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Seniorensicherheitsberater

Ältere Menschen empfinden bestimmte Lebenssituationen weit bedrohlicher als andere Altersgruppen. Um diesem erhöhten Sicherheitsbedürfnis zu entsprechen, entstand die Idee, dieser Klientel im unmittelbaren Lebensumfeld Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen.

Der "Kommunale Präventivrat" der Stadt Mainz (KPR) bildete nun gemeinsam mit dem Mainzer Polizeipräsidium 26 Seniorinnen und Senioren als "Sicherheitsberater" aus. Seniorenberater sind keine ,Ersatz-Sheriffs'. Vielmehr können sie durch Tipps und enge Kontaktpflege vor Ort eine hilfreiche Arbeit leisten und das subjektive Sicherheitsgefühl gerade der älteren Mitbürger/innen steigern. Der "Kommunale Präventivrat" der Stadt Mainz (KPR) und das Mainzer Polizeipräsidium haben bis jetzt 40 Seniorinnen und Senioren als "Sicherheitsberater" ausgebildet. In jedem Stadtteil ist mindestens eine Sicherheitsberaterin oder ein Sicherheitsberater eingesetzt.

Hintergrund des Projektes ist die demographische Entwicklung bundesweit, die sich auch in Mainz abzeichnet: Der Bevölkerungsanteil der über 60jährigen Mitbürgerinnen und Mitbürger wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten signifikant ansteigen. Zugleich weist diese Altersgruppe - unbesehen von der tatsächlich zu belegenden Bedrohung im Alltag - eine deutlich stärkere Furcht vor kriminellen Übergriffen auf.

Um diesem erhöhten Sicherheitsbedürfnis zu entsprechen, entstand das Projekt der Sicherheitsberater innerhalb des "Kommunalen Präventivrates", um dieser Klientel im unmittelbaren Lebensumfeld Ansprechpartner zur Verfügung stellen zu können.

Die Senioren-Sicherheitsberater wurden geschult,

  • um Gefahrenpotentiale bei Ratsuchenden zu erkennen
  • gezielte Verhaltensempfehlungen zu geben
  • oder in konkreten Gefahrenmomenten den schnellen Kontakt mit den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung oder der Polizei herzustellen
  • um auftretende Probleme zu lösen.

Die Tätigkeit als Sicherheitsberater soll zugleich von den ausgewählten Personen nach eigenem Ermessen frei und unabhängig planbar - mithin in hohem Grade eigenverantwortlich - gestaltet werden. Bei der Ausbildung wurde darauf Wert gelegt, auch ausländische Berater mit guten Sprachkenntnissen zu berücksichtigen. Damit soll die große Zahl älterer ausländischer Mitbürger/innen erreicht werden. Die Beraterinnen und Berater agieren über Stadtteilgrenzen hinweg.

Schwerpunkte der Arbeit

  • Kenntnisse über Strukturen, Zuständigkeiten und Ansprechpartner bei der Polizei in Mainz
  • Definition der Grenzbereiche der Seniorenberatungen
  • Aspekte des Unterschiedes zwischen objektivem und subjektivem Sicherheitsgefühl (Statistiken/Straftaten)
  • Elementare Tipps/Verhaltensweisen zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen, Haustürgeschäften, Betrugsformen
  • Erläuterung von Erste Hilfe-Maßnahmen, Ratschläge zum vorbeugenden Brandschutz
  • Grundlegende Informationen zum Kommunalen Präventivrat
  • Vermittlung der Erfahrungen einer bereits seit längerer Zeit aktiv als Sicherheitsberaterin wirkenden Seniorin.

Kontakt über den Kommunalen Präventivrat der Stadt Mainz.

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