugendliche in eskalierenden Situationen auf die Einrichtungen zukommen und diese rechtzeitig intervenieren können.
Darüber hinaus sollen die Kinder und Jugendlichen Unterstützung über Telefon, E-Mail etc. erhalten (z.B. bei Fragen der Selbstorganisation der Hausaufgaben). Dies soll verhindern, dass Kinder und Jugendliche den schulischen Anschluss verlieren. Die enge Verzahnung mit der Schulsozialarbeit bietet hier vielfältige Kooperationsmöglichkeiten.
Die Bereitstellung von aktuellen und vertrauenswürdigen Mitteilungen, Links und Nachrichten sowie die Aufbereitung der wichtigsten Informationen in kindgerechte Formate soll zudem eine umfassende Aufklärung sicherstellen. Verschiedene freizeitpädagogische und erzieherische Angeboten bieten einem breiten Publikum Möglichkeiten an, den Alltag abwechslungsreich zu gestalten.

Schulsozialarbeit an Grundschulen
Die Schulsozialarbeit läuft auf Grundlage der Konzeption Schulsozialarbeit an Mainzer Grundschulen weiter, auch wenn aufgrund der Schulschließungen und Versammlungsbeschränkungen Teile davon wie z.B. die Arbeit mit Schulklassen oder das Soziale Lernen aktuell zwar nicht umgesetzt, jedoch weiterentwickelt und geplant werden. Die einzelfallbezogenen Konzeptbestandteile werden mit Einschränkungen weiterhin angeboten:
· Einzelberatung
· Elternberatung
· Zusammenarbeit mit Lehrkräften
· Krisenintervention
· Maßnahmen zur Sicherung des Kindeswohls
Die Erreichbarkeit der Schulsozialarbeit ist über die bekannten Rufnummern und E-Mail-Adressen gewährleistet. Die Schulleitungen, Klassenleitungen und Lehrkräfte sind darüber informiert und haben dazu eine entsprechende E-Mail zur Weiterleitung an die Eltern erhalten. Das Selbstverständnis der Schulsozialarbeit als „Filiale des Amtes für Jugend und Familie“ kommt weiterhin zum Tragen. Die Zusammenarbeit der bekannten Akteure auf Schul und Stadtteilebene wird fortgesetzt. Im Fokus der Schulsozialarbeit stehen dabei das Erkennen und Behandeln von familiären Krisen und Notsituationen. Diese zeigten sich bereits in den vergangenen zwei Wochen:
· Der Kontakt zwischen Klassenleitungen und Eltern bricht ab und es wird eine kritische Situation in der Familie vermutet.
· Familien geraten durch Wegfall von Leistungen und Unterstützungsangeboten in Not.
· Überforderung bei der Erziehung aufgrund der aktuellen Situation.
Bereits vor der Schulschließung bearbeitete kritische Einzelfälle (Verdacht auf Kindeswohlgefährdung) wurden dahingehend geprüft, ob getroffene Maßnahmen und Absprachen weiterhin ausreichen.

Kinder- und Jugendschutz
Der Fachbereich Kinder- und Jugendschutz/Streetwork bietet Beratungen an zu:
· Medien
· Cybermobbing/Mobbing
· Mädchen- und Jungenberatung
· Mädchenberatung
· Beratung bei Gefährdungen im öffentlichen und privaten Raum
· Beratungen rund um den Jugendschutz

Homepage „Jugend-in-Mainz.de“
Auf der Homepage „Jugend-in Mainz.de“ sind direkt auf der Startseite alle wichtigen Informationen unter vier Rubriken zu finden:
1. Wir sind weiter für euch da (Telefonnummern und Mailadressen der städt. Kolleg*innen der beteiligten Bereiche)
2. Unterstützungs- und Beratungsangebote (Telefonnummern und Internetadressen von externen Anbietern)
3. Wissenswertes rund um Corona (Kindgerechte Infos zu dem Virus und den Schutzmaßnahmen)
4. Tagesaktivität (jeden Tag eine neue spannende Aufgabe aus den Bereichen Kreativität, Kochen, Sport, Knobeln etc.)

Flyer und Plakate
Flyer und Plakate informieren Kinder, Jugendliche und Eltern, dass sie sich jederzeit an das Amt für Jugend und Familie wenden können.

Herausgeber

Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner
Abteilungsleiter und Pressesprecher der Landeshauptstadt Mainz
Stadthaus 'Große Bleiche' (Große Bleiche 46/Löwenhofstr. 1)
55116 Mainz
Telefon
+49 6131 12-22 21
Telefax
+49 6131 12-33 83
E-Mail
pressestellestadt.mainzde
Internet

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