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Lennebergwald

Auf dem Foto ist eine lila Blüte abgebildet.
Gewöhnliche Küchenschelle© Marco Schmidt/wikipedia.de

Der Lennebergwald ist mit nur 700 Hektar Größe dennoch der größte Wald in dem intensiv landwirtschaftlich genutzten Rheinhessen. Er ist das beliebteste Naherholungsgebiet für die Bevölkerung von Mainz und Umgebung und wird von rund einer Million Menschen im Jahr besucht, begleitet von fast 90.000 Hunden.

Das Naturschutzgebiet Lennebergwald unterscheidet sich stark von den meisten Wäldern in Deutschland, da es sich auf einem Dünengebiet aus dem Pleistozän befindet. Geprägt ist es von Kiefern- und Eichenwäldern. Auf den lichtreichen, nährstoffarmen Sandböden gedeihen seltene Trockenrasenpflanzen, wie z.B. das Adonisröschen, die Küchenschelle und verschiedene Orchideen. Viele dieser Pflanzen sind vom Aussterben bedroht und stehen auf der "Roten Liste", weil die speziellen Bedingungen, die sie zum Leben brauchen, in Deutschland immer stärker zurückgehen bzw. zerstört werden.

Der besondere Wert dieses Gebiets zeigt sich nicht nur durch die vielfältige Pflanzenwelt, sondern auch viele Tierarten, die häufig eine Lebensgemeinschaft mit bestimmten Pflanzen bilden, sind vom Aussterben bedroht. Wegen dieser Rolle als Rückzugsgebiet für bedrohte Arten ist der Lennebergwald vom Land Rheinland-Pfalz zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Mehr zum Naturschutzgebiet Lennebergwald finden Sie hier:

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