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Fairtrade-Stadt Mainz

Mainz ist Fairtrade-Stadt!

Der Mainzer Stadtrat hat im April 2011 beschlossen, dass sich die Landeshauptstadt Mainz an dieser weltweiten Kampagne beteiligt. Ziel ist es, den Fairen Handel alltagstauglich zu machen, das heißt das Angebot an fair gehandelten Produkten in der Stadt auszuweiten, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu motivieren, vermehrt fair gehandelte Produkte zu kaufen. Im September 2011 wurde im Rathaus Mainz der Lenkungskreis zur Mainzer Kampagne Fairtrade-Stadt gegründet.

Wir sind Fairtrade-Stadt.
Wir sind Fairtrade-Stadt.© Landeshauptstadt Mainz

Im Mai 2013 wurde die Landeshauptstadt Mainz mit dem Titel "Fairtrade-Stadt" ausgezeichnet!

Die weltweite Kampagne von TransFair e.V. wird von Köln aus koordiniert. Der gemeinnützige Verein vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte und vermittelt Marktzugänge zu fairen Bedingungen für Produzentengruppen und Arbeiter aus benachteiligten Regionen des Südens. Insgesamt 35 Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz tragen Transfair e.V. Darüber hinaus unterstützen die EU, die Bundesregierung, Parteien und viele engagierte Einzelpersonen die Arbeit von Transfair e.V.

Der Faire Handel unterstützt Produzenten in den Entwicklungsländern, um ihnen eine menschenwürdige Existenz zu ermöglichen. Die wichtigsten Kriterien des Fairen Handels sind unter anderem das Verbot von illegaler Kinderarbeit und Zwangsarbeit, die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen und garantierte Mindestpreise.

Es sind mehr als 1.200 Fairtrade-Städte in 22 Ländern verzeichnet. In Deutschland gibt es derzeit über 300 ausgezeichnete Fairtrade-Städte. Und die Landeshauptstadt ist dabei.

Der Fairtrade-Lenkungskreis im Sommer 2014.
Der Fairtrade-Lenkungskreis im Sommer 2014.© Landeshauptstadt Mainz

Der Fairtrade-Lenkungskreis - Engagierte Menschen haben sich zusammengefunden

Mit dem Start der Kampagne hat sich ein Lenkungskreis mit sehr kompetenten, motivierten und engagierten Menschen zusammengefunden. Es wurde eine eigene Internet-Plattform eingerichtet. So sind die Werbegemeinschaft des Mainzer Einzelhandels, die Kirchen, diverse Schulen, die Volkshochschule Mainz, das Land Rheinland-Pfalz, die Verbraucherzentrale, die Stadtverwaltung mit ihren Dezernaten sowie verschiedene Nichtregierungs-Organisationen wie der Weltladen und ELAN e.V. vertreten.

Das macht der Fairtrade-Lenkungskreis der Stadt Mainz

Die Treffen finden alle zwei Monate statt (Termine unten). Der allererste Arbeitsauftrag war jedoch eine Bestandsaufnahme: Wo werden bereits Fairtrade-Produkte im Mainzer Einzelhandel verkauft und was gibt es an Bildungsangeboten und Aktionen zum Beispiel an Schulen. Die Liste mit Geschäften und Gastronomiebetrieben, die faire Produkte anbieten ist offen und kann jederzeit ergänzt werden. Wenn Sie als Kunde oder Gast auf faire Produkte stoßen oder Sie als Einzelhändler oder Gastronom faire Produkte anbieten und sich noch nicht auf der Liste finden, nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Veranstaltungen stattgefunden, die von der Fairtrade-Kampagne begleitet wurden. Ziel ist, den fairen Gedanken in bestehende und etablierte Anlässe zu integrieren. So fanden u.a. Fußballturniere mit fair gehandelten Fußbällen statt, beim Open-Ohr-Festival wird fairer Kaffee ausgeschenkt und der Weltladen hat diverse Veranstaltungen durchgeführt.

Fairtrade-Stadt Netzwerk Rheinland-Pfalz

Bei der Fairtrade-Stadt Kampagne RLP geht es darum, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und Ideen für die eigene Arbeit zu bekommen. Seit Ende 2013 hat sich das Netzwerk in Mainz, in Bad Kreuznach und Trier getroffen. Das nächste Treffen findet in Gensingen-Sprendlingen statt. Aktuell sind in RLP 16 Städte als Fairtrade-Städte ausgezeichnet. 8 befinden sich im Bewerbungsverfahren.

Das Fairtrade-Lied von MONOKLAES

Und noch eine sehr schöne Sache ist 2012 gelungen: Speziell für Mainz wurde ein Fairtrade-Lied komponiert! Hervorgegangen aus der SingerSongWriter Community will "Fairliebt" gerade junge Menschen ansprechen. Komponiert und toniert von MONOKLAES - Peter Klaes und Burkhard Mayer-Andersson. Wer Interesse an der neuen CD von MONOKLAES "Kleine Helden" mit dem Fairtrade-Lied hat, kann sich gerne bei unten genannter Kontaktadresse melden. Sie ist für 10,-- Euro käuflich zu erwerben. Die Gelder kommen der Fairtrade-Kampagne Mainz zu Gute!

Faire Stadtschokolade
Faire Stadtschokolade© Landeshauptstadt Mainz

Die faire Mainzer Stadtschokolade - MAINZ fairführt!

Die qualitativ hochwertige bio-faire Stadtschokolade verbindet die Schokoladenseiten der Stadt Mainz mit dem Genuss des Fairen Handels. Das Design der Mainzer Stadtschokolade entwarfen Sanja Hügel und Elisa Kern. Ihre Illustration belegte den ersten Platz in einem Kreativwettbewerb. Die Mainzer Stadtschokolade ist ab sofort u.a. beim Weltladen Unterwegs erhältlich.

Café Mayence - Der faire Mainzer Kaffeegenuss

CAFÈ Mayence gibt es seit dem Jahr 2000 als gemeinsames Projekt des Weltladens Unterwegs, der Lokalen AGENDA 21 Mainz sowie der Landeshauptstadt Mainz. 

CAFÉ Mayence ist ein sortenreiner Hochland-Arabica aus Chiapas, Mexiko. Dort wachsen die besten Kaffees der Welt. Durch intensive Pflege der Hanglagen sorgen die Kleinbauern für gleichbleibend hohe Qualität. Der Kaffee wird nach ökologischen Richtlinien angebaut.

Blumen fair kaufen

Der globale Markt macht es möglich: wir können uns heute zu jeder Jahreszeit Rosen schenken, seien sie aus Kenia, Kolumbien oder Südafrika. Deutschland ist ein Land der Blumenliebhaber, doch die wenigsten Blumen stammen aus den heimischen Gärtnereien. Nur jede fünfte in Deutschland gekaufte Blume ist hier gewachsen. 80 Prozent der Rosen, die bei uns erhältlich sind, werden importiert. In der Blumenproduktion rund um den Äquator arbeiten fast nur Frauen - meist für Hungerlöhne und ohne feste Arbeitsverträge. Sie sind den Pestiziden oftmals ungeschützt ausgesetzt - ebenso wie die Umwelt! Auf Fairtrade-zertifizierten Rosenfarmen gelten klar definierte Standards, die die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen verbessern.

Seit 1999 gibt es Standards für eine umwelt- und sozialgerechte Blumenproduktion. Zertifizierte Blumen stammen aus umweltgerechter und menschenwürdiger Produktion und basieren auf den Kriterien

  • Existenzsichernde Löhne,
  • Gewerkschaftsfreiheit,
  • Verbot von illegaler Kinderarbeit,
  • Gesundheitsschutz,
  • Verbot hochgiftiger Pestizide

 

Beispiele für fair gehandelte Schnittblumen:

Rosen, Germini, Fresien, Ranunkeln, Chrysanthemen

 

Auf der Seite www.fairtrade-stadt-mainz.de finden Sie Blumengeschäfte in Mainz, die Blumen aus umweltgerechter und menschenwürdiger Produktion anbieten.