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  6. Umwelttipp Warmwasser sparen im Haushalt

Warmwasser sparen

Warmwasser sparen

Die Energiekosten steigen gerade rasant an und damit auch die Suche nach Einsparpotenzialen. Die meiste Energie verwenden wir in unseren Haushalten für das Heizen, aber auch die Erzeugung und Bevorratung von Warmwasser hat einen deutlichen Anteil an unserem Energieverbrauch. Der aktuelle Umwelttipp zeigt Ihnen Einsparpotentiale im Haushalt.

Laut Umweltbundesamt werden ca. 12 Prozent der Energiekosten auf die Erzeugung und Bevorratung von warmem Wasser verwendet. Wir verbrauchen es vor allem bei der Körperhygiene, wie z.B. zum Duschen und Händewaschen. Neben dem Energieverbrauch wird durch die Warmwassernutzung auch klimaschädliches Kohlendioxid erzeugt. Der typische Verbrauch liegt zwischen 500 und 1000 Kilowattstunden pro Person und Jahr. Die große Differenz zeigt deutlich, dass es hier einige Einsparpotenziale gibt.

Auf der Homepage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online können Sie sich ihren persönlichen Warmwasserverbrauch individuell berechnen lassen. Er wird mit Durchschnittswerten verglichen und Sie erhalten auf Ihre Situation angepasste Tipps zum Kosten senken. Den Direktlink auf die Seite finden Sie in unserer untenstehenden Linkliste.

Wo unnötig Warmwasser verbraucht wird

Die allermeisten Haushalte verfügen über sogenannte Einhebelmischer. In vielen Fällen stehen diese dauerhaft auf warm oder sogar heiß. Schauen Sie doch einmal Zuhause nach in welche Richtung ihr Hebel zeigt. Den Hebel dauerhaft auf die „Kalt“-Seite des Mischers zu stellen hilft schon im Alltag warmes Wasser zu sparen. Zum Händewaschen oder kurz etwas ab-/ausspülen wird in der Regel kein warmes Wasser benötigt. Probieren Sie es einfach aus! Prinzipiell sollte das Warmwasser nur so kurz wie unbedingt notwendig entnommen werden. Auch beim Händewaschen, Zähneputzen oder Gesicht waschen, muss das Wasser nicht dauerhaft fließen.

Duschen oder Baden?

Den höchsten Warmwasserverbrauch hat prinzipiell ein Vollbad. Generell benötigt Duschen weniger Wasser als ein Bad in der Wanne. Wer allerdings beim Duschen das Wasser länger als zehn Minuten laufen lässt, kann den Wasserverbrauch eines Bades sogar toppen. Der Warmwasserverbrauch hängt stark von den persönlichen Gewohnheiten ab. Prinzipiell gilt möglichst kurz duschen. Während des Einseifens sollte die Dusche aus sein. Übrigens: wer kalt duscht, spart natürlich am meisten. Vielleicht fällt Ihnen die Umstellung in den Sommermonaten etwas leichter.

Wie hoch Ihr persönlicher Warmwasserverbrauch durch das Duschen ist, können Sie mit Hilfe des Duschrechners der Verbraucherzentrale NRW ermitteln.  Den Link zu dem Online-Rechner finden Sie in der Linkliste.

Die richtige Brause hilft

Durch wassersparende Armaturen lassen sich die Warmwasserkosten ebenfalls senken. Wassersparbrausen, Einhebelarmaturen und Strahlregler lassen sich auch noch nachträglich installieren. Herkömmliche Duschbrausen haben beispielsweise einen Durchfluss von zwölf bis fünfzehn Litern Wasser pro Minute. Wassersparbrausen hingegen nur sechs bis neun Liter. Die Strahlregler (oder Perlatoren) helfen zusätzlich den Wasserverbrauch zu senken.

Das Siegel „Der blaue Engel“ hat Duschbrausen in sein Portfolio aufgenommen. Das Hauptkriterium ist ein Wasserverbrauch von weniger als neun Litern pro Minute und das unabhängig vom Wasserdruck.  Außerdem wurde auf langlebige Materialien geachtet. Auch das Öko-Institut hat auf seiner Homepage EcoTopTen Kauftipps für Duschbrausen. Beide Links finden sie untenstehend.

Welche Wassertemperatur?

Bei all den Einsparpotenzialen stellt sich natürlich auch die Frage, welche Temperatur am Warmwasser-Erzeuger am besten eingestellt werden sollte. Bei der Wassertemperatur sind grundsätzlich hygienische Anforderungen am wichtigste. Die Trinkwasserverordnung schreibt für größere Warmwasserspeicher in Mehrfamilienhäusern mindestens 55°C vor. Diese Temperatur empfiehlt sich aber auch für kleine Anlagen, z.B. in Einfamilienhäusern. Da unser Trinkwasser grundsätzlich nicht absolut keimfrei ist, können sich im abgestandenen Leitungswasser Bakterien und Keime gut vermehren. Besonders die problematischen Legionellen vermehren sich bei einer Temperatur unter 55 °C sehr gut. Daher darf die Temperatur im Warmwassererzeuger nicht zu niedrig eingestellt werden, auch wenn das die Energiekosten erhöht.

Umwelttipp August 2022

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