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Museum Gonsenheim

Das "Museum Gonsenheim" als ein echtes Heimatmuseum gibt mit Hilfe vieler Ausstellungsstücke einen Einblick in die erfolgreiche Entwicklung vom kleinen Bandkeramikerdorf vor 7.000 Jahren bis hin zum heutigen größten Mainzer Vorort mit 24.000 Einwohnern. Schmuck und Keramik aus allen Zeiten, eine 100 Jahre alte Pferdekutsche, eine Walzenspieldose mit einem großen Repertoire und vieles mehr werden präsentiert.

Das Museum Gonsenheim auf einen Blick

Museumshighlights

  • eine etwa 100 Jahre alte einspännige Pferdekutsche, mit Hilfe der Hand des Galans besteigbar
  • eine Walzenspieldose, musiziert nach dem Prinzip der klingenden Stahlzunge, mit einer Sammlung von Walzen
  • Scherben der Bandkeramiker (5000 v. Chr.), Wandputz einer Römervilla
  • Bronzeschmuck
  • Reservistenkrüge

Regelmäßige Führungen und Veranstaltungen

Das "Museum Gonsenheim" ist jeden Sonntag von 10 bis 12.30 Uhr geöffnet. Mit Hilfe des dreiseitigen "Kleinen Museumsführers" können Besucher sich ganz einfach "selbst durch die Ausstellung führen".

Die Filiale in der Klosterstraße 2 kann durch die Schaufensterscheibe besichtigt werden.

Der Eintritt ist frei. Da sich der Verein alleine ohne staatliche oder kommunale Hilfe trägt, sind Spenden willkommen.

Dauerausstellung

Das "Museum Gonsenheim" dokumentiert 7.000 Jahre erfolgreiche Gonsenheimer Geschichte

Keramik von der Vorzeit bis heute, Schmuck aus der Bronzezeit, römische Ziegelsteine, Wandreste aus der fränkischen Zeit, ein Kurzschwert (Sax), die Urkunde der ersten schriftlichen Erwähnung von 775, Feldgeräte der einheimischen Gemüsebauern, Arbeitsgeräte der Handwerker oder eine 100 Jahre alte Pferdekutsche - das alles gibt es im Museum zu sehen. Von den Wänden grüßen Werke Gonsenheimer Künstler. Kommunionbank und Orgelpfeifen dokumentieren kirchliches Leben. Erinnerungsstücke an den legendären Metzger und Gastwirt Eduard Becker sind ausgestellt. Auch Fastnachtsorden werden präsentiert. Eine Wandtafel erinnert an Jacob Goedecker, den Flugpionier und Gründer des sechsten deutschen Flugzeugwerks 1909 und einer Flugschule auf dem Gonsenheimer "Großen Sand".

Ansichtspostkarten und Bilder von Gebäuden, Karten, Pläne und Luftaufnahmen von "Gonsenheim damals und heute" veranschaulichen die rasante Entwicklung des Dorfes zum Erholungs- und Luftkurort und bevorzugtem Wohngebiet der wohlsituierten Städter im 19. Jahrhundert.

Das Museum verdeutlicht in Wort und Bild, wie Gonsenheim schließlich zum größten Mainzer Vorort mit fast 24.000 Bewohnern wurde.

Zusätzlich zur Dauerstellung gab es seit der Eröffnung des Museums im Januar 2000 bereits 45 Sonderausstellungen.

Für "Mehr-Wisser"

Die im "Museum Gonsenheim" ausgestellten Funde von Ausgrabungen sollen dokumentieren, dass Menschen schon seit 7.000 Jahren in der Gemarkung Obst und Gemüse für sich, die römische Provinzhauptstadt Mogontiacum, das mittelalterliche Moguntia oder jetzt die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz und die Umgebung angebaut haben.

Die ersten nachweisbaren Gonsenheimer um 5000 vor Christus wurden nach den Verzierungen ihrer Töpfe Bandkeramiker genannt. Die Völker wechselten sich ab oder vermischten sich, Kelten und Römer kamen, bis schließlich die Franken 500 nach Christus ein Dorf mit dem Namen "Gunsenheim" gründeten. Etwa 900 Jahre waren die Gonsenheimer Untertanen des Mainzer Dompropsts. Auch die kurze Zeit unter der Herrschaft Napoleons hinterließ Spuren, bevor das Dorf 1816 im Großherzogtum Hessen-Darmstadt plötzlich Teil Rheinhessens und im Jahr 1938 nach Mainz zwangseingemeindet wurden


Adresse

Museum Gonsenheim
Museum Gonsenheim
Budenheimerstraße 2
55124 Mainz

Öffnungszeiten

Sonntag: 10 bis 12.30 Uhr
Zusätzlich jeden ersten Sonntag im Monat von 16 bis 18 Uhr.

Bitte beachten Sie Sonderöffnungszeiten ggf. auf der Website der Einrichtung.

Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Kapellenstraße

Barrierefreier Zugang

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