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Wildtier des Jahres 2012 - Die Gämse

Umwelttipp des Mainzer Umweltladens

Die Gämse (früher: Gemse) wurde von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum Wildtier des Jahres 2012 gekürt. Die Gämse (Rupicapra rupicapra) ist eine in Europa und Kleinasien beheimatete Art und gehört zu den Ziegenartigen. Sie wird ca. 120 cm lang und 75 cm hoch, besitzt einen bis zu acht Zentimeter langen Schwanz und verfügt über einen kräftigen, gedrungenen Körperbau sowie verhältnismäßig lange Beine. Beide Geschlechter tragen Hörner. Ihr Fell ist im Sommer rotbraun, auf der Unterseite rotgelb und auf dem Rücken haben sie einen schwarzbraunen Strich. Im Winter ist ihr Fell dunkelbraun bis braun-schwarz, am Bauch sind sie weiß.

Die Gämse lebt im gesamten Alpenraum und Teilen des Balkans, der Karpaten, im Kaukasus und in Anatolien. In Spanien und in Südwest-Frankreich sowie in Mittelitalien kommt die Gämse als so genannte Pyrenäen-Gämse vor. Das größte europäische Revier befindet sich im Hochschwabgebiet der Steiermark. Nach gelungenen Auswilderungen kommt die Gämse heute ebenso im Lausitzer Gebirge, im Schwarzwald, den Vogesen, dem Jura und der Fränkischen Alb vor. Am liebsten halten sich die Tiere in oberen Waldgürteln auf, im Sommer steigen sie aber auch häufiger weiter ins Gebirge, bis hin zu den unzugänglichsten Gebieten, auf. Im Winter steigen sie wieder herab in die Wälder.

Die Gämsenweibchen und die Jungtiere leben in Herden von bis zu 30 Tieren zusammen. Zum Winter hin wird der Zusammenhalt allerdings lockerer und Herden können sich vermischen oder auflösen. Die Böcke leben dagegen einzelgängerisch und suchen allein im Spätsommer eine Herde auf, um sich dann im November zu paaren. Im darauf folgenden Sommer werfen die Gämsenweibchen ein, selten zwei oder drei Junge.

Die Nahrung der Gämse besteht aus jungen Trieben von Erle, Weide, Kiefer usw. sowie aus Blättern, Gräsern, Kräutern, Moos und Flechten. Neben den seltenen weitgehend ausgerotteten Raubtieren Luchs, Wolf, Bär und Steinadler, sind die Gämse durch Lawinen und Steinschlag gefährdet. Der Mensch setzt ihnen durch Jagd, Tourismus und Verkleinerung ihres Lebensraumes zu. Deshalb: Bitte weichen Sie nicht von Wanderwegen, Klettertouren oder Skipisten ab. Die Gämse werden sonst vertrieben und können den damit verbundenen erhöhten Energiebedarf kaum noch decken. Das führt dazu, dass es entweder durch Verbiss zu vermehrten Waldschäden kommt oder zugefüttert werden muss. Durch die Zufütterung stecken sich die sehr seuchenanfälligen Gämse dann mit Krankheiten an, was die Populationen wieder vermindert.

Umwelttipp Dezember 2012

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Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Haltestelle Münsterplatz:
Linien: 6, 50, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 78, 90, 91

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