Pressemeldungen März 2025
Hier finden Sie die Pressemeldungen über Einsätze der Feuerwehr Mainz von März 2025.
21.03.2025 - Gemeldeter Zimmerbrand mit Menschenrettung
Am Donnerstagabend führte ein Schmorbrand in einem Kino in der Mainzer Altstadt zu einer rund 1,5-stündigen Unterbrechung des Kinobetriebs. Verletzt wurde niemand.
Die Feuerwehr wurde durch die Brandmeldeanlage alarmiert, nachdem in einem geschlossenen Raum des Kinos eine Rauchentwicklung festgestellt worden war. Um die betroffenen Bereiche sicher zu entrauchen, setzten die Einsatzkräfte ein spezielles Entlüftungsgerät ein. Während der Maßnahme blieb das Kino für die Besucher geschlossen.
Neben der Berufsfeuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Nachdem der Rauch vollständig entfernt und die Räumlichkeiten überprüft worden waren, konnte der Kinobetrieb wieder regulär aufgenommen werden.
Die Feuerwehr bedankt sich für das besonnene Verhalten der Kinobesucher und des Personals sowie für die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte.
01.03.2025 - +++ Aktueller Einsatz der Feuerwehr Mainz: Wohnhausbrand in Laubenheim +++
Aktuell befindet sich die Feuerwehr Mainz im Einsatz.
Ereignis: Ausgedehntes Feuer in Einfamilienhaus
Einsatzort: Riedweg, Mainz-Laubenheim
Personenschäden: bisher keine
Sonstige Hinweise: aktuell laufen Löscharbeiten
Pressesprecher:in vor Ort: Nein
02.03.2025 - Gebäudebrand in Mainz-Laubenheim - Einfamilienhaus komplett ausgebrannt
Am Samstagnachmittag, 01.03.2025 gegen 15:14 Uhr kam zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in Mainz-Laubenheim. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren im Erdgeschoss mehrere Fenster bereits geplatzt und meterhohe Flammen schlugen heraus. Durch die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Laubenheim wurde umgehend der Löschangriff zur Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes vorbereitet. Parallel dazu wurde über die Schnellangriffseinrichtung die Außenbrandbekämpfung eingeleitet. Die Innenbrandbekämpfung gestaltete sich als schwierig, weil sich der Brand bereits im gesamten Erdgeschoss ausgebreitet hatte. Zur Brandbekämpfung mussten mehrere Trupps eingesetzt werden.
Im weiteren Einsatzverlauf konnte festgestellt werden, dass die Holztreppe gebrannt hatte und sich der Brand über die Holzdecken bis zum Dachgeschoss ausgebreitet hatte. Da frühzeitig klar war, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, wurden weitere Löschmaßnahmen von außen fortgesetzt, um die Einsatzkräfte durch eine mögliche Einsturzgefahr nicht zu gefährden. Zur Außenbrandbekämpfung kamen die Drehleiter und mehrere Strahlrohre zum Einsatz. Um eine effektive Brandbekämpfung durchzuführen, musste das Dach des Gebäudes im weiteren Einsatzverlauf aufwendig geöffnet werden. Ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.
Derzeit wird durch die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige-Feuerwehr Mainz-Hechtsheim und das Technische Hilfswerk eine Brandwache gestellt.
Zur Brandursache und Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehren Mainz-Laubenheim und Mainz-Hechtsheim, der Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk, die Polizei, der Kriminaldauerdienst und die Mainzer Netze mit mehr als 60 Einsatzkräften.
03.03.2025 - Zwischenstand von Feuerwehr und Sanitätsdienst zum Mainzer Rosenmontagszug
Bei bestem Wetter läuft der Rosenmontagszug durch Mainz. Rund 480 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Sanitätsdiensten sind seit dem Morgen im Einsatz und verzeichnen deutlich mehr Einsätze, als noch im Vorjahr.
Bis 14 Uhr wurden 60 Personen von den Rettungskräften versorgt. Neben alkoholbedingten Einsätzen waren auch umgeknickte Personen sowie ein Verdacht auf einen Herzinfarkt zu versorgen. Ein dreijähriger Junge musste versorgt werden, nachdem er sich an einem Bonbon verschluckt hatte. Er wurde im Krankenhaus weitergehend untersucht. Zwei weitere Kinder wurden von einem Absperrgitter getroffen, das von einem Wagen des Rosenmontagszuges verschoben wurde. Beide wurden von Rettungskräften untersucht, erlitten zum Glück jedoch keine Verletzungen.
Insgesamt feiern die Menschen in Mainz ausgelassen, friedlich und fröhlich. Die Feuerwehr hatte am Rosenmontag bisher nur Routineeinsätze abzuarbeiten. Eine Notfalltüröffnung nach einem medizinischen Notfall sowie zwei Alarme durch Brandmeldeanlagen, die sich als Fehlalarme herausstellten.
03.03.2025 - Bilanz des Rosenmontags 2025 aus Sicht von Feuerwehr und Sanitätsdienst Mainz
Feuerwehr und Sanitätsdienste blicken auf den größten gemeinsamen Einsatz des Jahres in Mainz zurück. Über 12 Stunden waren fast 500 ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte neben Polizei und Ordnungskräften für die Sicherheit der Menschen in Mainz im Einsatz. Die Zahl der medizinischen Versorgungen steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr.
Wie auch 2024 mussten bis 23 Uhr insgesamt 390 Menschen in den Unfallhilfsstellen von ASB, DLRG, DRK, Johanniter und Malteser behandelt werden (2024: 320). Darunter über 20 Minderjährige, die aufgrund von Alkoholkonsum versorgt wurden. Besonders stechen hier drei 14-Jährige heraus, die unabhängig voneinander alkoholbedingt zu Patientinnen und Patienten der Rettungskräfte wurden. Alle Minderjährigen wurden Erziehungsberechtigten oder den Ordnungsbehörden übergeben.
Neben Alkoholbedingten Ausfallerscheinungen waren auch wieder zahlreiche chirurgische Behandlungen durch Scherben, Streitigkeiten und Stürze zu behandeln. Auch internistische Probleme, bis hin zum Herzinfarkt, wurden versorgt und gegebenenfalls ins Krankenhaus gebracht (53 Transporte ins Krankenhaus). Vom Katheterwechsel bis zum fieberhaften Infekt wurde das gesamte medizinische Fachwissen der Rettungskräfte gefordert. Lebensgefährlich verletzt wurde zum Glück niemand.
Auch die Feuerwehr, die mit verstärkten Kräften an der Zugstrecke in Bereitschaft stand, musste von 11 bis 23 Uhr zu 12 Einsätzen ausrücken. Neben Kleineinsätzen und Fehlalarmen waren technische Hilfeleistungen sowie Feuermeldungen in Gebäuden abzuarbeiten. Aus einer durch angebranntes Kochgut verrauchten Wohnung in der Wallaustraße musste um 19:10 Uhr ein Mann gerettet werden. Er erlitt leichte Verletzungen durch Rauchgas, verweigerte jedoch den Transport ins Krankenhaus.
Koordiniert wurden die Einsätze von einer eigens eingerichteten Leitstelle für Rosenmontag und einem Führungsstab. In enger Abstimmung mit Polizei und Veranstaltungsleitung wurden auch die Sicherheitsmaßnahmen und die Information aller Einsatzkräfte nach den schrecklichen Nachrichten aus Mannheim koordiniert. Seitens Feuerwehr und Sanitätsdienst mussten im Rahmen des bestehenden Sicherheitskonzepts keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden.
Auch erfreulich ist, dass wieder keine gezielten Angriffe auf Rettungskräfte zu verzeichnen waren. Vielmehr drückten zahlreiche Besucherinnen und Besucher persönlichen ihren Dank gegenüber den Einsatzkräften aus, sodass gemeinsam ausgelassen gefeiert werden konnte.
06.03.2025 - Schmorbrand in Mainzer Kino sorgt für kurzzeitige Schließung
Am Donnerstagabend führte ein Schmorbrand in einem Kino in der Mainzer Altstadt zu einer rund 1,5-stündigen Unterbrechung des Kinobetriebs. Verletzt wurde niemand.
Die Feuerwehr wurde durch die Brandmeldeanlage alarmiert, nachdem in einem geschlossenen Raum des Kinos eine Rauchentwicklung festgestellt worden war. Um die betroffenen Bereiche sicher zu entrauchen, setzten die Einsatzkräfte ein spezielles Entlüftungsgerät ein. Während der Maßnahme blieb das Kino für die Besucher geschlossen.
Neben der Berufsfeuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Nachdem der Rauch vollständig entfernt und die Räumlichkeiten überprüft worden waren, konnte der Kinobetrieb wieder regulär aufgenommen werden.
Die Feuerwehr bedankt sich für das besonnene Verhalten der Kinobesucher und des Personals sowie für die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte.
08.03.2025 - Brand in Elektroverteilung eines Supermarktes in Mainz-Gonsenheim
Am heutigen Abend wurde die Feuerwehr Mainz gegen 18:40 Uhr zu einem Brand in einem Supermarkt im Stadtteil Mainz-Gonsenheim alarmiert. Im Lagerbereich des Supermarktes kam es zu einem Feuer in der Elektroverteilung. Mitarbeiter des Marktes bemerkten das Feuer, setzten sofort einen Notruf ab, räumten den Supermarkt und versuchten, den Brand mit einem Pulverlöscher zu löschen, was ihnen jedoch nicht gelang.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Supermarkt bereits vollständig geräumt und die Mitarbeiter wiesen die Einsatzkräfte in die Lage ein. Schnell wurde ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Supermarkt geschickt. Zunächst versuchte die Feuerwehr, den Brand mit CO² zu bekämpfen. Aufgrund der mittlerweile sehr hohen Temperatur im Elektroschaltschrank war dies jedoch nicht erfolgreich, sodass schließlich ein C-Rohr eingesetzt und das Feuer mit Wasser bekämpft wurde. Parallel dazu wurde der Supermarkt maschinell belüftet.
Die Feuerwehr lobt das umsichtige Handeln der Mitarbeiter, möchte jedoch darauf hinweisen, dass bei eigenständigen Löschversuchen stets der Eigenschutz zu beachten ist. Besonders bei Bränden von Kunststoffen entsteht toxischer Brandrauch, vor dem sich Laienhelfer nicht ausreichend schützen können.
Der Sachschaden im Supermarkt wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Mainz mit 16 Einsatzkräften, die Polizei mit drei Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit zwei Einsatzkräften und das Ordnungsamt der Stadt Mainz mit zwei Einsatzkräften. Der Einsatz konnte nach circa anderthalb Stunden erfolgreich abgeschlossen werden.
10.03.2025 - Warntag am 13. März 2025: Feuerwehr Mainz testet Warnsysteme
Am Donnerstag, 13. März 2025, findet in Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen der gemeinsame Warntag statt. Auch in Mainz werden an diesem Tag Sirenen und Warnmeldungen ausgelöst, um die Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.
Ablauf:
10:00 Uhr: Warnung - Sirenen in Mainz werden ausgelöst. Zudem erfolgt eine Warnmeldung über das Modulare Warnsystem (MoWaS), angeschlossene Radio- und Fernsehsender sowie die Warn-Apps wie NINA. Auch über Cell Broadcast wird eine Warnmeldung direkt auf Smartphones gesendet - hierfür ist keine App erforderlich.
10:45 Uhr: Entwarnung
Neu: Das Sirenennetz in Mainz wurde in den vergangenen Jahren ausgebaut und modernisiert, um eine flächendeckendere Warnung zu ermöglichen. Damit soll sichergestellt werden, dass Warnsignale in möglichst vielen Stadtteilen zuverlässig zu hören sind. Warum der Warntag wichtig ist
"Der Warntag ist eine wertvolle Gelegenheit, um das Bewusstsein für Warnsignale zu schärfen und die Warnsysteme zu testen", sagt Stefan Behrendt, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Stadt Mainz. "Ein gut funktionierender Warnmittelmix ist essenziell, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Neben den Sirenen setzen wir auf Cell Broadcast, Warn-Apps, Radio- und Fernsehdurchsagen sowie digitale Plattformen. Je breiter die Palette an Warnmöglichkeiten, desto sicherer das System. Wir rufen die Bevölkerung dazu auf, sich mit den verschiedenen Warnmitteln vertraut zu machen und zu prüfen, ob sie im Ernstfall zuverlässig gewarnt werden."
Wichtiger Hinweis:
Die Notrufnummern 110 und 112 sollten nicht für Nachfragen zu den Warnsignalen genutzt werden- diese müssen für echte Notfälle frei bleiben. Informationen gibt es über offizielle Kanäle wie Rundfunk, Fernsehen und Warn-Apps.
Vorsorge für den Ernstfall:
Wer keine Warnung über Cell Broadcast erhält, sollte die Einstellungen seines Smartphones überprüfen. Notfallbenachrichtigungen lassen sich in den Geräteeinstellungen aktivieren.
Ein funktionierender Warnmittelmix ist entscheidend, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Dazu gehören Sirenen, Cell Broadcast, Warn-Apps, Radio- und Fernsehsender sowie digitale Informationskanäle. Je vielfältiger die eingesetzten Warnmethoden sind, desto sicherer ist das gesamte System.
Mehr Infos zur Sirenenwarnung, die Warntöne und weiterführende Infos gibt es auf der Themenseite der Stadt Mainz: https://www.mainz.de/verwaltung-und-politik/buergerservice-online/aktuell-jaehrliche-sirenenprobe.php und beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: www.warnung-der-bevoelkerung.de
10.03.2025 - Auffahrunfall auf der A60 sorgt für kurzzeitige Verkehrsbehinderungen
Am heutigen Mittag kam es gegen 16:00 Uhr zu einem Auffahrunfall auf der Autobahn A60 in Fahrtrichtung Darmstadt, bei dem ein Kleintransporter auf einen Lkw auffuhr. Die Feuerwehr Mainz wurde gemeinsam mit Polizei und Rettungsdienst in die Nähe der Anschlussstelle Hechtsheim-West alarmiert.
Der Fahrer des Kleintransporters konnte das Fahrzeug zunächst nicht verlassen. Mithilfe von Rettungsdienst und Feuerwehr war der Ausstieg aus dem Fahrzeug und damit die Rettung des Fahrers jedoch dann möglich. Der Fahrer wurde zur weiteren Untersuchung dem Rettungsdienst übergeben. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt.
Neben der Befreiung des Fahrers wurde durch Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Aufgrund der Sperrung der beiden rechten Fahrspuren kam es zeitweise zu einem Rückstau. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich vor dem LKW ein leeres Abschleppfahrzeug. Durch diesen glücklichen Umstand konnte die Unfallstelle zeitnah geräumt werden und die Fahrspuren sukzessive durch die Autobahnpolizei wieder frei gegeben werden.
Die Rettungs- und Absicherungsmaßnahmen dauerten ca. 60 Minuten. Die Feuerwehr Mainz war mit 16 Kräften der Berufsfeuerwehr und 9 ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Hechtsheim vor Ort. Polizei und Rettungsdienst waren mit insgesamt 5 Einsatzkräften an der Einsatzstelle.
11.03.2025 - Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einer Straßenbahn endet glimpflich
Die Feuerwehr Mainz wurde am Dienstagnachmittag gegen 17:05 Uhr, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einer Straßenbahn in der Nähe des Hauptbahnhofs alarmiert. Bei der ersten Meldung war unklar wie viele Personen beteiligt sind, woraufhin von der Leitstelle Mainz umgehend ein erhöhter Kräfteansatz von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert wurde.
Am Ereignisort angekommen hatten alle Personen die beiden Unfallfahrzeuge bereits verlassen. Schätzungsweise 40 betroffene Personen hatten sich noch im unmittelbaren Umfeld befunden. Die Personen wurden durch die ersten Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes betreut. Glücklicherweise hatten sich keine Fahrgäste bei dem Unfall wesentlich verletzt und konnten die Einsatzstelle selbstständig verlassen. Eine genaue Anzahl der betroffenen Personen konnte abschließend nicht festgestellt werden, neben unbeteiligten Personen im Umfeld hatten sich einige selbstständig auf ihren weiteren Weg begeben.
Der Fahrer des Linienbusses wurde nach Behandlung durch den Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in ein Mainzer Krankenhaus transportiert.
Die Feuerwehr Mainz war insgesamt mit 21 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Die alarmierten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren und des medizinischen Katastrophenschutzes konnten ihre Einsatzfahrten abbrechen. Die Maßnahmen der Feuerwehr wurden durch die Einsatzkräfte der Polizei und das Notfallmanagement der Mainzer Mobilität unterstützt. Der Einsatz konnte nach ca. 35 Minuten beendet werden.
12.03.2025 - Unklare Flüssigkeit im Rhein: Feuerwehr bringt Ölsperren am Winterhafen zum Einsatz
Seit etwa 16 Uhr ist die Feuerwehr Mainz zur Unterstützung der unteren Wasserbehörde am Rhein im Einsatz. Aus Richtung Ludwigshafen trieb eine deutlich sichtbare Kontamination des Wassers in unbekannter Länge durch den Rhein und führte zu zahlreichen Notrufen.
Die Feuerwehr nahm Proben der Flüssigkeit, die mit den vor Ort vorhandenen Messgeräten keine Anzeichen auf Mineralölprodukte zeigten. Dennoch kann eine wasser- und umweltgefährdende Kontamination derzeit nicht ausgeschlossen werden. Da die Kontamination durch den Zustrom des Mains in den Winterhafen gedrückt wurde, wird dieser nun mittels Ölsperren der Feuerwehr gegen weiteren Eintritt geschützt. Die weiteren Häfen bei Mainz bedürfen nach derzeitiger Beurteilung der unteren Wasserbehörde keinen zusätzlichen Schutz.
Die Situation wird weiter vom zuständigen Fachamt beobachtet, sodass bei Bedarf weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr getroffen werden können. Die Bevölkerung muss keine weiteren Hinweise auf die Kontamination am oder im Rhein über Notrufe absetzen. Außerdem steht die Feuerwehr Mainz in engem Austausch mit den benachbarten Kameraden in Wiesbaden, die ihrerseits den Schiersteiner Hafen in gleicher Weise geschützt haben.
Seitens der Feuerwehr sind derzeit sechs Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Wie lange der Einsatz andauert, ist nicht absehbar. Zur Ursache oder Herkunft der Kontamination liegen der Feuerwehr keine weiteren Erkenntnisse vor. Zuständig für Mainz ist die Untere Wasserbehörde.
18.03.2025 - Einladung zum Pressetermin: Übergabe von vier Notfall-KTW und acht Notfall-Energie-Sets
Am 23. März 2025 wird die Stadt Mainz vier hochmoderne Notfall-Krankentransportwagen (NKTW) an die Hilfsorganisationen ASB, DRK, Malteser und Johanniter übergeben.
Die Fahrzeuge, im Gesamtwert von 840.000 Euro, sind mit hochwertigem notfallmedizinischen Equipment ausgestattet und verbessern die Katastrophenversorgung der Stadt.
Zudem werden acht Notfall-Energie-Sets im Wert von 100.000 Euro überreicht. Neben Oberbürgermeister Nino Haase werden auch Innenminister Michael Ebling, Brand-und Katastrophenschutzinspekteur der Stadt Mainz Stefan Behrendt und Bischof Dr. Peter Kohlgraf anwesend sein.
Die Übergabe findet um 16 Uhr am Liebfrauenplatz in Mainz statt. Wo: Liebfrauenplatz, im Schatten des Doms, 55116 Mainz Wann: 23. März 2025, 16 Uhr
20.03.2025 - Evakuierung nach Oberleitungsabriss auf Bahnstrecke
Am Mittwochabend kam es auf der Bahnstrecke zwischen Mainz-Mombach und Mainz Hauptbahnhof zu einem Vorfall, der die Evakuierung von rund 130 Passagieren eines Regionalexpress erforderte. Gegen 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz von der Deutschen Bahn über den Abriss der Oberleitung informiert.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Strecke geerdet und die Lage vor Ort als sicher eingestuft. Die Feuerwehr Mainz setzte ein Rettungspodest ein, um die Passagiere sicher aus dem Zug zu evakuieren. Die Evakuierung verlief reibungslos, und die Passagiere wurden anschließend auf der etwa 200 Meter entfernten Straße von vier durch die DB bereitgestellten Bussen aufgenommen.
Aufgrund des Vorfalls muss der Zugverkehr auf dem betroffenen Streckenabschnitt bis auf Weiteres eingestellt werden. Die Evakuierung hat auch zu einer kurzfristigen Straßensperrung im Bereich der Zwerchallee geführt, um die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Passagiere zu gewährleisten.
Neben der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwillige Feuerwehr Mombach, der Rettungsdienst und die Bundespolizei im Einsatz, um die Situation zu bewältigen und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
21.03.2025 - Gemeldeter Zimmerbrand mit Menschenrettung
Am frühen Freitagabend des 21.03.2025 meldete eine Anwohnerin der Feuerwehr einen Zimmerbrand in einem Anwesen Am Sportfeld in Mainz Gonsenheim. In der Wohnung sollte sich noch eine Person befinden. Von der Leitstelle wurden daraufhin Kräfte beider Feuerwachen, sowie Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei alarmiert. Im 2. Stock des Anwesens war deutlich Brandgeruch wahrnehmbar und ein Wohnungsrauchmelder war deutlich zu hören. Von der Feuerwehr wurde umgehend ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Wohnung geschickt. Nach dem die Tür gewaltsam geöffnet wurde, konnte eine weibliche Person in der Wohnung gefunden werden und dem bereitstehenden Rettungsdienst übergeben werden. Diese wurde zur weiteren Versorgung in ein Mainzer Krankenhaus verbracht. Grund für die Rauchentwicklung war stark eingebranntes Kochgut, welches von der Feuerwehr abgelöscht wurde. Die stark verrauchte Wohnung wurde mittels einem Überdruckbelüftungsgerät der Feuerwehr belüftet. Hinweis: Nur auf Grund des piepsenden Wohnungsrauchmelders wurde die Meldende auf den Umstand aufmerksam und rief die Feuerwehr. Im Einsatz waren 19 Kräfte der Feuerwehr. Die Polizei war mit 4 Kräften und der Rettungsdienst mit 2 Kräften an der Einsatzstelle vertreten.
22.03.2025 - Feuer in einem Geschäft in der Altstadt
Am frühen Morgen um 3 :00 Uhr kam es in einem Geschäft in der Altstadt zu einem Brand. Die Feuerwehr Mainz war mit 23 Kräften der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr an der Einsatzstelle. Das Feuer wurde schnell gelöscht und das Gebäude gelüftet. Personen kamen nicht zu schaden. Ebenfalls an der Einsatzstelle die Polizei und Rettungsdienst.
24.03.2025 - Mainz stärkt den medizinischen Katastrophenschutz: Neue Fahrzeuge und Notfall-Energie-Sets übergeben
Die Landeshauptstadt Mainz hat einen bedeutenden Schritt in der Verbesserung des medizinischen Katastrophenschutzes unternommen. In einer feierlichen Übergabe wurden vier hochmoderne Notfall-Krankentransportwagen (NKTW) an die Hilfsorganisationen - ASB, DRK, MHD und JUH - übergeben. Diese Fahrzeuge sind vollständig mit hochwertigem notfallmedizinischen Equipment ausgestattet und können auch Schwerverletzte effektiv versorgen. Dazu gehören unter anderem Beatmungsgeräte und EKGs, die eine schnelle und professionelle Behandlung im Notfall gewährleisten.
Die Notfall-Krankentransportwagen sind mit einem Gesamtwert von 850.000 Euro (212.500 Euro pro Fahrzeug) ein wesentlicher Bestandteil der Katastrophenversorgung in Mainz. Die Landeshauptstadt Mainz hat sich gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz für die Anschaffung dieser Fahrzeuge stark gemacht. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Beschaffung mit rund 310.00 Euro.
"Mit der Übergabe dieser Fahrzeuge setzen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Stärkung unseres Katastrophenschutzes. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, Mainz optimal auf Notfälle vorzubereiten, und investieren daher weiterhin gezielt in die Infrastruktur des medizinischen Katastrophenschutzes", sagt Oberbürgermeister Nino Haase. "Bis 2028 werden insgesamt sechs Millionen Euro in den Ausbau des medizinischen Katastrophenschutzes fließen."
"Der Katastrophenschutz lebt von Kooperation: In Rheinland-Pfalz arbeiten Land, Kommunen und Hilfsorganisationen Hand in Hand, um gemeinsam Menschenleben zu retten. Die Anschaffung solcher Notfall-Krankentransportwagen wird deshalb auch vom Land gefördert. Damit stärken wir zusammen die Notfallversorgung in und um Mainz und gehen einen weiteren wichtigen Schritt bei der Neuaufstellung des Katastrophenschutzes in Rheinland-Pfalz, um gemeinsam noch besser auf den Ernstfall vorbereitet zu sein", so Innenminister Michael Ebling.
Zusätzlich wurden acht Notfall-Energie-Sets im Gesamtwert von 100.000 Euro übergeben. Diese bestehen aus 13 kVA Aggregaten, Licht- und Heizsystemen und werden an acht Standorten der Katastrophenschutzeinheiten in Mainz eingesetzt. Sie gewährleisten die Aufrechterhaltung des operativen Betriebes der Unterkünfte, sollte es zu Stromausfällen kommen.
Der medizinische Katastrophenschutz in Mainz ist eine Aufgabe der Stadt, die durch Förderungen des Landes unterstützt wird. Die Hilfsorganisationen haben bisher nicht nur das notwendige Personal bereitgestellt, sondern auch die technische Ausstattung - oftmals aus gebrauchten oder ausgemusterten Fahrzeugen und Geräten. Diese oft uneinheitliche Ausstattung erschwerte die zentrale Steuerung im Fall eines Großschadensereignisses. Zukünftig sollen die Geräte und Fahrzeuge nach gesetzlichen Vorgaben und mit einheitlichem Design, orientiert an dem Vorbild des Brand- und Katastrophenschutzes der Stadt, für eine effiziente und koordinierte Hilfe sorgen.
"Mit der Beschaffung dieser Fahrzeuge und Geräte gehen wir einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung. Wir können sicherstellen, dass im Notfall alles reibungslos funktioniert und wir mit modernster Technik bestens ausgestattet sind", sagt Oberbürgermeister Nino Haase.
Im Rahmen einer umfangreichen Bedarfsanalyse, die in den letzten Jahren durchgeführt wurde, wurde festgestellt, dass bis 2028 ein Investitionsvolumen von insgesamt 6 Millionen Euro erforderlich ist, um Mainz mit allen notwendigen Fahrzeugen und Geräten für den medizinischen Katastrophenschutz auszustatten.
"Die Hilfsorganisationen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu unserem Katastrophenschutz. Sie bringen nicht nur ihre wertvolle Erfahrung und Expertise ein, sondern stellen auch rund 300 ehrenamtliche Einsatzkräfte und auch hauptamtliche Einsatzkräfte zur Verfügung, die im Notfall schnell und professionell reagieren können", betont Oberbürgermeister Nino Haase.
Im Rahmen des 6-Millionen-Euro-Plans sind bis 2028 weitere 25 Fahrzeuge und Anhänger für den medizinischen Katastrophenschutz vorgesehen. Die heute übergebenen Fahrzeuge und Notfall-Energie-Sets stellen damit nur den Anfang einer umfangreichen Investition in die Zukunft des Katastrophenschutzes in Mainz dar.
24.03.2025 - Übergabe des Spendenschecks vom traditionellen Abschwimmen der Feuerwehr Mainz an den Verein Frühstart e.V.
Der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase und Holger Hagen, Abteilungsleiter der Feuerwehr Mainz überreichten, am Montag, 24. März 2025, den Spendenscheck aus dem traditionellen Abschwimmen an den Vorstand vom "Verein Frühstart e.V.".
Am 31. Dezember 2024 fand zum 51. Mal das traditionelle Abschwimmen der Feuerwehr Mainz statt, bei dem sich circa 200 tapfere Schwimmer:innen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet in den 13 Grad kalten Rhein trauten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Erlös der Spendenaktion, die unter dem Motto "Die Feuerwehr Mainz schwimmt, um zu helfen" stand, für einen guten Zweck gesammelt. In diesem Jahr konnte der Verein "Frühstart e.V." mit einer großzügigen Spende in Höhe von 4.000 Euro unterstützt werden.
"Das traditionelle Abschwimmen ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern vor allem eine Gelegenheit, ein Zeichen der Solidarität zu setzen", sagt Oberbürgermeister Nino Haase. "Die Unterstützung für Frühgeborene und kranke Neugeborene ist von großer Bedeutung, und wir freuen uns, dass die Feuerwehr Mainz mit ihrem Engagement einen wertvollen Beitrag leisten kann. Rund 10 Prozent der Kinder kommen zu früh zur Welt, weswegen wir heute auch eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadt Mainz vereinbart haben, beispielsweise mit speziellen Begrüßungspaketen für Frühgeborene."
"Wir sind voller Dankbarkeit, dass wir als Spendenempfänger des Abschwimmens im Rhein ausgewählt wurden und mit einer so großzügigen Spende unterstützt werden. Die Wertschätzung, die damit unserer Arbeit entgegengebracht wird, lässt uns wissen, dass die Wichtigkeit der Thematik gesehen wird und wir in Zukunft viele weitere Projekte und Angebote für die kleinsten Patient:innen, ihre Eltern und Angehörige verwirklichen können", sagt Isabel Pardal Gonzalez, Vorsitzende Verein "Frühstart e.V."
Der 1993 gegründete, gemeinnützige Verein setzt sich für Frühgeborene, kranke Neugeborene und Risikokinder ein. Gemeinsam will man die Versorgung der Kinder auf der neonatologischen Intensivstation (Früh- und Neugeborenen-Intensiv-Station) und den zugeordneten Nachsorge-Einrichtungen der Kinderklinik der Universitätsmedizin Mainz durch verschiedene Maßnahmen verbessern.
Im Anschluss an die Scheckübergabe besuchte Oberbürgermeister Nino Haase die neonatologische Intensivstation der Universitätsmedizin Mainz, um sich vor Ort ein Bild von der wertvollen Arbeit für die kleinen Patient:innen zu machen.
27.03.2025 - Ereignisreicher Tag für die Feuerwehr Mainz
Am Mittwoch beschäftigten mehrere, teils parallele, Einsätze die Feuerwehr Mainz. Hierzu wurden zeitweise weitere Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr in Dienst genommen.
Bereits um kurz vor 11 Uhr am Vormittag wurde die Feuerwehr Mainz zum ersten größeren Einsatz des Tages alarmiert. Im Stadtteil Mombach ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen zwei PKW mit alternativen Antrieben, bei dem auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz waren. Zwei Personen wurden dabei verletzt und Eine davon in ein nahgelegenes Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst und sicherte die Unfallfahrzeuge.
Nach einem ruhigen Mittag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei ab 14 Uhr zu mehreren Einsatzstellen im Stadtgebiet alarmiert.
Im Stadtteil Hechtsheim kam es zu zwei Verkehrsfällen. Im ersten Einsatz kollidierten zwei PKW miteinander, bei dem insgesamt drei Personen verletzt wurden, davon eine Person schwer. Neben den bodengebundenen Rettungsmitteln, war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die schwerverletzte Person wurde durch die Feuerwehr, mittels technischer Rettung, aus dem PKW befreit. Alle Personen wurden in Krankenhäuser transportiert.
Der zweite Einsatz stellte sich als Alleinunfall heraus, bei dem ein PKW, durch einen vermutlich medizinischen Notfall des Fahrers, gegen eine Hauswand fuhr. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst, musste aber nicht weiter tätig werden.
Parallel zu den zwei Verkehrsunfällen ereignete sich im Stadtteil Mombach gegfen 15 Uhr ein Dehnfugenbrand auf der Terrasse im ersten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftsgebäudes, den die Feuerwehr schnell unter Kontrolle hatte. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im öffentlichen Nachverkehr. Verletzt wurde bei diesem Ereignis niemand. Nach etwas über einer Stunde war der Brand gelöscht.
Die Einsatzkräfte wurden bei diesem Einsatz vorbildlich durch den Meldenden in Empfang genommen. Dieser konnte schon aus großer Entfernung als Einweiser wahrgenommen werden, womit die genaue Einsatzstelle schnell lokalisiert werden konnte. Ein solches Verhalten unterstützt die Feuerwehr ungemein bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und der schnellen Hilfeleistung für Betroffene.
Im Verlauf der Einsätze waren alle im dienst befindlichen Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz im Einsatz.
28.03.2025 - Bruchlandung von Kleinflugzeug endet Glimpflich - Feuerwehr unterstützt Bergungsarbeiten
Am Freitagabend kam es am Flugplatz Mainz-Finthen zu einer Bruchlandung eines Kleinflugzeugs. Die einmotorige Maschine war unerwartet ohne Fahrwerk gelandet und rutschte über die Landebahn. Die beiden Insassen blieben zum Glück unverletzt. Die Feuerwehr hob das Flugzeug vorsichtig so weit an, dass es geborgen werden konnte.
Gegen 18:30 Uhr forderte der Tower des Flugplatzes die Feuerwehr Mainz zur Unterstützung an. Ein Kleinflugzeug (Rockwell Commander 114) hatte im Landeanflug offenbar einen technischen Defekt und war ohne Kenntnis des Piloten mit eingefahrenem Fahrwerk gelandet. Dadurch rutschte das Flugzeug über die Landebahn und wurde erheblich beschädigt. Zum Glück blieb das Flugzeug auf der Landebahn und fing kein Feuer.
Die beiden Insassen konnten unverletzt aussteigen. Allerdings blockierte das Flugzeug die Start- und Landebahn. Die Feuerwehr Mainz rückte mit sechs Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften zur Unterstützung an. Ziel war es, das etwa 1,4 Tonnen schwere Flugzeug ohne weitere Beschädigungen etwa 80cm anzuheben, damit das Fahrwerk im Notbetrieb ausgefahren werden kann.
Hierzu wurde einerseits ein Kran der Feuerwehr an der Front eingesetzt sowie große Hebekissen unter den Tragflächen. Zur Stabilisierung und Sicherung während des Anhebens musste das Flugzeug mit großen Mengen Holz unterbaut werden. Nachdem das Flugzeug etwa 60cm angehoben worden war, konnten Hebegeräte der Flugplatz-Techniker anstelle der Hebekissen angebracht werden.
Nach knapp drei Stunden konnte das Fahrwerk ausgefahren und das Flugzeug bestimmungsgemäß zurück auf die Räder abgelassen werden, sodass es von der Start- und Landebahn geschleppt werden konnte. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist, ebenso wie die genaue Ursache, noch unklar. Durch die Bergung kann der Flugbetrieb am Wochenende wie gewohnt stattfinden.
31.03.2025 - Flächenbrand im Unterfeld in Mainz-Mombach
Gegen 13:30 Uhr am frühen Montagnachmittag meldeten mehrere Autofahrer, welche die Schiersteiner Brücke befuhren, eine weithin sichtbare Rauchentwicklung im Bereich der Kleingärten im Mombacher Unterfeld. Daraufhin wurden ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug von der Feuerwache 2, sowie ein Tanklöschfahrzeug von der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Mainz alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde festgestellt, dass eine größere Wiesenfläche brannte, woraufhin weitere Kräfte der Berufsfeuerwehr nachalarmiert wurden. Vor Ort brannte eine Fläche von insgesamt etwa 1.500m². Mit mehreren Strahlrohren wurde von drei Seiten die Brandbekämpfung aufgenommen. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Löschwassermenge wurde ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Budenheim nachgefordert. Der Brand wurde mit ca. 9.000 Litern Wasser gelöscht und die gesamte Fläche nochmals ausgiebig gewässert, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Eine abschließende Kontrolle mittels Wärmebildkamera brachte keine Glutnester mehr zum Vorschein. Nach etwas mehr als zwei Stunden konnte der Einsatz vor Ort beendet werden.
Vor Ort waren insgesamt 17 Kräfte der Berufsfeuerwehr Mainz mit 5 Fahrzeugen, 3 Kräfte der Feuerwehr Budenheim mit 1 Fahrzeug, die Polizei mit zeitweise 2 Streifwagen, sowie 2 Mitarbeiter des Grün- und Umweltamtes der Stadt Mainz.



