Pressemeldungen November 2024
Hier finden Sie die Pressemeldungen über Einsätze der Feuerwehr Mainz von November 2024.
03.11.2024 - Verkehrsunfall mit 3 eingeschlossenen Personen in Mainz-Weisenau
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es gegen 03:00 Uhr zu einem Alleinunfall in Mainz-Weisenau. Aus noch ungeklärten Gründen kam ein PKW im Kreuzungsbereich Hohlstraße / Heiligenkreuzweg von der Fahrbahn ab und schlug in eine Mauer ein.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort, befanden sich die 3 Insassen alle noch im Fahrzeug. Glücklicherweise waren alle ansprechbar und keiner von Ihnen war eingeklemmt. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Personen durch die Feuerwehr betreut und erstversorgt. Um eine schonende Rettung durchzuführen, wurde in enger Abstimmung zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr schweres hydraulisches Gerät eingesetzt. So konnte auf der Fahrerseite eine sogenannte große Seitenöffnung geschaffen werden, um die 3 eingeschlossenen Insassen schonend zu befreien. Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund 1,5 Stunden beendet.
Augenscheinlich hatten alle 3 einen großen Schutzengel. Sie wurden zur weiterer Untersuchung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Im Einsatz war insgesamt 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr der Wachen 1 und 2, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Weisenau. Der Rettungsdienst befand sich mit 5 Fahrzeugen und 10 Kräften und die Polizei mit 3 Streifenwagen vor Ort.
04.11.2024 - Medizinischer Notfall führt zu langem Stau auf A60
Die Feuerwehr Mainz wurde am heutigen Montagnachmittag zu einem Unfall eines LKWs auf der A60 alarmiert. In Fahrtrichtung Bingen, Höhe der Abfahrt Hechtsheim West, kam es aufgrund eines medizinischen Notfalls zu einem Alleinunfall eines LKW. In Folge dessen wurde der Kraftstofftank des Fahrzeugs beschädigt und ca. 100 Liter Diesel liefen über alle drei Fahrspuren aus.
In vorbildlicher Weise hat sich eine Ersthelferin verhalten, die sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr um den Patienten gekümmert hat. Leider ist das Verhalten nicht selbstverständlich, gerne darf sich hieran ein Beispiel genommen werden.
Durch die Feuerwehr wurde eine weitere Ausbreitung des Kraftstoffs durch das Unterstellen von Mulden verhindert und die Fahrbahn mit Ölbindemittel abgestreut. Der Rettungsdienst hat den Patienten zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Aufgrund der großen Ausbreitung musste die Fahrbahn zum Leidwesen vieler Pendler komplett gesperrt werden und kann erst nach der Reinigung durch ein Fachunternehmen Spur für Spur wieder freigegeben werden.
Zur Schadenshöhe kann derzeit keine Angabe gemacht werden.
10.11.2024 - Wohnungsbrand in Mainz-Bretzenheim
Sonntagnacht weckten gegen 00:20 Uhr ausgelöste Rauchwarnmelder Anwohner des Gebäudes in der Draiser Straße. Umgehend wurde der Notruf abgesetzt und weitere Bewohner gewarnt. Einsatzkräfte beider Berufsfeuerwehrwachen sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Bretzenheim fuhren die Einsatzstelle an.
Bei Ankunft der Feuerwehr drang bereits Rauch aus der Brandwohnung in den Flur. Umgehend gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Weitere angrenzende Wohnungen mussten durch Raucheintritt ebenfalls kontrolliert werden. Parallel hielt ein eingesetzter Hochdrucklüfter den Treppenraum rauchfrei, so dass dieser weiterhin als Fluchtweg genutzt werden konnte.
Glücklicherweise befand sich niemand mehr in der Brandwohnung. Durch die frühzeitige Alarmierung und das schnelle Eingreifen konnte bereits 20 Minuten nach Ankunft der Einsatzkräfte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Bewohner konnten nach den Löschmaßnahmen wieder ins Gebäude zurückkehren. Der Kriminaldauerdienst versiegelte die Brandwohnung und nimmt die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei und der Rettungsdienst mit mehreren Einheiten vor Ort.
10.11.2024 - Wohnungsbrand in Mainz-Bretzenheim
Sonntagnacht weckten gegen 00:20 Uhr ausgelöste Rauchwarnmelder Anwohner des Gebäudes in der Draiser Straße. Umgehend wurde der Notruf abgesetzt und weitere Bewohner gewarnt. Einsatzkräfte beider Berufsfeuerwehrwachen sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Bretzenheim fuhren die Einsatzstelle an.
Bei Ankunft der Feuerwehr drang bereits Rauch aus der Brandwohnung in den Flur. Umgehend gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Weitere angrenzende Wohnungen mussten durch Raucheintritt ebenfalls kontrolliert werden. Parallel hielt ein eingesetzter Hochdrucklüfter den Treppenraum rauchfrei, so dass dieser weiterhin als Fluchtweg genutzt werden konnte.
Glücklicherweise befand sich niemand mehr in der Brandwohnung. Durch die frühzeitige Alarmierung und das schnelle Eingreifen konnte bereits 20 Minuten nach Ankunft der Einsatzkräfte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Bewohner konnten nach den Löschmaßnahmen wieder ins Gebäude zurückkehren. Der Kriminaldauerdienst versiegelte die Brandwohnung und nimmt die Ermittlungen zur Brandursache auf.
24.11.2024 - Schwelbrand in Zwischendecke rechtzeitig bemerkt: Aufwändiger Feuerwehreinsatz in Ebersheim
In der Nacht zu Sonntag kam es in Mainz-Ebersheim zu einem aufwändigen Feuerwehreinsatz, der insgesamt viereinhalb Stunden dauerte. Durch einen unklaren Brandgeruch alarmiert, konnte der unsichtbare Brand entdeckt und gelöscht werden.
Gegen 2:20 Uhr stellten Anwohner eines Einfamilienhauses einen nicht eingrenzbaren Brandgeruch in zwei Stockwerken fest und alarmierten die Feuerwehr. Während derartige Notrufe regelmäßig zu Fehleinsätzen führen, zeigte sich in diesem Fall, warum die Einsatzkräfte jeden Notruf ernst nehmen: Bei der Überprüfung mit Messgeräten konnte eine gefährlich hohe Konzentration von Kohlenmonoxid (CO) im Erdgeschoss festgestellt werden.
Bei der weiteren Überprüfung unter Atemschutz war zuerst eine Rauchentwicklung aus einer Steckdose im Obergeschoss festzustellen. Durch die Wärmebildkamera konnten die Einsatzkräfte im Verlauf eine deutliche Erwärmung der abgehängten Decke im Erdgeschoss feststellen. Ausgehend von einer eingebauten Deckenleuchte war es unbemerkt zu einem Schwelbrand der Isolierung und Deckenkonstruktion gekommen.
Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ebersheim sowie der Berufsfeuerwehr öffneten die Zwischendecke, wodurch das Ausmaß des Brandes deutlich wurde. Das Feuer hatte sich bereits über die Dämmung hinaus in die Deckenkonstruktion entwickelt, sodass auch diese mit schwerem Gerät geöffnete werden musste. Hier kam es zu Schäden an der Fußbodenheizung des Obergeschosses sowie an einem tragenden Balken.
Nachdem die Decke auf mehreren Quadratmetern ausgeräumt und die Räume belüftet waren, prüfte ein Baufachberater des THW die Decke. Um die Tragfähigkeit zu sichern, stützte die Feuerwehr im Bereich des Brandes die Konstruktion ab. Der Einsatz für die rund 35 Einsatzkräfte war erst gegen 7 Uhr beendet.
Der Einsatz zeigt, wie wichtig eine rechtzeitige Alarmierung der Feuerwehr bei Auffälligkeiten ist. Die hohe CO-Konzentration sowie der sich entwickelnde Brand hätten möglicherweise noch in der Nacht fatale Folgen für die Familie haben können. So kann das Haus nach den notwendigen Reparaturen weiter bewohnt werden und niemand wurde verletzt.
26.11.2024 - Garagenbrand in Drais
Gegen 4 Uhr alarmierte die Feuerwehrleitstelle die Kräfte der Feuerwehr Mainz zu einem Garagenbrand in die Daniel-Brendel-Straße in Mainz-Drais. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Dachkonstruktion der Garage sowie ein Holzunterstand in Brand. Die Bewohner des Wohnhauses konnten sich selbst unbeschadet auf die Straße retten.
Ein Trupp unter Atemschutz verhinderte die Ausbreitung auf das Wohnhaus, hier entstand nur ein kleiner Sachschaden. Parallel dazu leitete ein zweiter Trupp die Brandbekämpfung am Holzdach der Garage ein. Hierzu wurde im weiteren Verlauf die Dachhaut aufgesägt, um an weitere Glutnester zu gelangen.
Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz beendet. Neben der Feuerwehr Mainz waren die Polizei und der Rettungsdienst eingebunden. Zur Brandursache und Schadenshöhe gibt es seitens der Feuerwehr keine Erkenntnisse.
27.11.2024 - Sperrung Zugstrecke und Verkehrsunfälle
Mehrere Einsätze in Mainz führen aktuell zu Einschränkungen im Berufsverkehr. Die Feuerwehr Mainz unterstützt derzeit bei der Evakuierung eines Zuges auf der Fahrtstrecke in Richtung Frankfurt. Die etwa 130 Fahrgäste werden, in Absprache mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn und der Feuerwehr, mit einem Ersatzzug in den Bahnhof Römisches Theater gebracht. Aufgrund des Einsatzes sind in diesem Bereich alle Gleise gesperrt. Parallel kam es im Bereich des Mainspitz-Dreiecks gegen 7:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Die beiden verkeilten Fahrzeuge blockierten die mittlere Fahrspur und mussten durch die Feuerwehr getrennt werden. Aufgrund eines weiteren Verkehrsunfalls auf der A63 in Fahrtrichtung Mainz zwischen Wörrstadt und Saulheim, musste auch diese Autobahn kurzzeitig voll gesperrt werden.
27.11.2024 - Folgemeldung: Sperrung Zugstrecke und Verkehrsunfälle
Am Mittwochmorgen kam es im Berufsverkehr in und um Mainz zu erheblichen Störungen durch Zwischenfälle im Schienen- und Straßenverkehr, die auch die Feuerwehren beschäftigten.
Gegen 6:30 Uhr wurde der Feuerwehrleitstelle ein Personenunfall auf der Bahnstrecke Mainz-Frankfurt zwischen dem Bahnhof "Römisches Theater" und der Südbrücke gemeldet. Aufgrund des Einsatzes von Feuerwehr, Polizei und Bahnmanagement musste die Strecke mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die etwa 130 Insassen der betroffenen S-Bahn wurden fortlaufend über Durchsagen und Kräfte vor Ort über den Stand der Dinge informiert.
Außerdem wurde ein Ersatzzug organisiert, mit dem die Fahrgäste sicher zurück zum Bahnhof Römisches Theater kommen konnten. Da dieser Zug aus Sicherheitsgründen nur in Schrittgeschwindigkeit fahren konnte, dauerte es mit allen organisatorischen Vorbereitungen etwa zwei Stunden bis die Fahrgäste von Feuerwehr und Polizei in den Ersatzzug evakuiert werden konnten.
Eine Frau in der S-Bahn zeigte noch vor der Evakuierung Anzeichen auf ein medizinisches Problem. Sie wurde umgehend von Kräften der Feuerwehr erstversorgt und dem Rettungsdienst übergeben. Nach ambulanter Versorgung vor Ort konnte sie die Einsatzstelle verlassen.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr beendeten den Einsatz gegen 9 Uhr. Den Fahrgästen sprachen die Einsatzkräfte vor Ort ihren Dank für ihre Geduld und Kooperation aus, sodass die mehrstufige Evakuierung in nur 12 Minuten abgeschlossen werden konnte. Die Maßnahmen von Bundes- und Kriminalpolizei dauerten zu diesem Zeitpunkt noch an.
Parallel kam es gegen 7:30 Uhr zu einem Unfall auf der A60 zwischen Mainz und Rüsselsheim. Im Mainspitz-Dreieck kollidierten zwei Fahrzeuge. Die Freiwillige Feuerwehr Laubenheim sowie die Berufsfeuerwehr Mainz sicherten die Unfallstelle und trennten die verkeilten Fahrzeuge. Zwei leicht verletzte Personen mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Hier kam es durch die Rettungsmaßnahmen zu Verkehrsbehinderungen.
Außerdem sorgte ein Unfall auf der A63 zwischen Wörrstadt und Saulheim zu einer Vollsperrung und entsprechendem Stau.
Insgesamt waren seitens der Feuerwehr 45 Einsatzkräfte in den Einsätzen beteiligt. Aufgrund der Tatsache, dass die Einsätze während der Dienstübergabe waren, konnte auf der Feuerwache 1 in Bretzenheim ein weiteres Einsatzfahrzeug für die Einsätze besetzt werden bis die abgelösten Einsatzkräfte nach mehr als 26 Stunden Dienst den verdienten Feierabend antreten konnten.
28.11.2024 - Verkehrsunfall mit 2 verletzten Personen auf der Koblenzer Straße
Am Dienstag ereignete sich gegen 9:50 Uhr im Kreuzungsbereich Koblenzer Straße / Ackermannweg ein Verkehrsunfall zwischen 2 PKWs.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort, befanden sich die beiden Fahrerinnen nicht mehr in den Fahrzeugen und wurden bereits durch Ersthelfer betreut. Glücklicherweise waren keine weiteren Personen mehr in den Fahrzeugen. Die Feuerwehr übernahm die Erstversorgung der Patienten und stellte den Brandschutz an den Unfallfahrzeugen sicher. Abschließend wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe durch die Feuerwehr aufgenommen. Die beiden Verletzten wurden dem Rettungsdienst übergeben, welcher sich um die weitere medizinische Versorgung kümmerte. Eine Fahrerin wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und Schadenshöhe aufgenommen und kümmerte sich um den Abtransport der Fahrzeuge. Im Einsatz waren insgesamt 8 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr von der Wache 1 sowie der Rettungsdienst mit 3 Fahrzeugen und 6 Kräften. Die Polizei befand sich mit 3 Streifen vor Ort.
