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Integriertes Entwicklungskonzept Innenstadt Mainz
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  1. Beteiligung

Ohne Sie geht es nicht: Beteiligung im Rahmen der Erarbeitung

Bei der Erstellung des Planwerkes geht es aber nicht nur um die Lösung funktionaler und gestalterischer Aufgaben und das Aufzeigen von Handlungsoptionen zur künftigen Entwicklung der Innenstadt. Im Rahmen der Gestaltung des Planungsprozesses nimmt die aktivierende Beteiligung von Schlüsselakteuren der Innenstadtentwicklung wie auch weiter Teile der Mainzer Bevölkerung einen ebenso hohen Stellenwert ein.

Es geht darum, gemeinsam zentrale Handlungsfelder der Innenstadtentwicklung zu identifizieren, ein Bewusstsein zu fördern, zusammen an der künftigen Entwicklung, Profilierung und Gestaltung der Mainzer Innenstadt zu arbeiten und künftige Projekte und Maßnahmen zu formulieren. Es geht um das Wecken von Interesse, um das Aufzeigen von möglicherweise überraschenden Handlungsoptionen und um die Initiierung von Aktivitäten und die Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Dies bedingt das enge Verweben von planerisch/konzeptioneller Arbeit und den Aufbau eines intensiven Dialogs mit der Mainzer Stadtgesellschaft.

Im Zuge der Strukturierung des Prozesses sind verschiedene - auf die jeweiligen Zielgruppen zugeschnittene - Veranstaltungsformate für eine aktive Beteiligung und Mitwirkung an der Planung konzipiert. Mit der Durchführung von Werkstätten werden zentrale Akteure aus der Politik, der Fachplanerschaft, sowie von Vereinen und Verbänden in die Diskussion eingebunden. Die Foren sind als öffentliche Veranstaltung geplant, in der den Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt Mainz die Gelegenheit gegeben wird, Ihre Anregungen, Vorstellungen und Ideen in den Prozess einzubringen.

1. Werkstatt

Am 11. Dezember 2013 fand im Rathaus der Landeshauptstadt Mainz im Valencia-Zimmer die erste Werkstatt mit zentralen Schlüsselakteuren der Innenstadtentwicklung statt. Die als halböffentliche Veranstaltung konzipierte Werkstatt diente dem Zweck, zentrale Akteure der Mainzer Innenstadtentwicklung über die Aufgabenstellung und das Verfahrensdesign sowie den aktuellen Sachstand der Positionsbestimmung zu informieren sowie den Wissenstransfer unter den Teilnehmern zu intensivieren und zu Themen der Innenstadtentwicklung zu diskutieren.

Das Veranstaltungsformat diente damit als Beteiligungsplattform in der ersten Planungsphase für den Kreis der Fachöffentlichkeit sowie den Vertretern von örtlichen Institutionen und der Mainzer Politik. Dazu wurden anhand konkreter Fragen und Statements zu Stärken und Schwächen der Mainzer Innenstadt die unterschiedlichen Themenstellungen der Innenstadtentwicklung mit den beteiligten Akteuren näher erörtert und diskutiert.

Folgende Themen sind an der Veranstaltung eingehender diskutiert worden: Image | Demografie | Wohnen | Einzelhandel | Arbeit, Wirtschaft und Universität | Städtebau und Stadtgestalt | Öffentlicher Raum | Grün- und Freiraum | Mobilität und Verkehr. Zu Beginn erfolgte ein Vortrag durch die beauftragte Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus dem Planungsbüro scheuvens + wachten (Dortmund), der BBE Handelsberatung (Köln) und dem Verkehrsplanungsbüro Runge + Küchler (Düsseldorf).

Im Anschluss wurde gemeinsam mit den zentralen Akteuren der Innenstadtentwicklung in drei verschiedenen Arbeitsgruppen zu den verschiedenen Themen diskutiert. Neben der thematischen Auseinandersetzung wurden ebenfalls Erwartungshaltungen an den Prozess wie Einschätzungen, Anregungen und Ideen zur Entwicklung der Mainzer Innenstadt eingeholt, die im Nachgang der Veranstaltung durch die Arbeitsgemeinschaft ausgewertet werden.

1. Forum

Am Donnerstag, den 6. März 2014, fand ab 18 Uhr ein erstes öffentliches Forum IEK Innenstadt im Großen Saal des Kurfürstlichen Schlosses statt, um mit der Mainzer Bürgerschaft in einen konstruktiven Dialog über Zielsetzungen und Inhalte des Konzeptes zu treten und deren Anregungen als Kundige vor Ort aufnehmen zu können.

An dem Abend stellte das Team, bestehend aus dem beauftragten Planungsbüro scheuvens + wachten (Dortmund), welches inhaltlich im Themenfeld Einzelhandel von der BBE Handelsberatung (Köln) und im Themenfeld Verkehr durch das Büro Runge + Küchler (Düsseldorf) unterstützt wird, seine ersten Sichten zur Positionsbestimmung vor. Anschließend waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung gefragt, Ihre Anregungen zur Innenstadtentwicklung mitzuteilen.

Darüber hinaus bestand für alle Interessierten ebenfalls die Möglichkeit vom 27. Februar bis zum 27. März 2014, dem Arbeitsteam per E-Mail erste Hinweise und Anregungen mitzuteilen.

Im Nachgang der ersten Beteiligungsphase wird das Team die verschiedenen Anregungen auswerten und auch auf dieser Internetseite veröffentlichen. Die Ergebnisse fließen dann in die Erstellung der Positionsbestimmung ein, die wiederum die Grundlage für die nächste Planungsphase und die weitere Bearbeitung der Konzepterstellung bildet.

2. Werkstatt

Am 27. Juli 2014 fand im Rathaus der Landeshauptstadt Mainz die zweite Werkstatt mit der Fachöffentlichkeit statt. Der Zweck dieser halböffentlichen Veranstaltung war es, den Akteuren der Mainzer Innenstadtentwicklung die, auf Grundlage der Positionsbestimmung (Phase 1), formulierten Leitziele und Handlungsfelder zu erläutern und mit ihnen intensiv deren Relevanz für die Innenstadtentwicklung zu erörtern.

Nach einem Inputvortrag durch Herrn Kunibert Wachten vom Planungsbüro scheuvens + wachten (Dortmund) zum bisherigen Prozess sowie zu den erarbeiteten Leitzielen und den thematischen und räumlichen Handlungsfeldern wurde mit den Teilnehmern in 3 Arbeitsgruppen, die für zentral erachteten Handlungsfelder der Innenstadtentwicklung eingehender diskutiert: Stärkung der Eingangskorridore zur Innenstadt | Stärkung der Mainzer Einkaufsstadt | Stärkung der inneren Quartiere | Stärkung des Wohnens und der Grün- und Freiräume.

Die Einschätzungen, Anregungen und Ideen bezüglich der Leitziele und Handlungsfelder werden im Nachgang der Veranstaltung durch die Arbeitsgemeinschaft ausgewertet.

Standortkonferenz "Große Langgasse"

Im Rahmen der bisherigen Erarbeitung des "Integrierten Entwicklungskonzeptes" haben sich verschiedene Teilräume herauskristallisiert, die für die Attraktivität und Funktionsfähigkeit der Mainzer Innenstadt eine wichtige Rolle spielen können. Für diese Räume gilt es, ihre funktionalen und städtebaulichen Potenziale und die Möglichkeiten der künftigen Gestaltung im Dialog auszuloten. Die Große Langgasse ist ein solcher Raum, der einen höheren Stellenwert im Gefüge der Stadt erhalten und wichtige Verknüpfungsfunktionen übernehmen kann.

Um über die Gestaltungs- und Organisationsmöglichkeiten mit den Grundeigentümern, Geschäftstreibenden, der Politik und der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen, wurde eine Standortkonferenz "Große Langgasse" durchgeführt. Diese fand am 4. November 2014 im Mainzer Rathaus statt.

In der Veranstaltung wurden zunächst durch Herrn Kunibert Wachten vom Planungsbüro scheuvens + wachten (Dortmund) Zielsetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten vorgestellt. In 2 Arbeitsgruppen wurde dann intensiv über die Entwicklung der Großen Langgasse diskutiert.

Die vorgebrachten Einschätzungen, Anregungen und Ideen werden im Nachgang der Veranstaltung durch die Arbeitsgemeinschaft ausgewertet.

Themenkonferenz "Wohnen in der Innenstadt"

Im Rahmen der bisherigen Erarbeitung des "IEK Innenstadt" haben sich verschiedene Themen herauskristallisiert, die für die Attraktivität und Vitalität der Mainzer Innenstadt eine wichtige Rolle spielen können. Hierfür gilt es, funktionale und städtebauliche Potenziale wie auch die Möglichkeiten der künftigen Ausgestaltung im Dialog auszuloten. Ein Schwerpunkt der Mainzer Innenstadtentwicklung bildet die Stärkung der inneren Quartiere, unter der Fragestellung, wie die Wohnfunktion in der Innenstadt qualitativ und sozialverträglich weiterentwickelt werden kann. Neben der Frage, welche Räume sich vorrangig dazu eignen, neue Wohnnutzungen zu etablieren, geht es vor allem auch darum Handlungsansätze aufzuzeigen, wie die bestehenden Quartiere fit für die Zukunft des Wohnens gemacht werden können.

Um über die Gestaltungs- und Organisationsmöglichkeiten mit lokalen wie externen Experten aus der Wohnungswirtschaft sowie Vertretern der Politik und der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen, wurde am 3. Februar 2015 eine Konferenz zum Thema Wohnen in der Mainzer Innenstadt durchgeführt.

In der "Themenkonferenz" wurden zunächst durch Herrn Kunibert Wachten (Planungsbüro scheuvens + wachten) Zielsetzungen und Positionen zum Wohnstandort Innenstadt vorgestellt. Als Anregung für die anschließende Diskussion, wurde das Thema "Wohnen in der Innenstadt" noch durch einen "Blick von außen" von Herrn Dr. Dieter Kraemer (ehemaliger Geschäftsführer VBW, Bochum) beleuchtet. In drei Arbeitsgruppen wurde intensiv über Potenziale und Handlungsansätze zur Stärkung des Wohnstandortes Innenstadt diskutiert.

Die vorgebrachten Einschätzungen, Anregungen und Ideen werden im Nachgang der Veranstaltung durch die Arbeitsgemeinschaft ausgewertet.

3. Werkstatt – Entwurf Gesamtkonzept

Am 19. März 2015 fand die 3. Werkstatt mit den zentralen Akteuren der Innenstadtentwicklung statt.

In dieser Veranstaltung wurde der Entwurf des Gesamtplanes mit dem Entwurf der Projekt- und Maßnahmenliste diskutiert. Ziel der Werkstatt war es, von den Teilnehmern eine erste Sicht zur Relevanz der Projektschwerpunkte zu erhalten und ein Meinungsbild zu den Prioritäten der Entwicklung aufzubauen.

Der Entwurf des Gesamtplanes mit Projekt- und Maßnahmenliste steht zum Download bereit.

2. Forum Innenstadt am 19. Mai 2015

Nach der öffentlichen Auftaktveranstaltung im Frühjahr letzten Jahres, haben weitere intensive Diskussionsrunden für die Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Fachöffentlichkeit sowie weiterer relevanter interessierter Akteure stattgefunden. Im Ergebnis liegt nun der Entwurf für das Integrierte Entwicklungskonzept Innenstadt vor.

Die Gesamtkonzeption mit den identifizierten Handlungsansätzen und Projektschwerpunkten wurde im 2. öffentlichen Forum Innenstadt seitens des Gutachters im Detail vorgestellt.

Die Veranstaltung fand am Dienstag, den 19. Mai 2015 ab 18 Uhr im Ratssaal des Mainzer Rathauses statt.

Das federführende Planungsbüro scheuvens + wachten (Dortmund) zusammen mit dem beteiligten Büro für Verkehrsplanung Runge + Küchler (Düsseldorf) stellten den Prozess sowie die relevanten Projekte und Maßnahmen vor. Im Anschluss an die Präsentation hatten die Teilnehmer der Veranstaltung die Gelegenheit, Anregungen und Meinungen zu dem Gesamtkonzept einzubringen.

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