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Pressemeldung

(lvb) Das „Neustadtzentrum“ ist ein wichtiger Treffpunkt und Veranstaltungsort weit über die Mainzer Neustadt hinaus. Das Gebäude beherbergt soziale Einrichtungen wie das Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Neustadtzentrum und mehrere Vereine. Der Große und der Kleine Saal des Neustadtzentrums werden intensiv von zahlreichen Institutionen aus den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales genutzt. Privatpersonen können am Wochenende die Räumlichkeiten für Veranstaltungen mieten.

Pressemitteilung: Übergabe Förderbescheid des Landes Rheinland-Pfalz zur Sanierung des Neustadtzentrums

Das Gebäude des Neustadtzentrums wurde um das Jahr 1905 erbaut und nach einer weitgehenden Zerstörung im 2. Weltkrieg ab dem Jahr 1949 wiederaufgebaut. Bausubstanz und Technik stammen noch aus der Nachkriegszeit, daher soll das Neustadtzentrum eine grundlegende energetische Sanierung, flankiert von notwendigen Verbesserungen in puncto technische Gebäudeausrüstung, Barrierefreiheit, Standsicherheit sowie beim Brandschutz erfahren. Im Februar kommenden Jahres beginnen zu diesem Zweck umfangreiche Sanierungsarbeiten. Die Höhe der Baukosten wird mit rund 5,5 Mio. Euro veranschlagt, wovon 85 Prozent aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz und des Bundes gefördert werden.

Den Bewilligungsbescheid für den 1. Finanzierungsabschnitt über eine Fördermittelhöhe von rund 3,75 Mio. Euro erhielt die Stadt Mainz bereits im Oktober 2020. Doris Ahnen, Finanzministerin des Landes Rheinland-Pfalz, überreichte nun den Bewilligungsbescheid für den 2. Finanzierungsabschnitt mit einer Fördermittelhöhe von 930.350 Euro an Oberbürgermeister Michael Ebling sowie Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch.

„Das Neustadtzentrum ist ein fester Bestandteil des Quartiers und leistet einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen, integrativen und sozialen Zusammenleben. Mit der Förderung für den zweiten Sanierungsabschnitt in Höhe von rund 930.000 Euro setzt das Land ein deutliches Signal für die wichtige Rolle des Zentrums für den Stadtteil. Künftig wird das Gebäude moderner ausgestattet, energetisch verbessert sowie barrierefrei erschlossen werden und so verstärkt zur Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen beitragen“, sagte Doris Ahnen, Finanzministerin des Landes Rheinland-Pfalz.

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Das Neustadtzentrum ist ein unverzichtbarer und sehr beliebter Ort der Begegnung in der lebendigen Neustadt. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung durch das Land Rheinland-Pfalz und den Bund können wir nun die notwendigen Bauarbeiten beginnen, um das Gebäude umfangreich und gleichzeitig denkmalgerecht zu sanieren.“

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Das Neustadtzentrum bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Raum für Freizeitgestaltung, der gerade in der dicht besiedelten Mainzer Neustadt von Bedeutung ist. Auch für die Bildungs- und Sozialarbeit spielt das Neustadtzentrum eine große Rolle. Nicht zuletzt ist es seit 40 Jahren Sitz eines der wichtigsten Kinder-, Jugend- und Kulturzentren in Mainz.“

Umgesetzt werden soll im Zuge der Sanierungsarbeiten:

- Einbau eines Aufzuges im Gebäude zur Herstellung der Barrierefreiheit für alle Geschosse
- Herstellung des zweiten baulichen Rettungsweges durch Einbau eines Fluchttreppenhauses im Gebäude
- Schadstoffsanierung
- Sanierung / Erneuerung der defekten Grundleitungen,
- Erneuerung der Technischen Gebäudeausrüstung (Elektro, Sanitär, Heizung),
- Einbau einer Lüftungsanlage für den großen und kleinen Saal im 1. Obergeschoss (zur Nutzung des Großen Saales als Versammlungsstätte)
- Ertüchtigung Bausubstanz
- Ertüchtigung und Verbesserung vom Brandschutz bzw. Angleichung an die gesetzlich vorgegebenen Forderungen (Ertüchtigung der Decken, Einbau von Brandschutztüren)
- Erneuerung bzw. Ertüchtigung des Daches (Erneuerung Sparrenlage und Dachdeckung Ertüchtigung Dachtragwerk) und Dämmung des Daches (energetische Sanierung),
- Austausch der Fenster unter Beachtung der Auflagen des Denkmalschutzes
- Sanierung der Fassade (Sanierung der Natursteinfassade im Sockelbereich und der Gesimse aus Naturstein und Beton)
- Ertüchtigung Standsicherheit durch Verbesserung des Baugrundes und dadurch Stoppen der Rissbildung im und am Gebäude
- Erneuerung der Veranstaltungstechnik (Medien- und Lichttechnik) im Großen Saal,
- Erneuerung der Cateringküche für den Großen und Kleinen Saal
- Verlegung des Jugendzentrums vom Erdgeschoss und Keller in das 2. Obergeschoss zur Vergrößerung der nutzbaren Flächen des Jugendzentrums
- Verbesserung der Außenanlagen durch Berücksichtigung Barrierefreiheit

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