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Gemeine Esche

Die Esche, oder fachlich korrekt die Gemeine Esche, gehört zu den am weitesten verbreiteten Laubbäumen Europas. In den hiesigen Mischwäldern gilt sie als Strukturbaum und besitzt einen hohen forstlichen Wert. Auch in der Möbelindustrie ist das Holz sehr begehrt.

2001 war die Esche in Deutschland der Baum des Jahres.

  • Herkunft: Europa
  • Wuchshöhe: 25 - 40 Meter
  • Blatt: Sommergrün, grün, im Herbst goldgelb
  • Blüte: treiben bereits einige Wochen vor den Blättern aus, schwärzlich-purpurrot in dichten kugeligen Blütentrauben
  • Frucht: schmale, Nüsschen mit schmal-länglichen Flügeln, in großen Büscheln, bis zum Winter haltend
  • Boden/Standort: sehr große Standortamplitude, am besten kalkhaltig, humose, frische bis feuchte Böden, Sonne/Halbschatten
  • Besonderheit: Eschen sind im Frühjahr lange kahl und treiben vergleichsweise spät aus. Kommt es im Herbst zu frühen Frösten, kann sie Ihre Blätter auch schon im grünen Zustand abwerfen und ist dann als einer der ersten Bäume schon wieder kahl.

    Mit zunehmender Sorge ist ein verstärktes Absterben zahlreicher Eschen zu beobachten. Das sogenannte Eschentriebsterben, verursacht durch eine Pilzinfektion, beeinträchtigt zunehmend Eschen jeden Alters. In Deutschland ist der Erreger erst seit 2007 bekannt. Die Auswirkungen des Pilzes und der Fortschritt der durch ihn verursachten Schadsymptome sind dabei von Baum zu Baum höchst verschieden. Während sich bei einigen in jedem Jahr die Krone ein wenig mehr lichtet, können andere innerhalb einer einzigen Vegetationsperiode komplett absterben. Die Bäume versuchen der Erkrankung zum Teil durch einen verstärkten Austrieb entgegen zu wirken. Dadurch verändert sich die Verzweigungsstruktur und in der Krone treten häufig auffällige Verbuschungen auf.

    Auch im Mainzer Stadtpark ist die Erkrankung der Bäume zu verzeichnen. Neben stark mitgenommenen Exemplaren, scheinen andere erstaunlich resistent zu sein. Leider fragt sich auch hier: Wie lange noch?

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