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25. November - Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Mit zahlreichen internationalen und lokalen Aktionen wird alljährlich am 25. November auf das immer noch drängende Problem der Gewalt an Frauen aufmerksam gemacht-auch in Mainz. Seit 1999 ist der 25. November von den Vereinten Nationen als offizieller Internationaler Gedenktag anerkannt.
Flaggen vor dem Stadthaus Große Bleiche
© Landeshauptstadt Mainz

Der 25. November 2021 in Mainz

Neue Wege geht die Fachgruppe Gesundheit des AK Gewalt im Zusammenhang mit ihrer Fachveranstaltung zu gesundheitlichen Folgen von (sexualisierter) Gewalt gegen Frauen zum 25. November. Fünfzehn Jahre lang fand die im Hörsaal der Frauenklinik statt und richtete sich an medizinische Fachkräfte und solche aus der psychosozialen Beratungsarbeit.

Nun gibt es ein digitales Angebot, das in den Lehrbetrieb der Universitätsmedizin eingebunden ist. Die Gynäkologie hat die Veranstaltung ihren Semesterplan aufgenommen. Unterstützt wird die Veranstaltung auch von der Lehrbeauftragten für Psychiatrie und Psychotherapie.

Gesundheitliche Auswirkungen von (sexualisierter) Gewalt gegen Frauen- ONLINE-LEHRVERANSTALTUNG ZUM INTERNATIONALEN TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN

Bei der Veranstaltung für Studierende und Auszubildende der Universitätsmedizin Mainz und Gasthörer:innen erhalten die Teilnehmer:innen einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu gesundheitlichen Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen und die besondere Rolle von Ärzt:innen und Hilfsmöglichkeiten in der ärztlichen Praxis und medizinischen Versorgung bei(sexualisierter) Gewalt. Abschließend lernen sie mit der medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung ein Praxisprojekt aus Mainz kennen.

(Vor)Geschichte

1981 riefen Frauenorganisationen aus Lateinamerika und der Karibik in Bogotá in Kolumbien den 25. November zum Tag gegen Gewalt an Frauen aus. Sie erinnerten damit an die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter und Vergewaltigung getötet wurden. Seither haben sich in immer mehr Ländern Frauen-und Menschenrechtsorganisationen sowie öffentliche Einrichtungen der Idee eines internationalen Tages unter dem Motto "Nein zu Gewalt an Frauen" angeschlossen. In zahlreichen nationalen und lokalen Aktionen wird alljährlich auf das immer noch drängende Problem der Gewalt an Frauen aufmerksam gemacht. Seit 1999 ist der 25. November auch von den Vereinten Nationen als offizieller Internationaler Gedenktag anerkannt.

Fahnenaktion

Fahnenaktion
Fahnenhissen auf dem Rathausplateau© Frauenbüro

Seit 2001 wehen jährlich In Mainz am Internationalen Gedenktag an öffentlichen Gebäuden und Plätzen (Rathaus, Stadthaus, auf der Ludwigstraße und am Schillerplatz) Fahnen für ein freies Leben ohne Gewalt. Die Fahnenaktion "Nein zu Gewalt an Frauen" wurde 2001 von der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES ins Leben gerufen. Bundesweit engagieren sich Frauenorganisationen und kommunale Einrichtungen für die jährliche Fahnenaktion am 25. November. In 800 Städten und Gemeinden setzen über 3000 Fahnen ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Auf Anregung des Mainzer Frauenbüros hat TERRE DES FEMMES im Jahr 2006 auch Fahnen mit englisch- und französischsprachiger Beschriftung herstellen lassen. Seit dem markieren die Fahnen auch in anderen Ländern der Erde diesen Internationalen Gedenktag.

Seit November 2014 wird zum Gedenktag ein Banner an der "Beamtenlaufbahn" am Stadthaus über die Kaiserstraße gespannt. Initiiert wurde es vom Mädchenarbeitskreis (MAK) der Landeshauptstadt Mainz.

Veranstaltungen zum 25. November in Mainz/ Die Themen im Rückblick

Alljährlich lädt die Fachgruppe Gesundheit des Arbeitskreises Gewalt gegen Frauen zu einer Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen, Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Fachkräfte aus der Antigewaltarbeit ein. Zuletzt ging es um Hilfe in der ärztlichen Praxis und in der medizinischen Versorgung bei (sexualisierter) Gewalt in Partnerschaften.


Themen seit 2006

  • »Medizinische Erstversorgung und Nachbetreuung von Opfern sexualisierter Gewalt«
    Vortrag mit Dr. Ulrike Krause, Gynäkologin aus Kiel und Prof. Dr. Urban, Institut für Rechtsmedizin Mainz, (22. November 2006)
  • »Psychische Folgen sexueller Gewalt und ihre psychotherapeutische Behandlung«
    Vortrag mit Dr. Claudia Subic-Wrana, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, (28. November 2007)
  • »Gesundheit - Gewalt – Migration«
    Vortrag mit Dr. Monika Schröttle, Interdisziplinäres Zentrum für Frauen-und Geschlechterforschung der Universität Bielefeld,(26. November 2008)
  • »Weibliche Genitalverstümmelung«
    Vortrag mit Dr. Isabell Utz-Billing ,DRK Kliniken Berlin, (18. November 2009)
  • »K.O.cktail? Fiese Drogen im Glas. Verbreitung und medizinische Befundung«
    Vortragsveranstaltung mit Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz und Verena Héroux vom Institut für Rechtsmedizin ( 17. November 2010)
  • » Sexualisierte Gewalt in der Lebensgeschichte heute alter Frauen« Vortragsveranstaltung mit Martina Böhmer, Altenpflegerin für Geriatrische Rehabilitation und Beraterin für Psychotraumatologie, Bergisch-Gladbach(30. November 2011)
  • » Sexualisierte) Gewalt an Frauen und Mädchen mit Behinderung - wie wird die Medizin barrierefrei?« Vortragsveranstaltung mit Brigitte Faber, Weibernetz e.V., Kassel (28. November 2012)
  • »(Sexualisierte) Gewalt in Teenagerbeziehungen«
    Fachveranstaltung mit Prof. Dr. Barbara Krahé ,Universität Potsdam (15. November 2013)
  • » Medizinische Akutversorgung nach Vergewaltigung. Das Frankfurter Modell«
    Vortragsveranstaltung mit Dr. Sonja Pilz, Klinikum Frankfurt Höchst (26. November 2014)
  • » Akutversorgung bei Vergewaltigung . Angebot und Vorgehen der Fach- und Anlaufstellen in Mainz«
    Podiumsveranstaltung (18. November 2015)
  • Frauen und Gewalt. Besonderheiten bei der gesundheitlichen Versorgung geflüchteter Frauen und Mädchen
    Vortrag von Sibylle Rothkegel und Diskussion mit Beiträgen zur Situation in Mainz (23. November 2016, 17 Uhr)
  • Modellprojekt in Rheinland-Pfalz
    Medizinische Soforthilfe bei Vergewaltigung
    Projektvorstellung
    Mittwoch, 22. November 2017, 17 Uhr
    Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit der Johannes Gutenberg-Universitätsmedizin, Hörsaal
  • Mittwoch, 21. November 2018
    Fachveranstaltung
    Gesundheitliche Folgen (sexualisierter) Gewalt an Mädchen
    Vortrag: Anke Zylmann (Lobby für Mädchen, Köln) zu Formen, Vorkommen, (Trauma-)Folgen und Intervention bei sexualisierter Gewalt an Mädchen
  • Mittwoch, 20. November 2019
    Informationsveranstaltung
    Gewalt macht krank! Hilfe in der ärztlichen Praxis und in der medizinischen Versorgung bei (sexualisierter) Gewalt in Partnerschaften
Frauenbüro Mainz
© Frauenbüro

Die Veranstaltungen werden/wurden unterstützt vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz.

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