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Fachstelle „Frühe Hilfen, Kinderschutz und Familienbildung“

Mit der Fachstelle "Frühe Hilfen, Kinderschutz und Familienbildung" hat die Stadt Mainz im Jahr 2016 eine übergreifende koordinierende Planungs- und Vernetzungsinstanz geschaffen, die über die Verbindung der drei Unterstützungssysteme die bereits angelegten Potentiale in Mainz systematisch in den Blick nimmt.

Die Fachstelle verknüpft, initiiert und entwickelt bedarfsgerechte und niedrigschwellige Angebote für werdende Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren. Dies geschieht in Kooperation mit allen relevanten Akteur:innen in den Sozialräumen der Stadt Mainz.

Durch die damit verbundene Netzwerkgestaltung kann die Fachstelle vorhandene Ressourcen einsetzen, koordinieren und steuern. Sie versteht sich dabei als Schnittstelle zwischen den Systemen, Organisationen und Professionen. Für Familien, Träger und Öffentlichkeit stellt sie sich darüber hinaus als Lotsin und Informationsplattform zur Verfügung. 

Die gesamtkommunale Steuerung und Ausgestaltung der Mainzer Angebots- und Hilfelandschaft ist ein nachhaltiger Erfolgsfaktor für ein gelingendes Aufwachsen von allen Kindern in Mainz.

Beratung im Kinderschutz

Seit 2024 übernimmt die Fachstelle Beratungen nach § 8b I SGB VIII und § 4 II KKG. Alle Mitarbeiter:innen sind ausgebildete insoweit erfahrene Fachkräfte ("InsoFa").

Sowohl Personen, die beruflich in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen, als auch sogenannte Geheimnisträger:innen erhalten im Einzelfall bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung Unterstützung.

Bei Beratungsbedarf können Sie die Nummer 06131 12 3618 anrufen oder an fruehehilfenstadt.mainzde schreiben. Wir vereinbaren dann möglichst zeitnah einen Termin.

Bitte beachten Sie:

  • In der Beratung wird der Fall anonym besprochen. Bitte nennen Sie in Ihrer Anfrage daher weder Namen, noch Geburtsdatum oder Adresse des Kindes bzw. der Familie!
  • Wir bieten keine Beratung nach § 8a IV SGB VIII an. Falls Sie also Leistungen nach dem SGB VIII erbringen, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständigen Kinderschutzfachkräfte.

Aktuelle Veranstaltungen

Interdisziplinäre Fallzirkel

2024 gibt es wieder die bewährten interdisziplinären Fallzirkel. Zu folgenden Terminen können Sie sich noch anmelden:

02.05., 03.09. & 05.12.2024, jeweils von 10:00 bis 12:15 Uhr.

Die Fallzirkel finden im Stadthaus Kaiserstraße oder in einer der teilnehmenden Einrichtungen statt. Der jeweilige Ort wird allen Teilnehmenden rechtzeitig per E-Mail bekannt gegeben.

Anmeldung unter fruehehilfenstadt.mainzde erbeten. Eine Falleinbringung ist hilfreich, aber für die Teilnahme nicht zwingend erforderlich!

Netzwerkkonferenz Frühe Hilfen

Donnerstag, 14.03.2024
9.30 bis 15.30 Uhr, Bürgerhaus Hechtsheim

Das Thema dieses Tages lautet "Frühe Hilfen und Medien - kompetent und kompatibel?!". Mit Eva Borries (Dipl.-Päd. und Referentin für Medienkompetenz), bekannt von der letztjährigen Veranstaltung des Landesjugendamtes zum Thema Medien in den Frühen Hilfen, haben wir eine hervorragende Referentin eingeladen, die uns inspirierend zu diesem wichtigen Thema begleiten wird.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Fachkräfte, die mit werdenden Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren zusammenarbeiten.

Anmeldungen bis spätestens 8. März 2024 erbeten unter fruehehilfenstadt.mainzde.

Vernetzungstreffen für zertifizierte Kinderschutzfachkräfte ("InsoFa") aus Mainz

I: Gemeinsame Standards, Kooperation, Rollenklärung - 18.04.2024, von 9.00 bis 12.00 Uhr, Bürgerhaus Finthen

II: Möglichkeiten und Grenzen der InsoFa-Beratung bei dem Verdacht auf sexualisierte Gewalt - 17.09.2024, von 9.00 bis 15.00 Uhr, Bürgerhaus Finthen

Anmeldungen bis spätestens 12. April (I) bzw. 06. September 2024 (II) erbeten unter fruehehilfenstadt.mainzde.

Bitte beachten Sie, dass sich diese Veranstaltungen ausschließlich an Mainzer zertifizierte Kinderschutzfachkräfte richten, die Beratung gem. §§ 8a IV, 8b I SGB VIII & § 4 II KKG anbieten!

Was versteht man unter Frühen Hilfen, Kinderschutz und Familienbildung?

Frühe Hilfen

Frühe Hilfen sind Angebote

  • für alle Eltern ab der Schwangerschaft und
  • für alle Familien mit Kindern bis drei Jahre. 

Bei Bedarf erhalten Familien passgenaue Beratung, Vermittlung, Begleitung, Unterstützung und praktische Hilfen. Dazu gibt es auch besondere Hilfen, die vor allem Familien in belasteten Lebenssituationen stärken.

Zum Mainzer Netzwerk Frühe Hilfen gehören Fachkräfte

  • der Kinder- und Jugendhilfe
  • des Gesundheitswesens
  • der Schwangerschaftsberatung und
  • der Frühförderung.

Sie können also verschiedene Fachkräfte ansprechen:

Erzieher:innen, Sozialpädagog:innen, Kinderärzt:innen, (Familien-)Hebammen, Kinderkrankenpflegende/FGKiKPs, Gynäkolog:innen, Psycholog:innen, Heilpädagog:innen ... und viele mehr!

Wie werden Frühe Hilfen in Leichter Sprache erklärt? Dazu leiten wir Sie in unserem Link- und Downloadbereich weiter.

Kinderschutz

Unter Kinderschutz sind alle Angebote zu fassen, die dazu dienen, eine mögliche Kindeswohlgefährdung einzuschätzen, zu verringern und im Idealfall präventiv zu verhindern.

Der Kinderschutzauftrag als Ganzes ergibt sich aus § 8a SGB VIII sowie aus dem rheinlandpfälzischen Landeskinderschutzgesetz, mit dem Ziel Kinder vor Vernachlässigung und Misshandlung zu schützen und einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

Darunter fällt auch die Empfehlung der Wahrnehmung der sogenannten Früherkennungsuntersuchungen („U-Untersuchungen“). Eltern können diese mit Ihren Kindern in Rheinland-Pfalz kostenlos in Anspruch nehmen.

Wie wird Kinderschutz in Leichter Sprache erklärt? Dazu leiten wir Sie in unserem Link- und Downloadbereich weiter.

Familienbildung

Unter Familienbildung sind alle (in-/formellen) Bildungsangebote für Familien zu verstehen, die präventiv, begleitend und unterstützend die Erziehungs- und Familienkompetenzen stärken.

Familienbildung ist damit als eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe anzusehen. Sie adressiert grundsätzlich alle werdenden Eltern und Familien sowie sonstige Bezugspersonen.

In Mainz gibt es viele verschiedene Träger, die kostenlose oder vergünstigte Familienbildungsangebote für Familien bereithalten.

Ausführlicher: Unsere Aufgaben

Die Fachstelle hat folgende Aufgaben im Blick:

  • Planung und Steuerung: Die Fachstelle agiert als Steuerungs- und Schnittstelle bezüglich aktueller fachlicher und stadtbezogener Themen im Bereich Frühe Hilfen, Kinderschutz und Familienbildung.

  • Aufbau stabiler Netzwerk- und Kooperationsstrukturen: Die Fachstelle baut unter Einbeziehung der gewachsenen Strukturen Netzwerke der relevanten Akteure auf bzw. begleitet und unterstützt bestehende Kooperationen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der systemübergreifenden Vernetzung mit dem Gesundheitswesen.

  • Öffentlichkeitsarbeit und Kontaktaufbau: Die Fachstelle schafft Öffentlichkeit auf verschiedenen Ebenen, um ihre koordinierende und planende Aufgabe als Lotsin in den Systemen wahrnehmen zu können.

  • Ermittlung der Bedarfe: Die Fachstelle initiiert auf Stadtteilebene Elternbeteiligungsverfahren in Kooperation mit Trägern und Einrichtungen vor Ort, um Bedarfe der Familien zu erfassen und darauf aufbauend stadtteilbezogene Projektentwicklungen voranzutreiben.

  • Konzeptionelle Weiterentwicklung und Impulsgebung: Die Fachstelle überarbeitet gemeinsam mit allen Akteuren bestehende Konzepte in den Bereichen „Frühe Hilfen, Kindesschutz und Familienbildung“ und entwickelt diese weiter.

  • Aufgaben nach den Kinderschutzgesetzen: Die Fachstelle koordiniert und übernimmt unterschiedliche Aufgaben im Rahmen des rheinland-pfälzischen Landeskinderschutzgesetzes wie auch im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes (Durchführung von Fachveranstaltungen, Konferenzen, Beantragung von Fördergeldern, Unterstützungsangebot wenn Kinder-Vorsorge-Untersuchungen nicht wahrgenommen werden, etc.).

Elternbeteiligung in Mainzer Stadtteilen

„Was gibt es schon und was fehlt Ihnen?“

(Werdende) Eltern, Familien, Mütter und Väter mit einem oder mehreren Kindern im Alter von 0 bis 8 Jahren sind gefragt! Die Fachstelle „Frühe Hilfen, Kinderschutz und Familienbildung“ im Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz will in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Elternbildung von Anfang an“ ermitteln, welche zusätzlichen Angebote Eltern und ihre Kinder in Mainzer Stadtteilen benötigen.

Angebote für Kinder von 0 bis 8 Jahren und deren Eltern (weiter-) zu entwickeln und auf ihre Bedürfnisse abzustimmen, ist eine der Aufgaben der Fachstelle. Grundlage hierfür sind das rheinland-pfälzische Landeskinderschutzgesetz und das Bundeskinderschutzgesetz.

Die Wünsche von Eltern sollen Früchte tragen, daher ist es der Fachstelle ein großes Anliegen, dass sich die Eltern rege beteiligen und äußern, damit die Fachstelle und ihre Kooperationspartner:innen die Angebote so passend wie möglich zuschneiden und gemeinsam mit den Befragten (weiter-) entwickeln können. Dabei ist ihr die Perspektive der Fachkräfte ‑ z. B. in Kinderarztpraxen, in Kitas, in Spiel- und Krabbelgruppen sowie Turnvereinen u.a. ‑ ebenso ein Anliegen.

Mit einem Flyer informieren die Fachstelle und das Mainzer Netzwerk ‚Elternbildung von Anfang an‘ Eltern über diese Möglichkeit, Anregungen und Wünsche zu äußern, um die Angebote für Familien im Stadtteil auszubauen.

Den Flyer finden Sie im Abschnitt Downloads.

Flyer der Fachstelle zum Herunterladen (PDF)

Dokumentationen unserer Netzwerkkonferenzen

Nach jeder Netzwerkkonferenz dokumentieren wir die erarbeiteten Ergebnisse für Sie. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für Ihr Interesse und Ihr Engagement!

Links und Downloads


Kontakt zur Fachstelle Frühe Hilfen

Sie erreichen das Team der Fachstelle zentral unter fruehehilfenstadt.mainzde. Ihre Mitteilungen werden täglich gelesen und bearbeitet. Nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Arbeitsbereich Netzwerkoordination und Teamleitung
Dirk Borngässer
Dipl.-Pädagoge
Telefon: +49 6131 12-4278
E-Mail: dirk.borngaesserstadt.mainzde

Arbeitsbereich Kinderschutz, Beratung nach §8b SGB VIII sowie LKindSchuG
Kerstin Sattler
Dipl.-Sozialpäd. und Systemische Familientherapeutin
Telefon: +49 6131 12-3618
E-Mail: kerstin.sattlerstadt.mainzde

Arbeitsbereich Familienbildung, Elternbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit
Miriam Wolf
Erziehungswissenschaftlerin M.A./Sozialarbeiterin B.A.
Telefon: +49 6131 12-3502
E-Mail: miriam.wolfstadt.mainzde