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Grillkohle aus europäischen Ländern

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens

Sommerzeit ist und bleibt Grillzeit! Ob nun im Garten, auf dem Balkon oder im Park, man kann auch hier aktiven Umweltschutz betreiben. Wer die Abholzung von tropischen Regenwäldern nicht unterstützen will, sollte beim Kauf von Grillkohle genauer hinschauen.

Leider darf noch immer Grillkohle verkauft werden, für die tropische und subtropische Wälder gerodet werden, obwohl es auch anders ginge. Jedes Jahr werden Tausende Tonnen Holzkohle aus der ganzen Welt nach Deutschland importiert. Im Jahre 2015 waren es rund 230.000 Tonnen (laut Statistischem Bundesamt). Davon stammt zwar die größte Menge aus Polen, jedoch sind mehr als ein Viertel aller Holzkohle-Importe aus Südamerika, Afrika und Asien – und demnach aus tropischen Hölzern erzeugt.

Um diesen Raubbau an den grünen Lungen der Erde nicht auch noch wegen ein bisschen Grillkohle zu unterstützen, empfiehlt es sich daher, nur Grillkohle aus europäischen Wäldern zu verwenden. Dies ist beim Kauf von Grillkohle aber nicht ganz einfach – schauen Sie genauer auf die Verpackung der Kohle wo das Produkt herstammt. Fehlen auf der Verpackung Angaben zu Herkunft der Grillkohle, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Tropenholz zur Herstellung verwendet wurde. Dies gilt sogar dann, wenn auf der Packung „Kein Tropenholz“ steht. Auch Angaben wie „aus bewirtschafteten Forstbeständen“ oder „Naturprodukt“ sind ohne Herkunftsbezeichnung oder vertrauenswürdiges Siegel eher als Werbeslogans denn als wahrhaftige Produktinformation zu verstehen.

Es gibt einige Alternativen zur Grillkohle aus Tropenholz:

FSC-zertifiziertes Holz

„Der FSC (Forest Stewardship Council) wurde 1993 in Folge des Umweltgipfels von Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Der FSC ist eine nichtstaatliche, gemeinnützige Organisation, die sich für eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Nutzung der Wälder unserer Erde einsetzt.“ (FSC)

FSC-zertifizierte und mit dem entsprechenden Siegel versehene Holzkohle ist eine umweltfreundliche Alternative, allerdings nur dann, wenn die Kohle aus europäischen Laubwäldern stammt.

Grillkohle von Naturland

Der „Naturland – Verband für ökologischen Landbau e. V.“ wurde 1982 mit dem Ziel gegründet, den ökologischen Landbau regional, national und weltweit zu fördern. Das Naturland-Siegel ist ein Verbände-Bio-Siegel und gewährleistet höhere Standards als das EU-Bio-Siegel. Auch Grillkohle mit dem Naturlandsiegel, möglichst aus heimischen Buchen, ist ohne Einschränkung zu empfehlen.

Grillen mit landwirtschaftlichen Abfallprodukten

Ökologisch Grillen lässt sich auch gut mit Olivenkernen, Weinreben oder Kokosnussschalen. Diese landwirtschaftlichen Abfallprodukte sind vor allem in Bioläden und im Internet zu finden.

Umwelttipp Juli 2017

Adresse

Umweltladen
Mainzer Umweltladen
Steingasse 3-9
55116 Mainz
Telefon
+49 6131 12-2121
Telefax
+49 6131 12-2124
E-Mail
umweltinformationstadt.mainzde
Internet

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:
Montag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Dienstag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag: 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Haltestelle Münsterplatz:
Linien: 6, 50, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 78, 90, 91

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