Klimaneutrale Stadtverwaltung
Erfahren Sie mehr über das Projekt "Klimaneutrale Stadtverwaltung".
Die Stadtverwaltung will Vorbild sein
Die Landeshauptstadt Mainz hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, idealerweise bis zum Jahr 2035 klimaneutral (Öffnet in einem neuen Tab)zu werden. Einen zentralen Beitrag dazu soll die Stadtverwaltung selbst leisten – mit dem Konzept „Klimaneutrale Stadtverwaltung 2035“ will sie Vorbild sein und aktiv zur Erreichung dieses Ziels beitragen.
Vorgehen
Projektmanagement
Themenfelder und Maßnahmen
Startbilanz 2019: Der CO₂-Fußabdruck der Mainzer Stadtverwaltung
Die nach dem Standard des Greenhouse Gas (GHG) Protocol erstellte Ausgangsbilanz für das Jahr 2019 macht es deutlich: Die Kernverwaltung der Landeshauptstadt Mainz war in diesem Jahr für rund 38.000 Tonnen CO₂-Emissionen verantwortlich – das entspricht etwa zwei Prozent der insgesamt ermittelten 1,88 Millionen Tonnen Treibhausgase für das gesamte Stadtgebiet.
In die Berechnung eingeflossen sind alle energiebedingten Emissionen, die durch Stromverbrauch, Wärmeversorgung und Kraftstoffeinsatz verursacht wurden. Der größte Anteil entfällt mit 63 Prozent auf städtische Gebäude – aufgeschlüsselt in 37 Prozent durch Wärme und 26 Prozent durch Strom. Weitere relevante Emissionsquellen sind die dienstliche Mobilität inklu-sive Fuhrpark (11 %), der tägliche Arbeitsweg der Mitarbeitenden (ebenfalls 11 %) sowie die Essensversorgung in Mensen und Einrichtungen mit einem Anteil von 9 Prozent.

