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Internationaler Frauentag

Schon immer war der Internationale Frauentag ein Tag des Protestes, seit New Yorker Textilarbeiterinnen 1857 für ihre Rechte auf die Straße gingen und damit den Anlass für den ersten Internationalen Frauentag 1911 gaben.

Geschichtliches

Damals kamen in Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz, Deutschland und in den USA Frauen zu Demonstrationen und Versammlungen zusammen. Das wichtigste Ziel war die Einführung des Wahlrechts für Frauen. In seinen Anfängen eng mit der Sozialistischen Arbeiterinnenbewegung verknüpft, waren die zentralen Forderungen der Bewegung Arbeitsschutzgesetze, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung, der Achtstundentag, ausreichend Mutter- und Kinderschutz, Festsetzung von Mindestlöhnen.

Und heute?

Die feministische Bewegung hat seit Einführung des Internationalen Frauentages eine Menge erreicht. Dennoch kann keine Zufriedenheit aufkommen: Das Arbeitsvolumen der Frauen insgesamt ist gesunken. Auch geschlechtsspezifische Lohnunterschiede bestehen weiterhin. Im Schnitt verdienen Frauen 25 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland nach wie vor unterrepräsentiert, der Anteil der Frauen an den Führungskräften liegt bei nur 33 Prozent, in den Führungsetagen der Wirtschaft ist dieser Anteil mit 21 Prozent noch geringer. Vor allem bei den Karrieremöglichkeiten von Frauen mit Kindern besteht noch Handlungsbedarf; Mütter in Führungsverantwortung sind selten. Der Internationale Frauentag ist damit immer noch Anlass, auf bestehende alte und neue Ungleichheiten aufmerksam zu machen.

Internationaler Frauentag 2017 in Mainz

Antifeminismus von rechtsaußen

Vortrag und Diskussion

Eike Sanders (apabiz, Berlin)
Antifeminismus von rechtsaußen:Themen, Protagonist*innen, Widersprüche

Donnerstag, 9. März 2017, 17.30 bis 19.30 Uhr
DGB-Haus Mainz

Kaiserstraße 26 - 30
55116 Mainz

Die rechtspopulistischen Parteien Europas werden erstaunlich oft von Frauen geführt. Das hat Gründe - und ist trotzdem paradox. Viele Führungsfrauen dieser politischen Strömungen, zum Beispiel von der AfD, sind dabei weit mehr als plakative Aushängeschilder zur Verhinderung einer fortschrittlichen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Ganz offensiv arbeiten die rechten »Frontfrauen« auch daran, politische und gesellschaftliche Errungenschaften der Frauenbewegung zurückzudrehen. Sie bekämpfen staatliche Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter, polemisieren gegen Feminismus, gegen geschlechtersensible Pädagogik und Sexualerziehung - und nicht zuletzt gegen die mühsam erkämpften Rechte von Frauen auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung. Der Kampf gegen liberale Abtreibungsgesetze ist dafür das sichtbarste Zeichen. Dominieren Frauen den neuen Antifeminismus? Oder sind sie nur eine strategische Besetzung, um rechte Positionen in der Bevölkerung attraktiver zu machen? Und: landen ihre alten, in ein neues Gewand gekleideten, Botschaften auch bei der Zielgruppe Frau? Eike Sanders ist Mitarbeiterin des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin apabiz e.V., wo sie zentral zu den Themen extreme Rechte, Antifeminismus und Gender forscht, publiziert und Bildungsarbeit durchführt. Sie ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus.
Anmeldungen bitte bis zum 1. März 2017 per E-Mail an: Frauenbündnis Rheinland-Pfalz, c/o Frauenzentrum Mainz fzfrauenzentrum-mainzde

Unsere Themen und Aktionen zum Internationalen Frauentag aus den Vorjahren

2016: Frauenrenten mit Niveau! Altersvorsorge ohne Sorge vorm Alter?

Vortragsveranstaltung
mit
Eva Maria Welskop-Deffaa
ver.di-Bundesvorstand, Berlin

2015: Empfang des Oberbürgermeisters und Ausstellung

8. März 2015, 11 Uhr
Frankfurter Hof: chancengleich !
Empfang des Oberbürgermeisters