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Umweltladen Mainz
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Rasenpflege

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens

Der stets beliebte Gartenrasen ist botanisch gesehen nichts anderes als eine kurz gehaltene Wiese. Durch das regelmäßige Mähen werden die Triebe abgeschnitten, lange bevor sie Knöchelhöhe erreichen, wie es natürlich wäre.

Um trotzdem genug Sonnenenergie tanken zu können, bleibt den Gräsern nur eine Möglichkeit: statt in die Höhe zu wachsen, bilden sie viele Seitentriebe und Ausläufer aus. Aus den locker wachsenden Gräsern einer Wiese wird so ein dichter Rasenteppich. Wer also einen schönen Rasen für Grillabend, Freizeitaktivitäten oder Sport im Garten haben möchte, kommt an dem Grundrezept des regelmäßigen Mähens nicht vorbei. Worauf man bei der Rasenpflege ganz allgemein achten sollte, um einen widerstandsfähigen, dichten und schönen Rasen zu bekommen, erfahren Sie im Folgenden:

Wie oft muss gemäht werden?

Fachleute empfehlen den Rasen in der Wachstumsperiode, also bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius, mindestens ein- bis zweimal in der Woche zu mähen. Sind im Frühjahr die Bedingungen gut, wächst das Gras bei 20 Grad Celsius und mit einigen Schauern durchsetztem Sonnenschein ca. 6 Zentimeter in einer Woche. Schneidet man den Rasen auf etwa 4 Zentimeter über dem Boden ab, damit z.B. auch mal Kinder auf ihm toben können, und mäht in ab, wenn die Gräser doppelt so hoch gewachsen sind, kann einmal pro Woche Mähen bei Wachstumswetter schon knapp werden. Bei angekündigter Hitze im Sommer, empfiehlt es sich den Rasen etwas länger stehen zu lassen, dann schicken die Gräser ihre Wurzeln tiefer in den Boden und verbessern so ihre Wasserversorgung.

Wann muss der Rasen gewässert werden?

Während Frost den heimischen Gräsern relativ wenig ausmacht, kann Hitze von über 30 Grad Celsius und geringer Niederschlag im Sommer sehr schädlich für den Gartenrasen sein. Ein tief verwurzelter Rasen kann schon mal eine Woche Trockenheit aushalten, hat es danach allerdings noch immer nicht geregnet, muss man nachhelfen und wässern. Als Faustregel gilt: Richten sich die Gräser, nachdem man über den Rasen gelaufen ist nicht mehr auf, muss bewässert werden.

Wie viel Wasser benötigt der Rasen?

Da mindestens 15 Liter Wasser auf einen Quadratmeter Rasenfläche bei sommerlicher Hitze empfohlen werden, aber dies sehr mühselig mit dem Gartenschlauch zu bewerkstelligen ist, lohnt der Kauf einer Beregnungsanlage. Lässt man diesen Rasensprenger einmal die Woche laufen, trocknet jeweils danach der Boden langsam aus. Die Wurzeln gewöhnen sich daran und wachsen in die Tiefe, wo sie Feuchtigkeit nach oben holen können.

Wann sollte Rasen ausgesät werden?

Die häufigsten Grasarten in Rasenmischungen sind Weidelgras, Rotschwingel und Wiesenrispe. Aufgrund häufigerer Trockenphasen haben die Hersteller das Saatgut mittlerweile angepasst und trockenresistente Arten den Mischungen beigemischt. Aussaatzeit ist bei Frostfreiheit ganzjährig, am Besten im Frühjahr oder im Herbst, weil es dann häufiger regnet und bei Temperaturen um die 20 Grad Celsius der Samen gut keimt und junge Pflanzen schnell wachsen. Darüber hinaus keimen Unkräuter im Herbst schlechter als im Frühling. Nach Aussaat sollte der Rasen je nach Witterung mindestens sechs Wochen lang regelmäßig feucht gehalten werden.

Was muss beim Düngen des Rasens beachtet werden?

Auch Rasen braucht neben Licht und Wasser auch Nährstoffe. Am besten nimmt man speziell angebotene Rasendünger, die z.B. die Nährstoffe mit einer feinen Hülle umgeben haben, aus der diese nach und nach innerhalb von 10-12 Wochen abgegeben werden. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht zu oft oder zu viel Dünger verwenden, denn sonst drohen dem Rasen Verbrennungsschäden und Pilzinfektionen. Dreimaliges Düngen mit solchen Spezialprodukten im Jahr genügt vollkommen. Um den Rasen in die Wintermonate zu verabschieden, kann zusätzlich im Herbst noch kaliumbetonter Dünger verwendet werden.

Umwelttipp Juni 2017

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Linien: 6, 50, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 78, 90, 91

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