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Umweltladen Mainz
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Imprägniermittel

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens
Schuhe und Kleidung lassen sich gerade in der ungemütlichen Jahreszeit mit Imprägniermitteln vor Regen, Schnee und Schmutz schützen. Eine gute Imprägnierung verhindert, dass sich Textilien oder auch Leder mit Feuchtigkeit und Nässe vollsaugen. Das Wasser perlt dann einfach ab.

Im Handel gibt es verschiedene Sprays, Schäume und Wash-Ins, die mit in die Waschmaschine kommen. Oft enthalten sie Imprägnierstoffe wie z.B. Fluorcarbonharze, verschiedene Wachse oder Paraffine, die in Alkohol, Benzin oder Wasser gelöst sind. Nach dem Auftragen dieser Stoffe verdunsten die Lösemittel und die Schutzstoffe umhüllen das Leder bzw. die Textilfasern.

Der Einsatz von Fluorcarbonharzen, die zur Gruppe der per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) gehören, ist umstritten. Diese Stoffgruppe umfasst mehr als 3000 verschiedene Stoffe, die u.a. als krebsverstärkend und erbgutschädigend eingeschätzt werden. Mittlerweile ist sie überall auf der Erde in der Natur und in den Lebewesen nachweisbar. Zwar verzichten einige Hersteller bereits komplett auf den Einsatz von Fluorcarbonen, eine Kennzeichnungspflicht der verwendeten Stoffe gibt es allerdings nicht. Bestimmte fluorhaltige Stoffe (PFOS/PFOA) wurden wegen ihres Gefährdungspotentials inzwischen verboten.

Als Alternative bieten sich daher flüssige und cremige Produkte an. Diese sind ungefährlicher. Beim Kauf sollte deshalb zu Produkten gegriffen werden, die ausdrücklich als „fluorcarbonfrei” oder „fluorfrei” gekennzeichnet sind. Bei Glattleder reicht im Prinzip die Pflege mit Schuhwachs aus der Dose. Das Fett macht den Schuh genauso wasserabweisend wie ein spezielles Imprägniermittel.

Auch wegen des intensiven Geruchs der meisten Produkte sollte die Imprägnierung generell im Freien durchgeführt werden. Sprays und Sprühschäume erhalten zudem leicht brennbare Gase wie Butan oder Propan. Hochwertige Outdoor-Bekleidung sollte am besten in einer chemischen Reinigung imprägniert werden. Die Behandlung dort erfolgt im geschlossenen System und ist deutlich effektiver als im heimischen Verfahren. Vor dem Tragen sollten die Kleidungsstücke allerdings stets gut ausgelüftet werden, bis sie keinen Geruch mehr abgeben.

Für alte, restentleerte Spraydosen gilt: Sie gehören in den gelben Sack. Angebrochene Dosen oder Flaschen sollten hingegen beim Schadstoffmobil oder der Schadstoffsammelstelle in Budenheim abgegeben werden.

Umwelttipp Januar 2018

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Mainzer Umweltladen
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Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Haltestelle Münsterplatz:
Linien: 6, 50, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 78, 90, 91

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