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Naturhistorisches Museum Mainz
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Perm

Vor 295 Millionen Jahren lag Rheinland-Pfalz wie heute nördlich des Äquators. Zu dieser Zeit gab es nur einen einzigen riesigen Kontinent, Pangäa.

299 MILLIONEN JAHRE – 252 MILLIONEN JAHRE

Weitgehend herrschte ein trocken-heißes Klima. Wolken regneten sich in den küstennahen Gebieten ab, so dass wenige Niederschläge bis ins Landesinnere gelangten. So entstanden einerseits wüstenartige Ödländer und dort, wo der Regen niederging, Sümpfe und Seen. In den Uferbereichen wuchs eine üppige Vegetation. Über weite Flächen färbt oxidiertes Eisen die Böden rot. Daher werden die Gesteine aus dieser Zeit zusammenfassend als „Rotliegend“ bezeichnet.

Die Seeablagerungen des Rotliegenden sind reich an einzigartigen Fossilien. Auch versteinerte Fährten aus den Uferbereichen verraten uns einiges über die damalige Lebenswelt. Besonders spektakulär sind die Dachschädel-Lurche, frühe Landwirbeltiere, die an heutige Riesensalamander erinnern.

Im Perm herrschte weltweit große Trockenheit. Meerwasser verdunstete und es bildeten sich großflächige Salzablagerungen, die bis heute abgebaut werden.

Spurenfossil

Lithographus hieroglyphicus

Hier sind die winzigen Fußabdrücke von Insekten zu sehen, die vor rund 295 Millionen Jahren durch feuchten Schlamm liefen. Vermutlich handelte es sich um Käfer oder Schaben. Spurenfossilien, deren Erzeuger unbekannt sind, erhalten einen eigenen wissenschaftlichen Namen, den Spurennamen (Ichnotaxon). Dies geschieht, um Spuren eindeutig zu beschreiben.

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