Pressemeldungen Februar 2025
Hier finden Sie die Pressemeldungen über Einsätze der Feuerwehr Mainz von Februar 2025.
03.02.2025 - Verkehrsunfall auf der L425 bei Mainz - Eine verletzte Person
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es auf der L425 bei Mainz zu einem Alleinunfall. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer wurde dabei glücklicherweise nur leichtverletzt.
Am 03.02.2025 um 02:22 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Mainz und die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Ebersheim zu einem Verkehrsunfall auf der L425 zwischen Hechtsheim und Ebersheim alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Fahrer bereits eigenständig aus dem stark beschädigten PKW ausgestiegen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Fahrer durch die Feuerwehr erstversorgt. Des Weiteren wurde der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Fahrer im Rettungswagen weiter versorgt und anschließend in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Mainz mit insgesamt 16 Einsatzkräften, der Rettungsdienst und die Polizei mit jeweils zwei Einsatzkräften.
03.02.2025 - Notrufausfall in Mainz, LK Mainz-Bingen und LK Alzey-Worms
Achtung! Derzeit (Dienstagabend, 3. Februar 2025, 20.15 Uhr) ist die Notrufnummer 112 für das Stadtgebiet Mainz, den Landkreis Mainz-Bingen sowie für den Landkreis Alzey-Worms ausgefallen. Bitte wenden Sie sich im Notfall an die 110 und informieren Sie sich in den bekannten Warnmedien.
Wir arbeiten mit Hochdruck an der Lösung der Störung und informieren fortlaufend.
Weitere Infos auf https://warnung.bund.de/m/Uv2Cw-mTbgZ6 -
03.02.2025 - Entwarnung - Notrufnummer 112 wieder erreichbar
Entwarnung!
Die Notrufnummer 112 ist wieder erreichbar, die Warnung aufgehoben.
Ursprüngliche Meldung:
Achtung! Derzeit (Dienstagabend, 3. Februar 2025, 20.15 Uhr) ist die Notrufnummer 112 für das Stadtgebiet Mainz, den Landkreis Mainz-Bingen sowie für den Landkreis Alzey-Worms ausgefallen. Bitte wenden Sie sich im Notfall an die 110 und informieren Sie sich in den bekannten Warnmedien.
Wir arbeiten mit Hochdruck an der Lösung der Störung und informieren fortlaufend.
Weitere Infos auf https://warnung.bund.de/m/Uv2Cw-mTbgZ6
03.02.2025 - Notrufausfall in Rheinhessen durch technischen Defekt
Kurz vor 20 Uhr am Montagabend bemerkten die Disponenten der Feuerwehrleitstelle Mainz, dass die Telefonanlage der Leitstelle für Mainz sowie die Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen ausgefallen war. Bei der Überprüfung der Auswirkungen stellten sie fest, dass der Notruf 112 nicht mehr erreichbar war.
Gemeinsam mit dem diensthabenden Lagedienst wurden sofort Maßnahmen ergriffen, um im Notfall weiterhin schnellste Hilfe gewährleisten zu können: Für den gesamten Bereich wurde eine Bevölkerungswarnung ausgelöst, darunter auch Cell-Broadcast. Damit konnte sichergestellt werden, dass bei lebensbedrohlichen Notfällen keine Verzögerung eintritt. Außerdem wurden die Feuerwehreinsatzzentralen in den beiden Landkreisen besetzt, damit eine Erreichbarkeit über Funk jederzeit gewährleistet ist.
Nach wenigen Minuten gelang es der Notfallleitstelle der Telekom die 112 auf andere Rettungsleitstellen umzuleiten, die über Funk und Mobiltelefone mit der Feuerwehrleitstelle in Mainz in Kontakt standen und sich auf das erhöhte Notrufaufkommen einstellten.
Während des Ausfalls kam es zu einer Brandmeldung in Mainz-Hechtsheim, die entsprechend der Bevölkerungswarnung der Polizei über Notruf 110 gemeldet wurde. Dadurch konnten unverzüglich ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Hechtsheim alarmiert werden. Der Einsatz stellte sich als Fehlalarm heraus.
Nach etwa einer Stunde konnte die Feuerwehrleitstelle wieder in den Regelbetrieb übergehen. Zuvor waren alle technischen Komponenten neu gestartet und auf einwandfreie Funktion überprüft worden. Die Bevölkerungswarnung konnte um 20:40 Uhr zurückgenommen werden.
Zu kritisieren ist das Verhalten vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an die Handlungsanweisung hielten, nur im Notfall die 110 zu wählen. Sowohl die Polizei als auch die Rettungsleitstelle verzeichneten mehrere Dutzend Anrufe am Notruf, bei dem sich über die Ursache erkundigt wurde, obwohl kein Notfall vorlag. Damit werden Leitungen unnötig blockiert.
Die Feuerwehr weist deutlich darauf hin, dass Handlungsanweisungen aus Warnungen dringend zu beachten sind. Der Notruf ist keine Auskunftsstelle, sondern nur für dringende Notfälle.
Die genaue Ursache des Ausfalls der Technik wird noch überprüft. Der Fall unterstreicht die Bemühungen, die Technik der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Mainz in Kürze auf neue Technik umzustellen, da die alten Komponenten der Leitstelle die Altersgrenze erreicht haben und fehleranfällig geworden sind.
08.02.2025 - Manövrierunfähiges Sportboot auf dem Rhein - Bootsführer handelt richtig
Die Feuerwehr Mainz wurde am Samstagmittag gegen 14:30 Uhr, zu einem Sportbootunfall auf dem Rhein alarmiert. Bei der ersten Meldung war unklar wie viele Personen beteiligt sind und ob sich Personen im Wasser befinden. Daraufhin wurde von der Leitstelle Mainz umgehend ein erhöhter Kräfteansatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG alarmiert.
Am Ereignisort angekommen konnten glücklicherweise keine Personen im Wasser oder ein gekentertes Boot festgestellt werden. Bei der weiteren Erkundung wurde durch das Mehrzweckboot der Feuerwehr im Uferbereich der Petersaue ein Sportboot mit drei Personen an Bord manövrierunfähig vorgefunden.
Durch einen technischen Defekt war der Motor des Sportboots ausgefallen. Die Personen an Bord haben sofort umsichtig und richtig gehandelt. Mit Hilfe von Paddeln haben sie sich aus der Fahrrinne heraus, in Richtung des nächsten Ufers, in Sicherheit gebracht. Glücklicherweise war zu keiner Zeit eine der Personen im Wasser und alle waren vorbildlich mit Rettungswesten ausgestattet.
Durch die Bootsbesatzung der Feuerwehr wurde das Sportboot festgemacht und im Anschluss in den naheliegenden Zollhafen geschleppt.
Die Feuerwehr Mainz war insgesamt mit 14 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Die alarmierten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren und der DLRG konnten ihre Einsatzfahrten abbrechen. Die Maßnahmen der Feuerwehr wurden durch die Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei und des Rettungsdienstes unterstützt. Der Einsatz konnte nach ca. 30 Minuten beendet werden.
10.02.2025 - Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 643 Kreuz Mainz in der Überleitung zur A60 Fahrtrichtung Darmstadt
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der BAB 643 Kreuz Mainz in der Überleitung zur A60 Fahrtrichtung Darmstadt. Der Fahrer eines Pkw verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich mehrfach. Ein Insasse wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und verstarb noch an der Einsatzstelle. Der zweite Insasse wurde schwer verletzt durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.
Aufgrund einer Vermutung, dass noch weitere Personen das Fahrzeug verlassen haben könnten, kam der Polizeihubschrauber aus Egelsbach zum Einsatz, welcher das Gebiet großflächig absuchte. Auch die Drohnenstaffel der Feuerwehr aus Bodenheim wurde ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert. Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht nicht und die Personen konnten durch die Polizei wohlbehalten zu Hause angetroffen werden.
Im Einsatz waren 24 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr Mainz, die Abschnittsleitung Gesundheit, mehrere Rettungsmittel des Rettungsdienstes, die Polizei und die Drohnenstaffel der Freiwilligen Feuerwehr Bodenheim.
12.02.2025 - Verkehrsunfall auf der A60 führt zu Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr
Die Feuerwehr Mainz wurde heute Nachmittag um 16:07 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die A60 zwischen den Anschlussstellen Hechtsheim Ost und West alarmiert. Da dieser Bereich im Berufsverkehr stark frequentiert ist, kam es bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle zu einem Rückstau.
An der Einsatzstelle konnte ein Verkehrsunfall zwischen drei beteiligten Fahrzeugen festgestellt werden. Die Einsatzstelle war bereits durch Ersthelfer abgesichert. Insgesamt waren vier Personen von dem Unfall betroffen, darunter eine verletzte Frau, die vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus gebracht wurde.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab, klemmte die Batterie des stark deformierten Fahrzeugs der verletzten Frau ab und räumte die Trümmerteile von der Autobahn. Nach einer Einsatzdauer von 45 Minuten konnte die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben werden.
Die Feuerwehr Mainz war mit 17 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit vier Einsatzkräften und die Polizei mit mehreren Einsatzkräften vor Ort.
15.02.2025 - Einsatz auf der A60: Welpe verursacht Verkehrsunfall
Am Samstagvormittag um 10:40 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz zu einem Verkehrsunfall auf die A60 in Fahrtrichtung Bingen zwischen den Anschlussstellen Lerchenberg und Finthen alarmiert. Aufgrund unklarer Notrufmeldungen wurde von einem schweren Verkehrsunfall ausgegangen - vor Ort zeigte sich jedoch eine eher ungewöhnliche Ursache: Ein junger Mischlingswelpe hatte für Aufregung gesorgt.
Die Fahrerin eines Pkw war mit ihrem 3,5 Monate alten Hund "Cosmo" unterwegs, als sich der kleine Vierbeiner plötzlich unwohl fühlte und stark erbrach. Durch die Ablenkung verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das daraufhin gegen die Leitplanke prallte. Der Wagen wurde dabei so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war.
Glücklicherweise blieben sowohl die Fahrerin als auch Cosmo unverletzt. Die Feuerwehr Mainz sicherte die Unfallstelle und kümmerte sich nicht nur um die Fahrerin, sondern auch um den aufgeregten Welpen. Nach einer kurzen Beruhigungspause und viel Zuwendung war Cosmo schnell wieder wohlauf.
Die Feuerwehr Mainz weist darauf hin, dass Haustiere im Fahrzeug stets gut gesichert sein sollten, um Ablenkungen während der Fahrt zu vermeiden. Der kleine Cosmo hat seinen ersten großen Feuerwehreinsatz sicher nicht erwartet - aber nach diesem Abenteuer dürfte die nächste Autofahrt für ihn hoffentlich entspannter verlaufen.
15.02.2025 - Rauchmelder und aufmerksame Nachbarn als Lebensretter: Feuerwehr rettet Bewohner aus verrauchter Wohnung
Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Mainz um 16:45 Uhr zu einem Brandverdacht in einer Dachgeschosswohnung in der Straße "Kästrich" alarmiert. Mehrere Rauchmelder hatten ausgelöst, woraufhin aufmerksame Nachbarn den Notruf wählten.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz war die Wohnung stark verraucht. Die Anruferin wies die Feuerwehr vorbildlich ein. Da niemand auf Klopfen oder Klingeln reagierte, wurde die Tür gewaltsam geöffnet, und die Wohnung wurde umgehend nach Personen abgesucht.
Im Wohnzimmer fanden die Einsatzkräfte den Bewohner bewusstlos vor und brachten ihn sofort ins Freie. Dabei kam er wieder zu sich, musste jedoch aufgrund einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Ursache der Rauchentwicklung war ein beginnender Brand durch eingeschaltete Kochgeräte in der Küche. Nach umfangreicher Belüftung durch die Feuerwehr war die Wohnung wieder bewohnbar.
Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst für etwa eine Stunde im Einsatz. Der Vorfall unterstreicht die lebensrettende Funktion von Rauchmeldern. Dank der aufmerksamen Nachbarn und der frühzeitigen Alarmierung konnte Schlimmeres verhindert werden.
19.02.2025 - +++ Aktueller Einsatz der Feuerwehr Mainz: Garagenvollbrand +++
Aktuell befindet sich die Feuerwehr Mainz im Einsatz.
Ereignis: Vollbrand einer Garage angrenzend an ein Wohnhaus
Einsatzort: Bretzenheimer Straße 13
Personenschäden: bisher keine
Sonstige Hinweise: aktuell laufen Nachlöscharbeiten
Pressesprecher:in vor Ort: Nein
19.02.2025 - Garagenanbau in Vollbrand
Am heutigen Mittwochmorgen, gegen 10 Uhr, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mainz aufgrund eines Vollbrandes eines Garagenanbaus, der sich direkt an einem Wohngebäude befand, alarmiert.
Bereits während der Anfahrt war eine große Rauchwolke sichtbar und es gingen mehrere Notrufe ein. Glücklicherweise hatten die Bewohner das Gebäude rechtzeitig verlassen.
Bei der Brandbekämpfung wurde mit zwei Trupps unter Atemschutz gearbeitet, die jeweils mit einem C-Strahlrohr ausgerüstet waren. Das Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Nachbargebäude konnte durch einen weiteren Trupp unter Atemschutz und einem Strahlrohr erfolgreich verhindert werden.
Insgesamt waren 20 Ensatzkräfte der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Diese wurden von drei Kräften des Rettungsdienstes sowie drei Polizisten unterstützt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Das betroffene Haus ist derzeit unbewohnbar. Die drei Bewohner haben vorübergehend Unterkunft bei Bekannten gefunden. Aufgrund der schnellen Alarmierung durch die Bewohner sowie das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurde ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindert.
Die Nachlöscharbeiten waren wegen der baulichen Umstände sehr Aufwendig und zogen sich bis 14 Uhr. Durch Einsatzbeamte im Tagesdienst konnten zwei zusätzliche Löschfahrzeuge besetzt werden, um Paralleleinsätze abzuarbeiten.
21.02.2025 - Einsatzreicher Nachmittag für die Feuerwehr Mainz
Am Freitagnachmittag arbeitete die Feuerwehr Mainz innerhalb von vier Stunden mehrere Einsätze im Stadtgebiet ab.
Verkehrsunfall zwischen Bus und PKW in der Carl-Zeiss-Straße - aufgrund des Meldebildes alarmierte die Integrierte Leitstelle um 14:55 Uhr einen erhöhten Kräfteansatz aus Feuerwehr- und Rettungsdienstpersonal. In den verunfallten Fahrzeugen befanden sich insgesamt sechs Personen, von denen glücklicherweise niemand verletzt wurde. Die Einsatzstelle konnte nach einer Erkundung an die Polizei übergeben werden.
Dringende Türöffnung in der Mainzer Neustadt - Anwohner alarmierten aufgrund einer längeren Abwesenheit eines Bewohners die Feuerwehr. Diese öffnete gewaltfrei die Wohnungstür, konnten jedoch den Anwohner nur noch tot auffinden.
Verrauchte Kirche im Stadtgebiet Hartenberg/Münchfeld - die Feuerwehr stellte eine diffuse Verrauchung des gesamten Kirchengebäudes und eine erhöhte Kohlenstoffmonoxidkonzentration fest. Zwei Großraumlüfter kamen für fast zwei Stunden zum Einsatz. Bauarbeiten im Vorfeld lösten wahrscheinlich die Verrauchung aus.
Absturzgefährdete Person in Bretzenheim - Passanten meldeten gegen 17 Uhr eine Person in einer kritischen Lage auf dem Dach eines Einfamilienhauses. Vor Eintreffen der Feuerwehr gelang es der Person aus eigener Kraft wieder ins Gebäude zurückzukommen.
Verkehrsunfall auf der A643 - gegen 17:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen auf der Autobahn. Beide Fahrer verletzten sich dabei mittelschwer, konnten aber selbstständig ihre Fahrzeuge verlassen. Zur weiteren Behandlung war ein Transport durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser notwendig. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle gegen den Verkehr und Brandgefahren ab. Weiterhin streute sie auslaufende Betriebsstoffe ab und schaltete die Fahrzeuge stromlos.
Neben der Feuerwehr waren bei den Einsätzen auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.
25.02.2025 - Feuerwehr und Katastrophenschutz setzen bewährtes Konzept für sicheren Rosenmontag in Mainz fort
Nach den positiven Erfahrungen des vergangenen Jahres wird auch in diesem Jahr die zentrale Koordination des Sanitätsdienstes durch Führungskräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz beim Mainzer Rosenmontagszug sowie der anschließenden Party fortgeführt. Dies ermöglicht erneut eine effiziente Nutzung der Ressourcen und eine optimale Versorgung der Besucherinnen und Besucher. Zudem verstärkt die Feuerwehr Mainz während des gesamten Festtages ihre Präsenz im Stadtgebiet.
Durch die enge Zusammenarbeit der Organisationen werden die Sanitätskräfte gezielt eingesetzt, was zu einer beschleunigten medizinischen Versorgung führt. Auch in diesem Jahr stellt der Rosenmontag mit seinen Feierlichkeiten einen Großeinsatz dar:
- 40 Fußtrupps und 55 zusätzliche Rettungsfahrzeuge
- Betreuung an 10 Unfallhilfsstellen entlang des Zugweges
- Durchschnittlich über 500 medizinische Versorgungen bis
Mitternacht
- Gleichzeitige Behandlungskapazität in den Unfallhilfsstellen:
ca. 120 Personen
- Rund 5000 hauptsächlich ehrenamtliche Einsatzstunden
- Erwartet werden zwischen 300 und 400 medizinische NotfälleDie Feuerwehr Mainz stellt während des Zuges zusätzliche haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte mit Fahrzeugen strategisch in der Altstadt auf, um auch abgeschnittene Bereiche jederzeit schnellstmöglich erreichen zu können.
Wie bereits im Vorjahr werden die über 480 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Katastrophenschutz und Sanitätsdienst von einer gemeinsamen Einsatzleitung geführt, die auch auf unvorhergesehene Zwischenfälle schnell reagieren kann. Die bewährte "Leitstelle Rosenmontag" wird erneut eingesetzt, in der alle beteiligten Organisationen zusammenarbeiten und die sanitätsdienstlichen Einsätze zentral koordinieren.
Für ein fröhliches und sicheres Rosenmontagsfest arbeiten ASB Mainz-Bingen, DLRG Mainz, DRK Mainz-Bingen, Feuerwehr Mainz, Johanniter Rheinhessen, Malteser Mainz und die Polizei eng zusammen. Unterstützt werden die Einsatzkräfte durch Verstärkung aus anderen Städten, Kreisen und Bundesländern.
Wir freuen uns auf ein sicheres und fröhliches Rosenmontagsfest und bitten alle Feiernden um gegenseitige Rücksichtnahme.
Für weitere Informationen und Presseanfragen steht Ihnen auch an Rosenmontag ein Ansprechpartner unter 06131-12 46 50 oder puma.feuerwehrstadt.mainzde zur Verfügung. Die Standorte der Unfallhilfsstellen:
- Schottstraße / Hauptbahnhof - Stadthaus Große Bleiche - Erthaler Hof / Große Langgasse - Foyer Kleines Haus - Liebfrauenplatz / Buchbindermuseum - Hochschule / Holzstraße - Windmühlenstraße / Parkhaus - Martinus-Schule / Weißliliengasse - Ballplatz / Maria-Ward-Schule - Schönborner Hof / Schillerplatz
27.02.2025 - Schwerer Verkehrsunfall auf der K12 zwischen Mainz-Marienborn und Mainz-Lerchenberg
Heute Mittag gegen 12:20 Uhr kam es auf der K12 zwischen Mainz-Marienborn und Mainz-Lerchenberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 33-jähriger Mercedes-Fahrer kam aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei ein Geländer und einen Baum. Da der Unfall zunächst auf der angrenzenden A63 gemeldet wurde, wurde zuerst die zuständige Feuerwehr Nieder-Olm alarmiert. Die Einsatzkräfte stellten bei der Erkundung fest, dass sich der Unfall auf der K12 ereignet hatte, und fuhren die Einsatzstelle an.
Da die Örtlichkeit im Zuständigkeitsbereich der Stadt Mainz liegt, wurde durch die Leitstelle Mainz der Einsatzleitdienst der Feuerwache 1 nachalarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte den Fahrer leicht verletzt außerhalb des stark deformierten Fahrzeugs vor. Er wurde umgehend durch den Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.
In der Unfallfolge schleuderte eine Felge des Fahrzeugs auf die angrenzende Bahnstrecke, weshalb die Bahnstrecke kurzzeitig gesperrt werden musste, um die Felge zu bergen. Der Baum wurde so stark beschädigt, dass sich das Wurzelwerk leicht anhob. Eine Begutachtung durch das Grünflächenamt ergab, dass der Baum aufgrund seiner Beschädigung gefällt werden muss.
Im Einsatz waren die Polizei, der Rettungsdienst, der Notfallmanager der Bahn, das Grünflächenamt, die Berufsfeuerwehr Mainz mit zwei Einsatzkräften sowie die Feuerwehr der VG Nieder-Olm mit sechs Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften. Der Einsatz konnte in einer guten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten nach rund 1,5 Stunden beendet werden.


