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Bürgerservice (Foto: Kristina Schäfer)
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Suchthilfe (Beratung) 

Kurzbeschreibung

Die Suchthilfe in Mainz ist Aufgabe der Abteilung Suchthilfen des Amtes für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz.

Zu den Aufgaben der Abteilung Suchthilfen zählt die Sucht- und Drogenberatung.

Suchtberatung ist der Oberbegriff für die unterschiedlichen Angebote für Konsumierende psychoaktiver Substanzen. Suchtberatung hat das Ziel, die Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung zu verhindern, Zur Suchtberatung gehört die Anamnese und Diagnostik, Beratung zu Begleiterkrankungen (Komorbidität). Hinzu kommt die Initiierung und Begleitung bzw. Unterstützung von Selbsthilfegruppen.

Die Sucht- und Drogenberatung umfasst unterschiedliche Angebote für Menschen, die psychoaktive Substanzen konsumieren, d.h. Suchtmittel, die auf das zentrale Nervensystem wirken sowie Anamnese und die Beratung zu Begleiterkrankungen.

Die Suchtberatung der Landeshauptstadt Mainz findet in der Jugend- und Drogenberatung BRÜCKE sowie in dem niedrigschwelligen Drogenhilfezentrum Café BALANCE statt. Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym. Für die Beraterinnen und Berater gilt die Schweigepflicht.

Diese Internet-Seite informiert nachfolgend über die verschiedenen Beratungsangebote der Abteilung Suchthilfe im Detail und nennt Kontaktadressen.

Beschreibung

Jugendberatung
Jugendberatung in der Jugend- und Drogenberatungsstelle BRÜCKE fördert die Entwicklung junger Menschen. Sie berät und unterstützt bei allen Frage- und Problemstellun­gen, die aus dem Alltag von Ju­gendlichen und jungen Erwach­senen resultieren: Pu­bertät, Iden­titätsfin­dung, Ablösung, Trennung, u.ä.

Die Jugendberatung richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von ca. 13 bis 26 Jahre, die psychoaktive Substanzen konsumieren oder Verhaltensauffälligkeiten (z.B. bei der Internetnutzung oder bei PC-Spielen) entwickelt haben,  die (noch) keine Suchterkrankung entwickelt haben noch aktuell suchtgefährdet sind.

Suchtberatung in der Jugend- und Drogenberatung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Suchthilfen beraten Menschen mit riskantem Konsumverhalten, um zu verhindern, dass sich eine Suchtmittelabhängigkeit entwickelt. Außerdem betreuen sie Suchtmittelabhängige und unterstützen sie dabei ihren Alltag zu bewältigen, motivieren sie zu verschiedenen Aus­stiegswegen und begleiten sie bei Ausstiegsprozessen.

Die Sucht- und Drogenberatung richtet sich an Suchtmit­tel-Konsumierende, suchtmittelabhängige Menschen und Menschen mit stoffunge­bundenen Süchten. Für Konsumierende illegaler Suchtmittel besteht keine Altersbeschränkung, bei Kon­sumierenden legaler Suchtstoffe sowie stoffunge­bundener Süchte liegt die Alters­grenze bei 30 Jahren. Im Bedarfsfall wird von der Beratungsstelle auch eine Therapievorbereitung und -vermittlung durchgeführt.

Angehörigenberatung

Angehörige von jugendlichen Konsumierenden erhalten Informationen zu Suchtmitteln und Konsummustern, die ihnen helfen, den Konsum zu bewerten und angemessen zu reagieren. Außerdem erfahren Angehöri­ge und Bezugspersonen von Suchtmittelkonsumierenden, wie sie suchtbegünstigendes Verhalten vermeiden und die emotionalen Belastungen reduzieren können.

Krisenintervention bei drogengebrauchenden Menschen

Typisch für psychische Krisen - auch bei drogengebrauchenden Menschen - ist, dass die Betroffenen keinen Ausweg mehr aus der Verkettung von Problemen sehen. Es kann zu akuten psychotischen Symptomen bis hin zu Selbstmordgedanken kommen. Hier geht es darum, die Situation durch ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen zu entspannen. Gelingt dies nicht, wird an Krankenhäuser oder an niedergelassene Fachärztinnen und Fachärzte vermittelt. Bei Selbstmordgefährdung erfolgt die Intervention durch eine Fachkraft.

In der BRÜCKE beinhaltet eine Krisenintervention: die Überprüfung und Bewertung der psychischen Situation, insbesondere Suizidgefährdung, Akutinterventionen zur Verringerung und Akzeptanz der situativen Überlastung, Aktivierung von persönlichen Ressourcen, Identifizierung von Unterstützungsmöglichkeiten im Umfeld, Vermittlung und Begleitung zu anderen Fachstellen sowie verbindliche Vereinbarung eines nachfolgenden Kontakts.

Psychosoziale Beratung und Begleitung von Substituierten (PSB)

Die PSB unterstützt bei der Sicherung der materiellen Grundversorgung (Einkommen, Wohnsituation, Schuldenregulierung, strafrechtliche Situation, Arbeit, Ausbildung etc.) und hilft bei Aufnahme und kontinuierliche Weiterführung einer ärztlichen Versorgung bei drogenspezifischen Begleiterkrankungen (HIV, Aids, HCV).

Substituierte nutzen zum Beispiel die Einrichtung Drogenhilfezentrum Café BALANCE als Treffpunkt und halten sich regelmäßig dort auf. Sie nutzen die preiswerten Serviceleistungen und nehmen psychosoziale Beratung während einer -Substitution von Opiaten in Anspruch. Es finden wöchentliche Sprechstunden in der Substitutionsambulanz des Gesundheitsamtes statt.

Ziel der PSB ist, die Konsumierenden aus der Drogenszene herauszulösen. Neue Lebensperspektiven sollen gefördert werden. Geeignete Behandlungs- und Interventionsmaßnahmen werden im Bedarfsfall eingeleitet, und die Betroffenen werden in geeignete weiterführende Einrichtungen vermittelt.

Einmal wöchentlich findet jeden Freitag von 9 bis 10.30 Uhr eine Außensprechstunde in der Ambulanz des Gesundheitsamts statt.

Adresse

Besucheranschrift

Münsterstraße 31
55116 Mainz
Telefon
+49 6131 234577
Telefax
+49 6131 234575
E-Mail
beratungsstellebruecke.mainzde

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Termine nach Vereinbarung.

Telefonische Erreichbarkeit:

Montag: 12.00 Uhr - 17.30 Uhr
Dienstag: 14.00 Uhr - 17.30 Uhr
Mittwoch: 11.00 Uhr - 16.30 Uhr
Donnerstag: 10.00 Uhr - 15.30 Uhr
Freitag: 10.00 Uhr - 13.30 Uhr

Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Haltestelle: Hauptbahnhof
Linien: 6, 9, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 67, 68, 75, 76, 90, 91, 92, 99, 620, 650, 652, 660

Haltestelle: Münsterplatz
Linien: 6, 28, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 90, 91, 92, 99

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