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Wildtier des Jahres 2010 - Der Dachs

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens

Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild hat für 2010 den Dachs (Meles meles) zum Wildtier des Jahres gewählt. Zeitgleich widmete das Bundesministerium für Finanzen dem Dachs eine 55 Cent-Sonderbriefmarke.

Meister Grimbart, wie die Fabel den Dachs nennt, ist der größte Vertreter in der Familie der Marder und ein scheues, nachtaktives und in monogamen Familienverbänden lebendes Säugetier.

Dachse sind weltweit verbreitet und kommen in Europa, bis auf das nördliche Skandinavien, Korsika und Sardinien, überall vor. Zu seinem Lebensraum gehören Feld- und Waldlandschaften, Laub- und Mischwälder und gelegentlich auch Parks.

Mit Schwanz misst das Tier etwa 80 cm und wiegt bis zu 20 kg; es hat eine Schulterhöhe von ca. 30 cm und eine Lebenszeit von bis zu 12 Jahren.

Dachse sind Allesfresser, auf ihrem Speisezettel stehen Eier, kleine Hasen, Mäuse, Würmer, Schnecken, Engerlinge, Larven, Bienenwaben, Pilze, Mais, Sommerfrüchte und Hafer. In der kalten Jahreszeit von Mitte November bis Ende Februar hält der Dachs Winterruhe in seinem Bau, der von Dutzenden Dachsgenerationen benutzt und Stück für Stück vergrößert wird. Solch ein Dachsbau kann zu einem riesigen unterirdischen Labyrinth anwachsen, in dem auch schon mal Füchse so zusagen als Untermieter unterkommen können.

Dachse unterstehen dem allgemeinen Schutz wild lebender Tiere nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes und fallen unter Anhang 3 der Berner Konvention von 1979, die den Schutz empfindlicher und gefährdeter Arten und ihrer Lebensräume gewährleistet.

Diese durch Anhang 3 geschützten Tiere dürfen nur in einem Umfang bejagt oder genutzt werden, der ihren Bestand nicht gefährdet.

Wirklich gefährdet war der Dachs nur in den 70er Jahren, als zur Tollwutbekämpfung Fuchsbaue begast wurden und auch Dachse darunter zu leiden hatten. Danach erholten sich die Bestände wieder. 1994 wurde der Dachs in sieben Bundesländern noch als „gefährdet“ in der Roten Liste der bedrohten Arten geführt. Heute wird er aber nicht mehr als gefährdete Art eingestuft.

Der Dachs ist im stadtnahen Lennebergwald ansässig, auch wenn man ihn aufgrund seiner Dämmerungs- und Nachtaktivität sowie seiner unterirdischen Lebensweise kaum zu Gesicht bekommt.

Umwelttipp Oktober 2010

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Linien: 6, 50, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 78, 90, 91

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