Pressemeldungen Oktober 2024
Hier finden Sie die Pressemeldungen über Einsätze der Feuerwehr Mainz von Oktober 2024.
08.10.2024 - Ersthelfer retten einen Schwerverletzten aus einem brennenden PKW nach Verkehrsunfall. Insgesamt 5 Schwerverletzte.
Am heutigen Vormittag wurde die Feuerwehr Mainz um 10:05 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der stadtauswärts führenden Saarstraße, an der Abfahrt Mainz-Gonsenheim, alarmiert.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte erhielten diese eine vorbildliche Lageeinweisung durch die bereits anwesenden Ersthelfer. Ein Peugeot mit fünf männlichen Insassen war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum kollidiert. Infolge des Unfalls kam das Fahrzeug auf der Seite zum Liegen und geriet in Brand.
Vier der Insassen konnten sich eigenständig aus dem brennenden Fahrzeug befreien, während ein schwer verletzter Insasse durch zwei Ersthelfer von der Rückbank des Fahrzeugs gerettet wurde. Diese hatten zuvor erfolglos versucht, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu löschen.
Unmittelbar nach Eintreffen an der Unfallstelle leitete die Feuerwehr eine umfassende medizinische Erstversorgung ein und begann mit der Brandbekämpfung. Die Polizei sperrte die stadtauswärts führende Saarstraße vollständig. Drei der Insassen wurden schwer, zwei lebensgefährlich verletzt.
Im Einsatz waren neben der Feuerwehr mit 16 Kräften auch der Rettungsdienst mit der Abschnittleitung Gesundheit, der Rettungshubschrauber Christoph 77, die Polizei sowie das Umweltamt.
Die Feuerwehr lobt eindrücklich die beiden Ersthelfer, die einen Verletzten aus dem brennenden Auto gerettet und damit vermutlich das Leben gerettet haben. Zu beachten ist, dass man sich selbst dabei nicht in Gefahr begeben darf. Einer der Ersthelfer konnte die Situation durch seine Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr richtig einschätzen.
09.10.2024 - PKW im Gleisbett sorgt für kurzzeitiges Verkehrschaos
Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Mainz gegen 17:00 Uhr, gemeinsam mit Polizei und Rettungsdienst zu einem ungewöhnlichen Einsatz im Bereich der Wormser Straße gerufen. Aus noch ungeklärter Ursache kam ein PKW von der Straße ab und rutschte in das danebenliegende Gleisbett der Deutschen Bahn.
Nachdem der Notruf bei der Feuerwehrleitstelle einging, wurde umgehend eine Streckensperrung der Bahnstrecke Mz-Römisches Theater - Mz-Weisenau veranlasst und die Rettungskräfte alarmiert. Auch der Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde an die Einsatzstelle entsandt. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Glücklicherweise konnten sich beide Insassen selbstständig aus dem PKW befreien und es befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls kein Zug auf der Strecke. Durch engagierte Ersthelfer wurden Fahrerin und Beifahrern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vorbildlich betreut. Beide blieben unverletzt.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab. Anschließend wurden die weiteren Maßnahmen mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn abgestimmt. Aufgrund der Gleissperrung hatte die Bergung des Fahrzeugs eine hohe zeitliche Priorität, um wirtschaftliche Schäden und Ausfallzeiten des Zugverkehrs nicht unnötig zu erhöhen. Die Feuerwehr wurde daher mit der Bergung des Fahrzeugs beauftragt. Das Fahrzeug konnte mittels maschineller Zugeinrichtung (Seilwinde) aus dem Gleisbett gezogen werden, sodass die Bahnstrecke wieder für den Zugverkehr freigemacht werden konnte. Für die Dauer dieser Arbeiten war die Wormser Straße kurzzeitig voll gesperrt, was zu Verkehrsstörungen im Individualverkehr und im Linienverkehr der Mainzer Mobilität führte.
Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Mainz mit 10 Einsatzkräften, der Rettungsdienst, die Landes- und Bundespolizei, sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte vor Ort tätig.
15.10.2024 - Feuer auf Balkon - Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindert
Die Feuerwehr Mainz wurde am Dienstagmittag um 12:40 Uhr, zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Bei der ersten Meldung war unklar ob sich noch Personen in der betroffenen Wohnung aufhalten, woraufhin ein erhöhter Kräfteansatz von beiden Feuerwachen alarmiert wurde.
Auf der Rückseite des Mehrfamilienhauses war es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand im Bereich des Balkons im Erdgeschoß gekommen. Das Feuer hatte sich bereits auf die darüber liegenden Balkone und die angrenzende Wohnung ausgebreitet.
Parallel wurde sowohl von außen, als auch von innen ein Löschangriff vorgenommen. Durch das gezielte Eingreifen von zwei Seiten, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Die Ausbreitung auf weitere Wohnungen konnte dadurch verhindert werden.
Alle Bewohner hatten sich vorbildlich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude begeben, sodass es bei dem Brand zu keinen Verletzten gekommen ist.
Die Feuerwehr Mainz war insgesamt mit 19 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Die Maßnahmen der Feuerwehr wurden durch die Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes tatkräftig unterstützt.
Der Einsatz konnte nach ca. einer Stunde beendet werden. Die betroffene Wohnung ist vorübergehend unbewohnbar. Die Brandursachenermittlung wurde von der Polizei übernommen.
18.10.2024 - Mainz-Finthen: Fahrzeug in Vollbrand
Um 14:22 Uhr wurden Einheiten von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand nach Mainz-Finthen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchsäule über dem Ortskern erkennen. Vor Ort stand das Fahrzeug bereits im Vollbrand. Aufgrund der Nähe zu angrenzenden Gebäuden wurde durch die Leitstelle vorsichtshalber das Alarmstichwort auf Gebäudebrand hochgestuft, wodurch automatisch weitere Einheiten alarmiert wurden. Die eingesetzten Feuerwehrleute löschten das Fahrzeug und kontrollierten die angrenzende Bebauung. Glücklicherweise konnte ein Übergreifen auf Gebäude verhindert werden, lediglich die Einfriedung eines Grundstückes nahm durch die Flammen schaden. Die Brandursache ist bisher unklar. Die vier Insassen des Fahrzeuges konnten sich unverletzt aus dem Fahrzeug retten. Alarmiert waren die Kräfte der Feuerwachen 1 und 2 sowie der FF Mainz-Finthen, des Rettungsdienstes und der Polizei.
20.10.2024 - +++ Aktueller Einsatz der Feuerwehr Mainz: Tauchereinsatz an der Natorampe +++
Aktuell befindet sich die Feuerwehr Mainz im Einsatz.
Ereignis: Tauchereinsatz / PKW im Wasser Einsatzort: Natorampe Laubenheim Personenschäden: keine Sonstige Hinweise: Im Einsatz befinden sich die Feuerwehren aus Mainz, Bodenheim und Ginsheim-Gustavsburg, sowie die Wasserschutzpolizei. Pressesprecher:in vor Ort: Nein
20.10.2024 - PKW im Rhein löst größeren Wasserrettungseinsatz aus
Um 16:29 Uhr wurden Einheiten der Feuerwehr Mainz, sowie Feuerweheinheiten aus benachbarten Gebietskörperschaften und weitere Hilfsorganisationen zu einer Wasserrettung in der Nähe der NATO-Rampe Mainz-Laubenheim alarmiert.
Auf Anfahrt wurde den eingesetzten Kräften mitgeteilt, dass sich ein Fahrzeug im Rhein befinden solle. Vor Ort nahm der Meldende die Einsatzkräfte in Empfang und führte diese zur betreffenden Stelle. Der Meldende teilte mit, dass das Fahrzeug bereits am Morgen des selbigen Tages dort das erste Mal gesehen wurde.
Seitens des Einsatzleiters wurde entschieden die Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr Mainz zum Einsatz zu bringen, um das Fahrzeug unter Wasser erkunden zu können. Parallel wurden die alarmierten Kräfte reduziert. Zur Absicherung des Taucheinsatzes verblieben, neben einem Mehrzweckboot der Feuerwehr Mainz, noch ein Mehrzweckboot der Feuerwehr Bodenheim und der Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg, vor Ort. Des Weiteren wurde über die Revierzentrale eine Warnung an die Berufsschifffahrt ausgegeben.
Glücklicherweise konnten in dem betreffenden Fahrzeug keine Personen aufgefunden werden. Das Fahrzeug wurde seitens der Feuerwehrtaucher, um eine Gefährdung der Schifffahrt ausschließen zu können, gegen weiteres Abtreiben gesichert. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Kollegen der Wasserschutzpolizei übergeben.
Wie das Fahrzeug seinen Weg in den Rhein fand und wer der Eigentümer ist, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Der Einsatz konnte gegen 18:50 Uhr beendet werden. Im Einsatz waren insgesamt ca. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mainz mit Angehörigen der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr, der Feuerwehr Bodenheim Nackenheim, der Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg, des Rettungsdiensts und der Polizei.
22.10.2024 - Vorabmeldung: Wohnungsbrand mit Personenrettung
Aktuell befindet sich die Feuerwehr Mainz in der Flachsmarktstraße im Einsatz. Mindestens eine Person wurde durch das Feuer verletzt. Ein Rettungshubschrauber fliegt die Einsatzstelle an.
23.10.2024 - Wohnungsbrand mit Menschenrettung in der Mainzer Altstadt
Am Dienstagabend um 21:30 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz zu einem Wohnungsbrand in der Altstadt alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten umgehend mit mehreren Fahrzeugen aus, darunter die beiden Berufsfeuerwehrwachen sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadt. Auch die Polizei und der Rettungsdienst waren mit mehreren Einheiten vor Ort.
Bei Eintreffen wurden direkt mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. In der stark verrauchten Wohnung konnte eine Person aufgefunden werden, die schnellstmöglich gerettet und dem Rettungsdienst übergeben wurde. Diese Person wurde vor Ort medizinisch versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Parallel zu den Rettungsmaßnahmen begannen weitere Einsatzkräfte mit den Nachlöscharbeiten, um ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Wohnungen zu verhindern. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und die die Einsatzstelle abgesichert. Nach Abschluss der Löscharbeiten und einer umfassenden Kontrolle der benachbarten Wohnungen konnte die Einsatzstelle gegen 23:45 Uhr an die Polizei und die Bewohner der unbetroffenen Wohnungen übergeben werden.
Die Feuerwehr Mainz bedankt sich bei allen beteiligten Kräften für ihren schnellen und professionellen Einsatz sowie bei den Anwohnern für ihr schnelles Handeln und ihr Verständnis während der Rettungsmaßnahmen.
23.10.2024 - Nachtragsmeldung zu: Wohnungsbrand mit Menschenrettung in der Mainzer Altstadt
Ergänzend zur Pressemitteilung von 01:38 Uhr (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/171463/5892868) teilen wir mit:
Die Meldung über den Brand in der Flachsmarktstraße kam von Nachbarn, die Hilferufe einer Frau im 4. OG wahrgenommen und Brandgeruch festgestellt haben. Durch den konsequenten Rettungseinsatz mehrerer Trupps gleichzeitig konnte die Feuerwehr die Frau bereits 12 Minuten nach dem Notruf aus einem brennenden Zimmer retten. Sie kam mit lebensgefährlichen Brandverletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik.
Der Brand in einem Zimmer der Wohnung war nach 20 Minuten gelöscht. Weitere Wohnungen oder Personen waren nicht betroffen. Die Brandwohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Hierzu ermittelt die Polizei.
Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mainz Stadt sowie Rettungsdienst und Polizei. Aufgrund des hohen Personaleinsatzes wurde die Freiwillige Feuerwehr Bretzenheim in Einsatzbereitschaft versetzt. Diese Maßnahme zahlte sich aus, als um 22:20 Uhr ein piepsender Wohnungsrauchmelder in einem Wohnhochhaus in Weisenau gemeldet wurde. Hier brannten Gegenstände in einer Küche. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Personen befanden sich nicht in der Wohnung.
Beide Einsätze zeugen davon, dass Rauchwarnmelder sowie aufmerksame Nachbarn Leben retten und Großbrände verhindern.
24.10.2024 - +++ Aktueller Einsatz der Feuerwehr Mainz: Rauchentwicklung auf dem Gelände der Uniklinik +++
Aktuell befindet sich die Feuerwehr Mainz im Einsatz auf dem Gelände der Uniklinik. Es kam zu einem Brand in einem Versorgungsschacht eines Gebäudes, wodurch eine Rauchentwicklung sichtbar war. Personen sind nicht verletzt. Die Einsatzlage ist unter Kontrolle.
Der Pressesprecher der Feuerwehr ist vor Ort.
25.10.2024 - Feuer auf dem Gelände der Uniklinik sorgt für starke Rauchentwicklung und vierstündigen Einsatz
Ein Brand in einem Versorgungsgang auf dem Gelände der Universitätsklinik Mainz sorgte in die Nacht zu Freitag für einen vierstündigen Großeinsatz, bei dem auch die Feuerwehren Ingelheim sowie Frankfurt am Main zur Unterstützung kamen. Verletzt wurde niemand. Der Klinikbetrieb war nicht eingeschränkt.
Gegen 21:45 Uhr alarmierte die automatische Brandmeldeanlage die Feuerwehr Mainz. Bei Ankunft des Löschzugs dran dichter Qualm aus einem Lüftungsschacht. Durch die Erhöhung des Einsatzstichworts wurden weitere Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Bretzenheim und Finthen alarmiert.
Bei der Suche nach der Ursache stellte die Feuerwehr fest, dass ein unterirdischer Versorgungsweg, der die Gebäude auf dem Klinikgelände verbindet, in weiten Teilen massiv verraucht war. Dank geschlossener Brandschutztüren beschränkte sich die Rauchausbreitung größtenteils auf den Versorgungsweg. Einzelne Kellerbereiche von Klinikgebäuden wurden mit Lüftern geschützt, sodass der Klinikbetrieb ungehindert aufrechterhalten werden konnte.
Brennende Gegenstände in dem Versorgungsweg konnten nach einer Stunde gelöscht werden. Besonders herausfordernd war die Entrauchung des Versorgungswegs. Zum einen gibt es unterirdisch keine Fenster, zum anderen musste die Belüftung sorgfältig geplant werden. So konnte eine gezielte Belüftung dafür sorgen, dass der Rauch nicht in Klinikgebäude oder unbetroffene Bereiche gedrückt wird. Alle Maßnahmen wurden eng mit dem Notfallmanagement der Uniklinik abgestimmt.
Für diese Arbeiten waren weitere sowie spezielle Lüfter notwendig. Um die Entrauchung zu unterstützen, kamen Großlüfter der Feuerwehr Ingelheim zum Einsatz. Zusätzlich stellte die Feuerwehr Frankfurt einen ferngesteuerten Großlüfter auf Ketten bereit, der in den Versorgungsgang fahren und den Rauch ins Freie drücken konnte.
Für die Lösch- und Belüftungsarbeiten kamen insgesamt zehn Trupps (je zwei Personen) unter Atemschutz zum Einsatz. Vor Ort waren insgesamt etwa 60 Einsatzkräfte. Verletzt wurde bei dem Einsatz zum Glück niemand. Auch der Klinikbetrieb konnte ungehindert und ohne Evakuierungen weitergeführt werden. Nach vier Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen.
Dank der automatischen Brandmeldeanlage konnte das bis dahin unbemerkte Feuer gelöscht werden, bevor Flammen und Rauch den Patienten oder Mitarbeitenden gefährlich werden konnten. Während des Großeinsatzes wurden die Wachen der Berufsfeuerwehr von den Freiwilligen Feuerwehren Marienborn, Mombach und Mainz-Stadt besetzt.
25.10.2024 - Nach Alleinunfall auf der Saarstraße: Feuerwehr befreit Taxifahrer
Am Freitagmorgen kam es auf der Saarstraße in Mainz zu einem Alleinunfall, der den Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei erforderlich machte. Ein Taxi war ohne Fremdeinwirkung verunfallt. Während der Taxifahrer von der Feuerwehr gerettet werden musste, blieben die drei Fahrgäste unverletzt.
Um 9:30 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz auf die Saarstraße, Stadtauswärts, alarmiert. Zwischen der Abfahrt Koblenzer Straße und dem Europakreisel war ein Taxi in die linke Leitplanke gefahren und dort zum Stehen gekommen. Da der Fahrer verletzt eingeschlossen war, kam die Feuerwehr zum Einsatz.
Wie schnell klar wurde, hatte der Taxifahrer während der Fahrt einen medizinischen Notfall, durch den er zeitweise nicht mehr ansprechbar war und die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Bei Ankunft der Feuerwehr war er wieder bei Bewusstsein und vom Rettungsdienst erstversorgt. Seine Fahrgäste, drei ältere Damen, waren zum Glück unverletzt geblieben und wurden auf dem linken Fahrstreifen von einer Ersthelferin und der Feuerwehr betreut.
Die Feuerwehr befreite den Fahrer schonend und schnell durch das Heck des Fahrzeugs. Er kam nach weiterer Versorgung durch die Notärztin in ein Krankenhaus. Die drei Fahrgäste warteten geduldig bestens mit Decken versorgt sowie von den Feuerwehrleuten unterhalten auf die Weiterfahrt mit einem neuen Taxi.
Nach 45 Minuten war die Unfallstelle bereits geräumt. Am Taxi entstand leichter Sachschaden durch die Kollision. Der Verkehr wurde während der Rettungsarbeiten über den Standstreifen geleitet. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz waren 23 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Drais sowie ein Rettungswagen, die Notärztin und die Polizei.
25.10.2024 - Schwerer Verkehrsunfall auf der A60: Vier Verletzte und massive Verkehrsbehinderungen
Ein schwerer Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos hat am Freitag auf der A60 und in Mainz für massive Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die A60 Richtung Bingen war rund 90 Minuten voll gesperrt. Vier Verletzte mussten ins Krankenhaus.
Gegen 14:20 Uhr meldete ein automatisches Notrufsystem eines Fahrzeugs, ein sogenannter E-Call, einen schweren Verkehrsunfall auf der A60 zwischen den Anschlussstellen Lerchenberg und Finthen. Daraufhin wurden Kräfte der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Bretzenheim alarmiert.
Noch auf der Anfahrt durch die nur mäßig gebildete Rettungsgasse teilten weitere Anrufer am Notruf mit, dass drei Pkw verunfallt seien und einer vermutlich brennen würde. Die Meldung über einen brennenden Pkw bestätigte sich zwar nicht, jedoch war offenbar ein BMW mit hoher Geschwindigkeit auf einen Van aufgefahren, welcher wiederum in das Heck eines weiteren Pkw gedrückt wurde. Zwei Fahrzeuge standen stark beschädigt quer zur Fahrbahn.
Die insgesamt vier Insassen im Alter von 21 bis 64 Jahren wurden von der Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Krankenwagens und der Feuerwehr erstversorgt. Weitere Rettungswagen sowie ein Notarzt wurden nachgefordert. Die Feuerwehr klemmte die Batterien der beschädigten Fahrzeuge ab und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab, um weitere Gefahren zu vermeiden.
Die Fahrbahn musste wegen der blockierenden Unfallfahrzeuge bis kurz vor 16 Uhr voll gesperrt werden. Alle vier Beteiligten kamen verletzt in Mainzer Krankenhäuser. Lebensgefahr besteht nicht. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 28 Kräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einer Notärztin, vier Rettungs- und einem Krankenwagen vor Ort.
Durch die Vollsperrung kam es nicht nur zu einem etwa 5km langen Stau in Richtung Bingen sowie auf den Umgehungsstrecken in Mainz. Auch auf der Gegenfahrbahn staute sich der Verkehr aufgrund viele Schaulustiger, die teilweise bis auf Schrittgeschwindigkeit abbremsten, um einen Blick auf die Unfallfahrzeuge zu erlangen. Ein Verhalten, das extrem gefährlich ist und wofür der Feuerwehr in dieser Form jedes Verständnis fehlt.

