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Schneider-Schott-Musikpreis

Der Mainzer Musikverleger Heinz Schneider-Schott (1906-1988) stiftete der Landeshauptstadt Mainz Mitte der 1980er-Jahre Kapital zur regelmäßigen Vergabe eines Musikpreises.

Seit 1986 wird der Schneider-Schott-Musikpreis alle zwei Jahren an förderungswürdige und zugleich förderungsbedürftige Komponisten, Interpreten oder Musikensembles im Bereich der klassischen Musik vergeben. Der Schwerpunkt des mit 15.000 Euro dotierten Preises liegt auf zeitgenössischer ernster Musik.

Eine unabhängige fünfköpfige Fachjury schlägt qualifizierte Musiker vor, weshalb eine persönliche Bewerbung nicht möglich ist. Innerhalb der Jury wird über den Preisträger oder die Preisträgerin entschieden.

Zur Jury des Schneider-Schott-Musikpreises 2018 gehörten Prof. Dr. Wolfgang Rathert (Juryvorsitzender, Ludwig-Maximilians-Universität München), Dr. Achim Heidenreich (Zentrum für Kunst  und Medientechnologie Karlsruhe), Prof. Wolfgang Rihm (Komponist, Karlsruhe), Yvonne Stern-Campo (Schott Music Mainz) und Prof. Lars Vogt (Pianist, Berlin).

Mit der Preisvergabe verbunden ist traditionell ein Konzert der Preisträgerin / des Preisträgers.

Preisträger 2018: Dominik Susteck

Der Schneider-Schott-Musikpreis der Landeshauptstadt Mainz geht im Jahr 2018 an den Organisten und Komponisten Dominik Susteck.

In der Jurybegründung heißt es: „Mit dem Orgelvirtuosen Dominik Susteck erhält ein Interpret und Komponist den Schneider-Schott-Musikpreis, der seinem Instrument und dessen lebendiger Neu-Erfindung vielfältige und nachhaltige Impulse verleiht. Als Komponist und Organist an der Kunst-Station Sankt Peter Köln hat er dort ebenso durch Improvisationskonzerte auf sich aufmerksam gemacht wie durch seine konsequente Programmgestaltung auf dem Gebiet der zeitgenössischen Orgelmusik; dazu gehörten und gehören zahlreiche Uraufführungen u. a. von Peter Bares, Erik Janson, Johannes S. Sistermanns, Stefan Froleyks und Pèter Köszeghy. Einer seiner Schwerpunkte ist die Arbeit mit Schülern, denen er zahlreiche Projekte mit Kompositionen u.a. von György Ligeti, Kurt Schwitters, John Cage oder Terry Riley widmete. Dominik Susteck hat die große spirituelle und künstlerische Tradition der musica sacra neu interpretiert und mit vielfältigem Ertrag bereichert. Er öffnet uns die Ohren zu bisher ungehörten Erlebnissen und Erkenntnissen im Zusammenklang seines Instruments mit dem kirchlichen Raum.“

Der 1977 in Bochum geborene Dominik Susteck studierte Kirchenmusik, Musiktheorie, Komposition und Orgel an der Folkwang Hochschule Essen, der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Hochschule für Musik Saarbrücken. Lehraufträge führten ihn an die Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen, die Folkwang Universität Essen, die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar; als Gastdozent war er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, der Hochschule für Kirchenmusik Dresden sowie beim Erzbistum Köln, beim Bistum Essen und beim Bistum Mainz tätig. Seit 2007 ist er in der Nachfolge von Peter Bares Komponist und Organist an der Kunst-Station Sankt Peter Köln. Er hat dort ebenso durch Improvisationskonzerte auf sich aufmerksam gemacht wie durch seine konsequente Programmgestaltung auf dem Gebiet der zeitgenössischen Orgelmusik; dazu gehörten und gehören zahlreiche Uraufführungen. Dominik Susteck ist Leiter des internationalen Festivals orgel-mixturen sowie häufig Gast auf Festivals für zeitgenössische Orgelmusik. Als Organist und Komponist wurde er mit Preisen ausgezeichnet; so erhielten einige seiner Einspielungen bereits mehrfach den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Liste bisheriger Preisträger

1986: Detlev Müller-Siemens und Wolfgang von Schweinitz

1987: Ensemble Modern

1988: Hans-Jürgen von Bose

1989: Herbert Henck und Walter Zimmermann

1990: Adriana Hölszky

1991: Gruppe Neue Musik Hanns Eisler

1992: Ulrich Stranz

1993: Steffen Schleiermacher/Ensemble Avantgarde

1994: Jörg Birkenkötter und Hanspeter Kyburz

1995: ensemble recherche

1996: Isabel Mundry und Moritz Eggert

1997: Nomos Quartett

1998: Helmut Oehring

1999: Ensemble 13

2000: Michael Riessler und Mike Svoboda

2001: Babette Koblenz

2002: Jörg Widmann

2003: Salome Kammer und Thomas E. Bauer

2004: Ensemble Neue Vocalsolisten Stuttgart

2005: Enno Poppe

2006: Peter Schöne

2008: Márton Illés

2010: Anna Prohaska

2012: Birke J. Bertelsmeier

2014: Carolin Widmann

2016: Gordon Kampe

2018: Dominik Susteck

Kontakt Kulturabteilung

Adresse

Herr Martin Paul Janda
Abteilungsleitung, Projektleitung Musik und Darstellende Künste, Kulturentwicklung, Projektförderung, Geschäftsführung Kunstbeirat, Kunst am Bau
Zitadelle, Bau C
Am 87er Denkmal
55131 Mainz
Telefon
+49 6131 12-2522
E-Mail
Martin-Paul.Jandastadt.mainzde

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