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Naturhistorisches Museum Mainz
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Pleistozän

Innerhalb der letzten Million Jahre schwankte unser Klima immer wieder zwischen Kalt- und Warmzeiten. Diese Wechsel sind typisch für Eiszeitalter.

2,6 MILLIONEN JAHRE – 0,0117 MILLIONEN JAHRE

Das Wollnashorn
In den Kaltzeiten des Eiszeitalters prägten weite Kältesteppen die Landschaft. Der auf den ersten Blick karg wirkende Bewuchs war für die Pflanzenfresser jedoch ausreichend nahrhaft. Zu den Tieren, die mit der eisigen Kälte zurechtkamen, gehörten die Wollnashörner. Sie ernährten sich hauptsächlich von Gräsern und Seggen. Auf ihrem Speiseplan standen aber zum Beispiel auch Korbblütler, Wollgras, Weiden und Erlen. Mit ihren langen Nasenhörner „fegten“ sie über den Boden, um Pflanzen freizulegen. Dieses wird durch Fossilfunde bestätigt, bei denen die Unterseite des Horns abgeschliffen ist. Daneben war das Horn sicherlich wie bei heutigen Nashörnern eine gefährliche Waffe. Die eiszeitlichen Nashörner bevorzugten als Lebensraum die Flussniederungen

DAS STEPPENMAMMUT MAMMUTHUS TROGONTHERII

Das Steppenmammut gilt als Nachfahre des Südmammuts und Vorfahre des Wollhaarmammuts. Während das Wollhaarmammut nicht größer als ein heutiger Elefant war, kann beim Steppenmammut tatsächlich von einer mammuthaften Größe gesprochen werden. Mit bis zu 5 m Schulterhöhe und Stoßzähnen, die eine Länge von 5 m erreichen konnten, gehören Steppenmammute zu den größten Rüsseltieren aller Zeiten. Im Zeitraum vor 900.000 bis 400.000 Jahren durchstreiften sie das Rheintal.

Links: Steppenmammut
Mammuthus trogontherii
Größter jemals gefundener
Oberarm eines Rüsseltiers

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