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Wildtier des Jahres 2011 - Der Luchs

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens

Nach dem Bären und dem Wolf ist der eurasische Luchs (Lynx lynx) das größte Raubtier Europas. In Deutschland galt die Wildkatze mit den Pinselohren bis 1960 als ausgerottet. Erst danach wurde sie langsam wieder angesiedelt. In diesem Jahr wurde der Luchs zum Tier des Jahres gewählt.

Luchse gehören zur Unterfamilie der Kleinkatzen und werden zwischen 80 und 120 Zentimetern lang. Sie haben einen kurzen Schwanz und einen eher gedrungenen Körperbau. Ihr Fell ist auf dem Rücken im Sommer gelbbraun und im Winter graubraun mit dunklen Punkten. Der Bauch ist weiß. Markant beim Luchs ist der dicke Kopf mit den typischen Pinselohren. Die etwa fünf Zentimeter langen Pinsel verstärken die Fähigkeit des Luchses Geräusche zu orten.

Der am Abend jagende Einzelgänger lebt in großen Waldgebieten mit dichtem Unterholz. Seine Beute sind kleinere Säugetiere wie z.B. Füchse oder Marder, aber auch Wildschweine und Rehe. Der Luchs jagt seine Beute, indem er sich auf die Lauer legt, anschleicht und sich, den Überraschungsmoment ausnutzend, auf seine Opfer stürzt. Lange Verfolgungsjagden kann er sich mit seinen relativ kurzen Beinen nicht leisten.

Früher war der Luchs fast auf dem gesamten Kontinent, von den Pyrenäen über die deutschen Wälder bis nach Sibirien, ansässig. Doch wegen seines Fells wurde das Tier massiv bejagt, so dass in Deutschland 1850 der letzte Luchs getötet wurde. Zwischen 1918 und 1960 war der Luchs in Europa fast vollständig ausgerottet.

In den 1950er Jahren wurde mit der Wiederansiedlung des Luchses in ganz Europa begonnen. Zur damaligen Zeit wanderten einige Exemplare aus Tschechien in den Bayerischen Wald ein. Diese tschechischen Luchse wurden zur Ansiedlung auch in anderen Gebieten Europas verwendet. Heute leben in Deutschland etwa 7.000 Luchse. Weltweit wird die Population auf ca. 50.000 geschätzt.

Umwelttipp Dezember 2011

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Linien: 6, 50, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 78, 90, 91

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