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Naturhistorisches Museum Mainz
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Eozän

Vor 44 Millionen Jahren lagen die Kontinente nahezu in ihrer heutigen Position.
In der heutigen Eifel wuchs ein tropischer Urwald.
Die Landschaft war mit Vulkanseen übersät.

56 MILLIONEN JAHRE – 34 MILLIONEN JAHRE

Im von Farnen und Schlingpflanzen überwucherten Dickicht fanden Urpferdchen und Tapire Unterschlupf. Durch die Baumkronen sprangen Riesenhörnchen und Äffchen turnten im Geäst. In den von Steilufern gesäumten fischreichen Seen lauerten Krokodile. Nachts waren Fledermäuse auf der Jagd. Insekten und Spinnentiere fanden überall gute Bedingungen. Das Eozän war eine der wärmsten Phasen der Erdgeschichte. Die Erde war beinahe eisfrei und der Meeresspiegel stand mehrere Meter höher als heute.

PFLANZEN VOM KRATERRAND

Der Baumbestand rund um die Vulkanseen ähnelte dem heutiger tropischer und subtropischer Regionen. Neben zahlreichen Walnuß-, Ulmen- und Rosen- gewächsen gediehen auch Palmen-, Lorbeer- und Tee- gewächse. Seltener waren Nadelgehölze. Im Schatten der Baumkronen wucherte ein dichtes Gestrüpp an krautigen Pflanzen und Farnen. Bis ins Geäst der Bäume rankten sich Kletter- pflanzen, zum Beispiel Weinrebengewächse und Kletterfarne.

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