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Umweltladen Mainz
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Tipps zum Einfrieren von Lebensmitteln

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens

Durch das Einfrieren von Speisen bleiben Geschmack und Nährstoffe der Lebensmittel gut erhalten. Aber auch tiefgefrorene Lebensmittel sind nicht ewig haltbar. Außerdem gibt es einige, die nicht zum einfrieren geeignet sind.

Folgende Lebensmittel sollten nicht eingefroren werden: Eier, Blattsalate, Radieschen, Rettich, rohe Kartoffeln, Weintrauben, rohe Zwiebeln, rohe Äpfel und Birnen, Baiser, Makronen, saure Sahne und Joghurt.

Wasserreiche Lebensmittel werden beim Auftauen sonst matschig. Milchprodukte flocken aus und werden grießig.

Vor dem Gefrieren sollten Obst und Gemüse geputzt, gewaschen und ggf. geschält, Gemüse zusätzlich blanchiert werden. Dies erhält die Farbe und zerstört Mikroorganismen und Enzyme, die den Verderb fördern.  Empfindliche Lebensmittel wie Obst, Fisch und Spargel sollten vorgefroren werden. Dadurch klumpen einzelne Stücke nicht zusammen. Die verpackten Lebensmittel sollten dann an die kälteste Stelle im Gefrierschrank gelegt werden. Um eine schnelle Durchfrostung zu gewährleisten, sollten nicht mehr als 1 kg Obst und Gemüse, 3 kg Fleisch oder 0,5 kg fertige Speisen auf einmal eingefroren werden. Die Behälter sollten nur bis ca. 2 cm unter den Rand befüllt werden, da sich der Inhalt beim Gefrieren ausdehnt.  Eine genaue Beschriftung der Tiefkühlspeisen sorgt für Übersicht in Bezug auf die maximale Lagerzeit.

Die folgende Liste gibt die maximale Lagerzeit von Lebensmitteln an:

  • Fleisch: 3-12 Monate
  • Fisch: 1-4 Monate
  • Käse: 2-6 Monate
  • Gemüse: 6-12 Monate
  • Kräuter : 6-10 Monate
  • Obst: 8-12 Monate
  • Brot und Backwaren: 1-3 Monate
  • Fertige Speisen: bis zu 3 Monate

Die Verpackung ist entscheidend beim Einfrieren. Sie schützt das Gefriergut vor Qualitätsverlusten, Befall von Mikroorganismen  und anderen Einflüssen. Zum luftdichten Verpacken eignen sich gefriergeeignete Folienbeutel, Gefrierkochbeutel, Alufolie, Kunststoffdosen sowie kälte- und hitzebeständiges Glas. Aus hygienischen Gründen sollten Folien und Beutel nur einmal benutzt werden. 

Wenn die Verpackung ungeeignet, fehlerhaft oder beschädigt ist oder wenn sie das Gefriergut nicht eng genug umschließt, aber auch durch Temperaturschwankungen im Gefriergerät, kann Gefrierbrand entstehen. Das sind ausgetrocknete Stellen, die mit Frischluft in Kontakt kamen und an weißlichen bis bräunlich-roten Verfärbungen an der Oberfläche des Gefriergutes erkennbar sind. Gefrierbrand ist zwar nicht gesundheitsschädlich, die Speisen können allerdings an den befallenen Stellen ungenießbar, zäh und ledrig sein.

Beim Auftauen von eingefrorenen Lebensmitteln sollten ebenfalls einige Dinge beachtet werden:

  • Aufgetaute Lebensmittel rasch weiterverarbeiten oder verzehren.
  • Gemüse muss nicht aufgetaut werden. Es kann direkt zum Garen in den Topf oder die Mikrowelle gegeben werden.
  • Obst bei Raumtemperatur oder in der Mikrowelle auftauen.
  • Backwaren so schnell wie möglich im Backofen auftauen.
  • Ganze Fische im Kühlschrank auftauen, Filets und Portionen direkt garen.
  • Fleisch im Kühlschrank oder der Mikrowelle auftauen. Bei Geflügel die Auftauflüssigkeit wegschütten.
  • Stark angetaute oder aufgetaute rohe Lebensmittel, vor allem die leicht verderblichen wie Fisch, Fleisch und roheihaltige Speisen, nicht erneut einfrieren. 

Umwelttipp Februar 2014

Adresse

Umweltladen
Mainzer Umweltladen
Steingasse 3-9
55116 Mainz
Telefon
+49 6131 12-2121
Telefax
+49 6131 12-2124
E-Mail
umweltinformationstadt.mainzde
Internet

Öffnungszeiten

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Montag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Dienstag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag: 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Haltestelle Münsterplatz:
Linien: 6, 50, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 78, 90, 91

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