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02. Februar 2009

Naturschutzarbeiten auf dem Standortübungsplatz Mainzer Sand

Das zum Teil sehr reich gestaltete Lebensraumgefüge der Liegenschaft ist für den Arten- und Biotopschutz ein Territorium von nationaler Bedeutung. Negativen Einfluss auf die wertvollen Vegetationseinheiten und die Existenz etlicher gefährdeter Pflanzen- und Tierarten hat u. a. die Robinie, eine in Mitteleuropa nicht-heimische Baumart, die an verschiedenen Stellen des Platzes auf insgesamt etwa 6 ha seit etwa 40 bis 50 Jahren existiert. Ist der Boden offen wie im Mainzer Sand, kann die Robinie sich sehr rasch verbreiten und einheimische, standortgerechte Pflanzenarten verdrängen. Robinien können von der einheimischen pflanzenfressenden Fauna nicht als Nahrung genutzt werden. Für Sandmagerrassen besonders schädlich sind die Robinien auch, weil sie über Knöllchenbakterien in den Wurzeln Stickstoff anreichern.

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