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Umweltladen Mainz
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Wassersparen heute

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens

Wassersparen heute

Dass wir mit unserem Trinkwasser sparsam umgehen sollen, weiß mittlerweile jedes Kind. Mit einem niedrigeren Wasserverbrauch schont man den Geldbeutel, das Klärwerk und die Umwelt.

Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch schwank schon seit Jahren um die 123 Liter pro Bundesbürger und Tag (das sind ca. 45 m³/d). Wenn Sie wissen wollen, wie hoch Ihr individueller Wasserverbrauch ist, lohnt sich ein Blick auf ihre jährliche Verbrauchsrechnung.

Richtwerte für Ihren Wasserverbrauch sind:

  • bis 30 m³/a = geringer Verbrauch (80 l/d)
  • 30 - 45 m³/a = durchschnittlicher Verbrauch (100 l/d)
  • mehr als 45 m³/a = hoher Verbrauch ( 120 l/d)

[m³/a = Kubikmeter pro Jahr; l/d = Liter pro Tag]

Diese Werte werden folgendermaßen ermittelt:

  1. Verbrauchsrechnung den jährlichen Wasserverbrauch ablesen (in m³/Jahr).
  2. Den Wasserverbrauch durch die im Haushalt lebenden Personen teilen.
  3. Sie erhalten den spezifischen Wasserverbrauch Ihres Haushalts (in Kubikmeter pro Person und Jahr m³/a).

Wenn Sie Ihren persönlichen Wasserverbrauch senken wollen, könnten Ihnen folgende Tipps helfen:

  • Duschen Sie anstatt ein Vollbad zu nehmen. Eine Dusche verbraucht bis zu 70% weniger Wasser und Energie als ein Vollbad.
  • Beim Duschen sollte während des Einseifens das Wasser abgestellt werden.
  • Dichten Sie tropfende Wasserhähne und undichte Toilettenspülungen schnellstmöglich ab, das kostet sonst auf die Dauer sehr viel Wasser.
  • Benutzen Sie beim Zähneputzen am besten ein Zahnputzglas oder stellen Sie den Wasserhahn während des Putzens ab.
  • Kaufen Sie Spülkästen, die weniger als sechs Liter Inhalt haben. Benutzen Sie die Spartaste.
  • Spülen Sie Geschirr nicht unter fließendem Wasser.
  • Einhandmischer verhindern, dass viel Wasser beim Temperatur-Einstellen verloren geht.
  • Nachrüstbare Durchflussmengenregler reduzieren den Wasserverbrauch an Duschköpfen und Waschbeckenarmaturen.
  • Achten Sie beim Kauf Wasser verbrauchender Geräte, auf die Wasserverbrauchsangaben.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Anlagen und den Wassererbrauch.
  • Stellen Sie bei Ihrer Spül- und Waschmaschine das Wassersparprogramm ein.
  • Wasch- und Spülmaschinen immer nur voll beladen laufen lassen.
  • Sammeln Sie Regenwasser für die Gartenbewässerung.
  • Pflanzen möglichst nur gießen, wenn es kühl ist. Ansonsten verdunstet jede Menge Wasser ungenutzt.

Warmwasser sparen lohnt sich

Beim Wassersparen kann man aber auch gleich noch etwas für den Energieverbrauch tun. Auf die Erzeugung warmen Wassers entfallen durchschnittlich 13 % der Energiekosten eines Haushalts. Wer also sorgsam mit seinem Warmwasser umgeht, entlastet das Klima und seine Haushaltskasse.

Welche verschiedenen Einsparmöglichkeiten es gibt, verdeutlichen zwei Beispiele jeweils für einen zwei Personen Haushalt:

Wenn man davon ausgeht, dass ein deutscher 2-Personen-Haushalt, der sein Wasser mit einem Strom-Durchlauferhitzer erhitzt, jedes Jahr durchschnittlich 1.300 Kilowattstunden Strom verbraucht, dann fallen dafür in etwa 375 Euro Kosten an. Wird das Wasser per Gasetagenheizung erwärmt, liegt der durchschnittliche Verbrauch pro Jahr bei 1.800 Kilowattstunden. Das entspricht Betriebskosten in Höhe von rund 150 Euro.(Quelle: /www.co2online.de; gerechnet wurde mit folgenden Preisen: Strom: 29 Cent pro Kilowattstunde, Gas: 7 Cent pro Kilowattstunde (inklusive Grundpreis))

Im Beispiel 1 verfügt der 2-Personen-Haushalt über einen modernen, vollelektronischen Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung. Ein effizientes Gerät, an dem sich die Temperatur gradgenau einstellen lässt. Auch hier kann noch gespart werden, diesmal aber am Verbrauch: Angenommen, die beiden Bewohner duschen an 330 Tagen im Jahr jeweils sieben Minuten bei einer Temperatur von 39 Grad Celsius, dann entstehen dabei Stromkosten in Höhe von rund 350 Euro. Wird jeden Tag nur eine Minute kürzer und bei einem Grad weniger geduscht, lassen sich in einem Jahr etwa 370 Kilowattstunden Strom und damit knapp 107 Euro sparen.

Im Beispiel 2 geht es ebenfalls um einen 2-Personen-Haushalt, diesmal in einem Mehrfamilienhaus mit zentraler Warmwasserbereitung. Hier wird mit einem sogenannten Energiesparkonto ein Jahr lang der Energieverbrauch für die Warmwassererwärmung beobachtet. Im Ergebnis zeigt sich, dass der Haushalt 2.800 Kilowattstunden für die Wassererwärmung verbraucht. Er liegt damit deutlich über dem Durchschnitt. Die Bewohner entschließen sich zu kleinen Verhaltensänderungen. Sie benutzen nun Becher beim Zähneputzen, stellen das Wasser beim Händewaschen ab und duschen eine Minute kürzer als gewohnt. Außerdem rüsten sie ihren Haushalt mit Durchflussbegrenzern und einem Sparduschkopf aus. Nach einem Jahr zeigt das Energiesparkonto eine deutliche Senkung des Verbrauchs. Nun stehen noch 2.200 Kilowattstunden zu Buche. Die Ersparnis beläuft sich auf umgerechnet rund 40 Euro.

Wenn Sie auch ihren persönlichen Warmwasserverbrauch reduzieren möchten, könnten die nachfolgenden Tipps helfen:

  • Achten Sie auf Ihre Duschtemperatur und -zeit
  • Drehen Sie den Hahn zu beim Einseifen
  • Waschen Sie die Hände mit kaltem Wasser
  • Entkalken Sie regelmäßig Ihre Armaturen und Anlagen
  • Wischen Sie mit kaltem Wasser
  • Waschen Sie ihre Wäsche mit möglichst niedrigen Temperaturen

Sie wissen gar nicht wie viel Warmwasser Sie so durchschnittlich verbrauchen? Dann machen Sie am besten doch einmal einen individuellen Wasser-Check.

Umwelttipp März 2019

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