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Naturhistorisches Museum Mainz
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DEVON

Vor 400 Millionen Jahren lag Rheinland-Pfalz südlich des Äquators und war fast vollständig von einem tropischen Meer bedeckt.

419 MILLIONEN JAHRE – 359 MILLIONEN JAHRE

Im Meer herrschte vielfältiges Leben. Fremdartige Fische und urtümliche Tintenfische tummelten sich im Wasser. Am Meeresboden siedelten Seelilien und Korallen. Seesterne und Schlangensterne wanderten über den Grund und Trilobiten suchten darin nach Nahrung. Riesige Seeskorpione, die größten Gliederfüßer aller Zeiten, jagten nach Beute. An Land existierte Leben nur in Form von einfachen Pflanzen und kleinen Gliederfüßern. Weltweit war das Klima wärmer als heute. Die Pole waren eisfrei, wodurch der hohe Meeresspiegel verursacht wurde.

© nhm

DER TRILOBIT

Trilobiten lassen sich längs und quer in drei Teile
gliedern. Daher werden sie auch Dreilapper genannt.
Trilobiten besaßen auf der Rückenseite gepanzerte Körpersegmente, die
beweglich miteinander verbunden waren. Bei Gefahr rollten sie sich zu
einer harten Kugel zusammen, um die empfindliche Körperunterseite zu
schützen. Trilobiten gehören zu den Gliedertieren.
Chotecops ferdinandi war einer der häufigsten Trilobiten im Devon-Meer. Aber aufgepasst: bei vielen Trilobitenfossilien handelt es sich jedoch nicht um das Tier selbst, sondern nur um eine abgestreifte Hülle.

Verborgene Feinheiten
Dieser Trilobit (Chotecops ferdinandi) wurde von einem Schlammstrom
fortgerissen und verschüttet. Mikro-Computertomographie macht die
im Gestein verborgenen Körperteile sichtbar.

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