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Umweltladen Mainz
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Ozon

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens

Ozon, auch als „aktiver Sauerstoff“ oder Trisauerstoff bezeichnet, ist ein Molekül, das aus drei Sauerstoffatomen besteht. Das farblose bis bläuliche Gas mit unangenehm stechendem, chlorähnlichem „Höhensonnengeruch“ zerfällt in der Luft unter Normalbedingungen innerhalb einiger Tage zu Sauerstoff. Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel, was bei Menschen und Tieren zu Reizungen der Atemwege führen kann.

Ozon ist die Leitsubstanz des Sommersmogs, der sich neben Ozon aus vielen anderen Schadstoffen zusammensetzt. Es entsteht unter Einwirkung von Sonnenlicht u.a. aus Stickstoffoxiden und flüchtigen Kohlenwasserstoffen.

Neben Braun- und Steinkohlekraftwerken und dem Lösungsmittelverbrauch von Industrie und Haushalten tragen vor allem die von Autos ausgestoßenen Schadstoffe zur Bildung des Gases bei.

Nach Schätzungen reagieren etwa 10-15 % der Menschen aller Bevölkerungsgruppen besonders empfindlich auf Ozon. D.h. eingrenzbare Risikogruppen gibt es nicht. Ozon und die übrigen Schadstoffe des Sommersmogs können tief in die Lunge eindringen und zu Hustenreiz und einer Verminderung der Lungenfunktion führen. Außerdem wirken sie reizend auf Augen und Schleimhäute.

Ökosysteme, allen voran Pflanzen, reagieren aber noch viel sensibler auf erhöhte Ozonkonzentrationen. Ihr Wachstum wird dadurch vermindert, Blätter sterben ab.

Auf dem Land werden oft höhere Ozonwerte als in der Stadt gemessen. Diese auf den ersten Blick paradoxe Situation ist der Tatsache gezollt, dass bei hoher Verkehrsdichte in der Stadt das bei der Verbrennung freiwerdende Stickstoffmonoxid bereits entstandenes Ozon abbaut. Der Wind transportiert dagegen andere Stickstoffoxide und flüchtige Kohlenwasserstoffe aus der Stadt in Gebiete reinerer Luft – aufs Land. Und dort tragen sie bei intensiver Sonneneinstrahlung zur Ozonbildung bei. Das ozonabbauende Stickstoffmonoxid fehlt dort aber meist.

Um die Ozonbildung einzudämmen, müssen die Vorläufersubstanzen (Stickstoffoxide und flüchtige Kohlenwasserstoffe) vermindert werden. Jeder Einzelne kann einen kleinen Beitrag dazu leisten:

  • Auf Öffentliche Verkehrsmittel umsteigen statt Autofahren.
  • Nicht mit Vollgas fahren.
  • PKW benutzen, die die aktuellen Abgasnormen (Euro5-Norm) erfüllen.
  • Lösungsmittelarme Farben und Lacke verwenden.

Umwelttipp Juli 2014

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Linien: 6, 50, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 78, 90, 91

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