Pressemeldungen Mai 2024
Hier finden Sie die Pressemeldungen über Einsätze der Feuerwehr Mainz von Mai 2024.
04.05.2024 - Nächtlicher Einsatz: Mainzer Feuerwehr bei Einsatz in einem Entsorgungsunternehmen gefordert
In der Nacht zum 04.05.2024 wurde die Feuerwehr Mainz um 01:16 Uhr über eine automatische Brandmeldeanlage zu einem Entsorgungsbetrieb in Mainz-Weisenau gerufen. Während die Einsatzkräfte der Feuerwache 2 bereits auf dem Weg zum betroffenen Standort waren, informierte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Mainzer Feuerwehrleitstelle über eine sichtbare Rauchentwicklung aus einer Lagerhalle. Infolgedessen erhöhte die Leitstelle das Alarmstichwort und alarmierte zusätzlich die Einsatzkräfte der Feuerwache 1 und die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Weisenau.
Bei Ankunft am Einsatzort wurde ein Brand in einer Mülllagerhalle festgestellt. Unverzüglich wurden durch die Einsatzleitung zwei Einsatzabschnitte gebildet. Während der eine Abschnitt die Brandbekämpfung übernahm, konzentrierte sich der zweite auf die Verhinderung einer Brandausbreitung auf zwei benachbarte Hallen. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr und der vorhandenen Löschtechnik des Betreibers konnte eine Ausbreitung des Feuers auf die Halle selbst verhindert werden. So blieb das Feuer auf einen etwa 200 Kubikmeter großen Müllberg begrenzt. Der Betreiber entfernte den brennenden Müllberg mit einem Radlader, während die Feuerwehr ihn sukzessive löschte. Nach etwa drei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich abgeschlossen werden. Während des Einsatzes wurden die beiden Wachen der Berufsfeuerwehr von den freiwilligen Feuerwehren Bretzenheim und Stadt-Mitte besetzt.
Neben der Feuerwehr Mainz waren auch die Mainzer Netze, die Polizei, der Rettungsdienst und die untere Wasserbehörde am Einsatz beteiligt.
05.05.2024 - Patiententransport der anderen Art
Die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges der Berufsfeuerwehr Mainz wurde am heutigen Sonntagmorgen, gegen 7:50 Uhr, auf das Gelände der Universitätsmedizin Mainz gerufen.
Besucher hatten beobachtet wie ein Wanderfalke, vermutlich auf der Jagd nach Beute, mit hoher Geschwindigkeit gegen die Fassade eines Gebäudes geflogen ist. Der Falke fiel anschließend zu Boden und war flugunfähig. Die Besucher riefen daraufhin die Feuerwehr zu Hilfe. Vor Ort stellten die Kollegen fest, dass der Falke Verletzungen am Bauch aufwies und aus dem Schnabel blutete.
Der Versuch, einen Tierarzt für den verletzten Falken zu erreichen, verlief leider negativ. Lediglich die Tierklinik in Hofheim bot sich für eine Erstversorgung an. Somit machte sich die Besatzung, samt Falken, auf den Weg nach Hessen.
Die hilfsbereiten Mitarbeiterinnen der Tierklinik nahmen sich dem Falken an. Schnell wurde klar, dass der Falke mehr als nur eine Erstversorgung benötigte. Durch die Tierklinik wurde nach einer adäquaten Versorgungsmöglichkeit gesucht, was an einem Sonntagmorgen nicht ganz so einfach ist.
Letztendlich wurde eine Behandlungsmöglichkeit in der Tierklinik des Universitätsklinikums Gießen gefunden. Gesagt getan, der Falke wurde, nachdem er stabil genug für einen Transport war, nach Gießen transportiert und an die freundlichen Mitarbeiterinnen der Tierklinik übergeben. Nach einer kurzen Übergabe des gefiederten Patienten, konnten die Kollegen die Rückfahrt nach Mainz antreten.
18.05.2024 - Feuerwehr Mainz entsendet überörtliche Hilfe nach Zweibrücken
Auf Grund der starken Niederschläge wurde insbesondere der südliche Teil von Rheinland-Pfalz schwer getroffen. Die Feuerwehr Mainz hat heute um 5.40 Uhr einen Führungszug und einen Löschzug aus Kräften der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr Mainz nach Zweibrücken entsandt. Die rund 50 Einsatzkräfte sollen die örtlichen Kräfte vor Ort unterstützen, da sich diese bereits seit Stunden im Dauereinsatz befinden.
31.05.2024 - Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Mainz-Finthen
Am Freitag, 31. Mai 2024 gegen 11:57 Uhr hatte ein aufmerksamer Nachbar zunächst Brandgeruch und anschließend eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses wahrgenommen und die Notrufnummer 112 gewählt. Aufgrund der Meldung des Anrufers alarmierte die Feuerwehrleitstelle Mainz umgehend einen Löschzug der Berufsfeuerwehr Mainz sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Finthen in die Prunkgasse im Mainzer Stadtteil Mainz-Finthen.
Durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Finthen wurde die Lage bereits erkundet und der Löschangriff mit einem C-Rohr von einem Trupp unter schwerem Atemschutz vorbereitet.
Nach der gewaltsamen Türöffnung konnte der Brand in der 1-Zimmer-Wohnung nach kurzer Zeit im Bereich eines Sicherungskastens lokalisiert und gelöscht werden.
Glücklicherweise wurden in der Brandwohnung keine Personen vorgefunden. Die Brandwohnung wurde mit einem Hochleistungslüfter maschinell belüftet.
Aufwendig gestalteten sich allerdings die Nachlöscharbeiten. Hierzu mussten Wände und Decken insbesondere im Bereich des Sicherungskastens und entlang des Kabelschachtes gewaltsam geöffnet werden. Für die Nachlöscharbeiten wurde ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz eingesetzt.
Zwischenzeitlich wurden die angrenzenden Nachbarwohnungen auf einen möglichen Raucheintrag ohne Feststellungen kontrolliert.
Abschließend wurden in der Brandwohnung Temperaturmessungen durchgeführt und die Wohnungstür gesichert. Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 13:50 Uhr beendet werden.
Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Mainz mit insgesamt 27 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug und die Polizei mit einem Fahrzeug.
31.05.2024 - Kleinkind in Zwangslage
Am Freitag, 31. Mai 2024 gegen 15:33 Uhr hatte eine Sozialbetreuerin von einem Mehrfamilienhaus in Mainz-Gonsenheim über die Notrufnummer 112 gemeldet, dass ein Kleinkind mit der Hand zwischen Tür und Türrahmen eingeklemmt ist. Aufgrund der Meldung der Anruferin alarmierte die Feuerwehrleitstelle Mainz umgehend einen Einsatzleitwagen und ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Berufsfeuerwehr Mainz in die Finther Landstraße in Mainz-Gonsenheim.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte die Lage bestätigt werden. Ein knapp 2-jähriges Kleinkind war mit dem Unterarm an der Scharnierseite einer massiven Haustür zwischen Türblatt und Türrahmen geraten und eingeklemmt.
Die massive Haustür wurde zunächst mit Rüstholz gegen weitere Bewegungen gesichert. Mit einem hydraulischen Türöffner konnte anschießend der Spalt zwischen Türrahmen und Türblatt vergrößert und das Kleinkind aus der Zwangslage schnell befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Die nach der Befreiung erleichterte, aber auch sichtlich geschockte Mutter des Kindes, musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr kurzzeitig betreut werden. Eine weitere Betreuung erfolgte durch anwesende Familienmitglieder.
Nach der Untersuchung im Rettungswagen wurde das Kleinkind aufgrund einer Fraktur in eine Kinderklinik verbracht.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Mainz mit insgesamt 8 Einsatzkräften und der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug.


