Inhalt anspringen
_imageLink.sp_imageText.trim

Mainzer Wärmeplan

Informieren Sie sich hier über die zentralen Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung in Mainz.

Der Kommunale Wärmeplan der Landeshauptstadt Mainz wurde am 17. Juni 2026 vom Stadtrat beschlossen. Im Vorfeld der Beschlussfassung hatten Sie vom 2. März bis zum 1. April 2026 die Möglichkeit, Stellungnahmen und Anmerkungen zum Entwurf einzureichen. Vielen Dank für Ihre Beteiligung!

Ihre Hinweise haben dazu beigetragen, den Mainzer Wärmeplan weiterzuentwickeln und zu verbessern. Weiter unten im Downloadbereich finden Sie eine Übersicht, wie die Rückmeldungen eingeflossen sind.

Zentrale Ergebnisse des Mainzer Wärmeplans

Der Wärmeplan zeigt, wie die Stadt Mainz in Zukunft klimafreundlich heizen kann. Er enthält Ziele, wichtige Gebiete und konkrete Schritte. Der Plan dient als Fahrplan für die Umstellung der Wärmeversorgung bis zum Jahr 2035 oder 2040. Der Plan ist bisher ein Entwurf.

Die vier Teile der Wärmeplanung sind fachlich fertig. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Ergebnisse vor.

_imageLink.sp_imageText.trim

Bestandsanalyse: Was ist der Stand?

Die Bestandsanalyse zeigt den aktuellen Zustand der Wärmeversorgung. Folgende Kernaussagen konnten hier erarbeitet werden:

  • Hoher Anteil fossiler Energieträger: 75 % des Endenergieverbrauchs werden durch Erdgas gedeckt, Heizöl spielt mit 3 % eine untergeordnete Rolle.
  • Wärmenetze bereits etabliert: 20 % des Wärmeverbrauchs wird über Nah- oder Fernwärme gedeckt, die zunehmend dekarbonisiert wird.
  • Erneuerbare Energien: Biomasse und Wärmepumpen kommen derzeit zum Einsatz und machen zusammen rund 1 % der Wärmeversorgung aus.
  • Der größte Teil des Wärmebedarfs entfällt mit 62% auf Wohngebäude, gefolgt von 28& für Handel und Industrie sowie 11% für öffentliche Gebäude.
_imageLink.sp_imageText.trim

Möglichkeiten untersuchen: Was wäre möglich?

Die Potenzial-Analyse zeigt, welche Möglichkeiten und Stärken es für die Wärme-Versorgung in der Stadt Mainz für die Zukunft gibt. Dafür wurden verschiedene Möglichkeiten untersucht und miteinander verglichen.

Bei der Analyse wurden auch verschiedene Techniken betrachtet, die nach heutigem Wissen für die Wärme-Versorgung in Mainz gut sein können.

Diese Techniken haben besonders große Stärken:

_imageLink.sp_imageText.trim
_imageLink.sp_imageText.trim

Zielszenario: Wo wollen wir hin?

Das Zielszenario beschreibt, wie sich die Wärmeversorgung in Mainz langfristig entwickeln kann. Die Landeshauptstadt Mainz will bis spätestens 2040 klimaneutral heizen, idealerweise schon 2035. Der "Mainzer Weg" (Orientierung 2035, Stadtratsbeschluss) betrachtet insbesondere den Ausbau von Wärmenetzen, den Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Modernisierung von Gebäuden. Das im Klimaschutzgesetz Rheinland‑Pfalz verankerte Zieljahr 2040 sieht einen längeren Zeithorizont vor.

Beide Szenarien zeigen: Mainz spart Energie und stößt deutlich weniger Kohlenstoffdioxid (CO₂) aus - planbar und gezielt.

_imageLink.sp_imageText.trim
_imageLink.sp_imageText.trim

Schwerpunkt- und Fokusgebiete

Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung wurden insgesamt 89 Schwerpunkt‑ und fünf Fokusgebiete im Mainzer Stadtgebiet identifiziert. Eine Detailkarte der eingeordneten Gebiete mit Zuordnung Wärmeversorgungsoption finden Sie hier: 

Die fünf Fokusgebiete sollen in einem nächsten Schritt vertieft untersucht werden, um beispielhaft mögliche Ansätze der Wärmewende zu analysieren und Erkenntnisse für andere Stadtteile zu gewinnen.

 

Die Darstellung dient der strategischen Orientierung und stellt keine verbindliche Festlegung dar.

_imageLink.sp_imageText.trim

Umsetzungsplan: Wie erreichen wir die Ziele?

Die Wärmewende ist wichtig für alle Stadtteile und Häuser in Mainz. Es ist eine gemeinsame Aufgabe. Viele Menschen und Gruppen helfen dabei.

Der Wärmeplan der Stadt erklärt, wie die Wärmeversorgung in Zukunft besser gemacht werden kann. Er zeigt, welche wichtigen Punkte es dafür gibt. Die Stadt Mainz arbeitet dabei mit den Mainzer Stadtwerken, dem Handwerk, Wohnungsfirmen und den Bürgerinnen und Bürgern zusammen.

Die folgenden vier Punkte sind wichtige Hinweise. Sie sind aber keine festen Regeln:

  • Gute Wärmenetze: Alte Wärmenetze können erneuert werden. Sie sollen dann besser arbeiten. Auch andere Stadtteile können Schritt für Schritt angeschlossen werden.
  • Neue Energien: Wärme aus neuen Energien kann mehr genutzt werden. Man kann sie gut in die vorhandenen Anlagen einbauen.
  • Häuser besser machen: Häuser und ihre Technik können erneuert werden. So verbrauchen sie auf lange Sicht weniger Wärme.
  • Zusammenarbeit: Eine gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt, den Mainzer Stadtwerken und anderen Partnern ist sehr wichtig.


Den Wärmeplan weiterentwickeln

Der Wärmeplan ist ein Plan, der sich ändern kann. Seine Ergebnisse werden oft geprüft. Wenn nötig, wird der Plan verbessert. Wir schauen, wie gut alles läuft. Wir ändern den Plan, wenn es nötig ist. Und wir arbeiten mit allen zusammen, die mitmachen.

Wie geht es weiter?

Mit dem Beschluss des Stadtrats ist der Kommunale Wärmeplan die strategische Grundlage für die Wärmewende in der Landeshauptstadt Mainz. 

Nun geht es in die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen, um das Ziel "Klimaneutralität" bis möglichst 2035 in Mainz zu erreichen. Dazu zählen unter anderem vertiefende Untersuchungen in den identifizierten Fokusgebiete, aber auch den Aufbau einer dauerhaften Organisation aus Akteur:innen der Stadtverwaltung, den Mainzer Stadtwerken und anderen relevanten Beteiligten, um die Wärmewende in Mainz voranzubringen.

Eine Fortschreibung der kommunalen Wärmeplanung ist gemäß den gesetzlichen Vorgaben alle 5 Jahre geplant. Eine regelmäßige Berichterstattung über den Fortschritt der Maßnahmen gegenüber der Öffentlichkeit und den politischen Vertreter:innen ist vorgesehen.

Kommunaler Wärmeplan und Anhänge

Weitere Informationen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

Sprachauswahl

Schnellsuche