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Frauenleben in Magenza

Mit unseren historischen Arbeiten erinnern wir auch an (meist längst vergessene) weibliche Persönlichkeiten, die hier geboren wurden, gelebt und gearbeitet haben oder hier gestorben sind. Zu ihnen gehören Frauen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und ganz selbstverständlich auch die jüdischen Mainzerinnen.
Bondi Schule
© StA Mainz

Broschüre: Frauenleben in Magenza

Erstmals erschienen ist "Frauenleben in Magenza" aus Anlass der Eröffnung der Neuen Synagoge im Jahr 2010. Die Veröffentlichung basiert auf den Porträts jüdischer Frauen und Mädchen und auf den Texten zu Einrichtungen jüdischer Frauen und Mädchen, die seit 1991 im Kalender "Blick auf Mainzer Frauengeschichte" veröffentlicht wurden.

Ergänzt werden die Porträts durch erläuternde Texte und Bilder, die einen interessanten Einblick geben in gesellschaftliche Bedingungen, in Einrichtungen und Ereignisse, die das Leben von Frauen und Mädchen in ihrer jeweiligen Zeit prägten. Mit "Frauenleben in Magenza" möchten wir alle historisch und gesellschaftspolitisch interessierten Mainzerinnen und Mainzer ansprechen, aber auch all jene, die in Mainz nach Spuren der jüdischen Geschichte und der Geschichte ihrer Vorfahren suchen.

Ausstellung: Sie wohnten nebenan

Sie wohnten nebenan
Ausstellung© Frauenbüro

"Sie wohnten nebenan: im Nationalsozialismus verfolgte jüdische Mainzerinnen" lautet der Titel der gemeinsam vom Frauenbüro und dem Kulturamt der Stadt erarbeiteten Ausstellung, die am 22. Januar 2015 um 18.00 Uhr in der Rathausgalerie von Oberbürgermeister Michael Ebling eröffnet wurde und bis zum 21. März 2015 zu sehen war. Der nationale und internationale Gedenktag 27. Januar erinnert an die Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz. 2015 jährte sich dieses Ereignis zum 70. Mal.

Schwerpunktthema der Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz war die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Dieses Thema setzt die Mainzer Ausstellung auf besondere Weise um. Seit 25 Jahren gehören Biografien verfolgter und ermordeter jüdischer Mainzerinnen zum Kalender "Blick auf Mainzer Frauengeschichte". 49 biografische Erinnerungen aus 25 Jahren Frauenkalender standen nun im Mittelpunkt der Ausstellung in der Rathausgalerie.

Eigens für die Ausstellung und zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz hat das Kulturamt auch eine Fotodokumentation der bislang für weibliche Opfer des Nationalsozialismus in Mainz verlegten Stolpersteine erarbeitet. Auf vielen Mainzer Gehwegen sind die Stolpersteine eine Erinnerung daran, dass die im Nationalsozialismus verfolgten Frauen, Männer, Mädchen und Jungen einmal ein Zuhause hatten, dass sie nebenan gewohnt haben.

Zur Ausstellungseröffnung ist auch die Neuauflage der Broschüre "Frauenleben in Magenza" erschienen. Die vom Frauenbüro herausgegebene Broschüre bietet einen breiten biografischen und historischen Überblick über das Leben und Wirken jüdischer Frauen in Mainz.

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