Pressemeldungen Juli 2025
Hier finden Sie die Pressemeldungen über Einsätze der Feuerwehr Mainz von Juli 2025.
04.07.2025 - Zimmerbrand mit zwei Verletzten
Am frühen Abend des heutigen Freitags, um kurz nach 17 Uhr, wurde die Feuerwehr Mainz in die Meixlerstraße im Stadtteil Mombach alarmiert. Bei Ankunft an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss zu einem Zimmerbrand gekommen war, den der Bewohner mithilfe eines Gartenschlauchs jedoch schon weitestgehend eigenständig abgelöscht hatte. Bei diesen Löschmaßnahmen atmeten der Bewohner und eine zweite, zur Hilfe gekommene Person, erhebliche Mengen Rauchgas ein, wodurch beide verletzt wurden. Beide Personen mussten zur weiteren Behandlung in ein Mainzer Krankenhaus verbracht werden. Durch einen Trupp der Berufsfeuerwehr unter Atemschutz wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt, sowie das betroffene Zimmer mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Hierbei wurden mehrere Stellen der Wand und der Decke geöffnet, um eventuelle Glutnester ausschließen zu können. Zusätzlich wurde die Wohnung mit einem Überdrucklüfter vom Rauch befreit. Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Durch den Einsatz kam es zu Verkehrsbehinderungen in der Hauptstraße, Meixlerstraße und Dietzestraße. Die Feuerwehr Mainz rät dringend dazu, dass eigene Löschversuche nur dann durchgeführt werden sollen, wenn eine Gefährdung der eigenen Gesundheit und des eigenen Lebens ausgeschlossen ist. Ist ein Brand hierzu schon zu weit fortgeschritten, so bringen Sie sich und andere in Sicherheit, alarmieren die Feuerwehr über den Notruf 112 und weisen die Feuerwehr in die Lage ein.
Im Einsatz waren neun Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr mit drei Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, sowie die Polizei mit einem Streifenwagen.
08.07.2025 - Großbrand in Mainz - Bürocontainer-Komplex in Mombacher Straße in Brand
Der Großeinsatz der Feuerwehr Mainz an der Mombacher Straße ist seit 6:30 Uhr beendet. Wie berichtet war die Feuerwehr um 0:40 Uhr zu einem Großbrand eines Bürocontainer-Komplexes alarmiert worden. Für die aufwändigen Nachlöscharbeiten rückte das THW mit einem Bagger an. Die Bevölkerungsinformation über Warnapps wurde zurückgenommen.
Der etwa 30x10m große Container-Komplex, in dem groß Mengen Holz verbaut waren, stand lichterloh in Flammen. Um eine Brandausbreitung zu verhindern, wurden in der Höchstzeit etwa 3000 Liter Wasser pro Minute abgegeben, was das Hydrantennetz vor Ort deutlich an seine Grenzen brachte. Mit Tanklöschfahrzeugen sowie weiter entfernten Hydranten konnte eine sichere Wasserversorgung hergestellt werden.
Die genaue Nutzung des offensichtlich leerstehenden Komplexes ist noch nicht geklärt. Aufgrund einer unklaren Meldung einer Zivilperson vor Ort, wurde ein benachbartes Gebäude unter Atemschutz nach Personen durchsucht. Personen konnten keine angetroffen werden, sodass bis zum Einsatzende keine Verletzten zu beklagen sind.
Für die Löscharbeiten wurden zahlreiche Kräfte der Feuerwehr Mainz alarmiert. An der Einsatzstelle waren etwa 70 Einsatzkräfte. Weitere Kräfte besetzten die Wachen der Berufsfeuerwehr und überprüften um 3:20 Uhr einen Brandmeldealarm, der sich als Fehlalarm herausstellte.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde über Warnapps über den Brand informiert. In der Leitstelle meldeten sich mehrere Anwohner des Stadtgebiets über Notruf und sorgte sich aufgrund des Brandgeruchs. In einem solchen Fall ist das Schließen von Fenstern und Türen immer die beste Maßnahme. Eine außergewöhnliche Gefährdung war nicht zu befürchten.
Um den Brand in dem Komplex endgültig zu löschen, rückte das THW aus Groß-Gerau mit einem Bagger an. Mit diesem wurden die Reste eingerissen. Nur so war ein Herankommen an die letzten Brandstellen möglich. Im Einsatz waren beide Wachen der Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Bretzenheim, Finthen, Gonsenheim, Marienborn, Mombach und Stadt. Ebenso kamen die IuK-Gruppe der Feuerwehr Mainz, die Werkfeuerwehr Schott sowie ein ehrenamtlich besetzter Rettungswagen der Malteser zum Einsatz und das THW Mainz.
Zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen. Aufgrund der unklaren Nutzung ist auch der Sachschaden durch die Feuerwehr nicht einzuschätzen.
11.07.2025 - Einsatz auf dem Rhein: Gemeldetes manövrierunfähiges Frachtschiff stellt sich als ankerndes Schiff heraus
Gegen 18:30 Uhr ging bei der Feuerwehr eine Meldung über ein manövrierunfähiges Frachtschiff auf dem Rhein ein. Die besorgte Meldung wurde abgegeben, nachdem beim Ankerwurf des Schiffes laute Geräusche zu hören waren, die auf einen Notfall hindeuten könnten.
Daraufhin wurden umfangreiche Einsatzmaßnahmen eingeleitet: Kräfte der Feuerwehren Mainz und Wiesbaden rückten sowohl land- als auch wasserseitig aus, um die Lage zu erkunden und gegebenenfalls Hilfe zu leisten.
Die nähere Erkundung vor Ort ergab jedoch schnell Entwarnung: Bei dem vermeintlichen Havaristen handelte es sich um ein Frachtschiff, das regulär vor Anker gegangen war. Die beim Ankerwurf entstandenen Geräusche führten zu der missverständlichen Annahme, es handele sich um eine Havarie.
Nach rund 30 Minuten konnte der Einsatz ohne weitere Maßnahmen für alle eingesetzten Kräfte beendet werden.
12.07.2025 - Zimmerbrand in Hechtsheim endet glimpflich
Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Mainz gegen 16:30 Uhr zu einem Zimmerbrand in die Straße "Am Karthäuserhof" nach Mainz-Hechtsheim alarmiert. Durch mehrere Anrufer wurde Rauch aus dem Obergeschoss gemeldet.
Durch die zuerst eintreffenden Freiwillige Feuerwehr Hechtsheim konnte die Meldung bestätigt werden. In einer Wohnung im 1. Obergeschoss ist es zu einem Brand gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich glücklicherweise keine Personen mehr in dem Gebäude. Das Feuer konnte zügig durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz bekämpft werden. Zwei weitere Trupps kontrollierten ebenfalls unter schwerem Atemschutz das Gebäude und führten Nachlöscharbeiten durch. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude maschinell belüftet.
Die Gefahr der Brandausbreitung war hier sehr hoch, da die Decken des älteren Gebäudes aus Holzbalken bestehen. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf den Speicher und den Dachstuhl gerade noch verhindert werden. Die Brandwohnung ist jedoch unbewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe hat die Polizei aufgenommen.
Ausgerückt ist die Berufsfeuerwehr Mainz mit Kräften der Feuerwache 1 und die Freiwillige Feuerwehr Hechtsheim mit insgesamt 5 Fahrzeugen und 17 Kräften, der Rettungsdienst mit 1 Fahrzeug, sowie die Polizei mit 2 Streifenwagen.
14.07.2025 - Arbeitsgondel hängt unter Theodor-Heuss-Brücke: Feuerwehr Mainz und Wiesbaden gemeinsam im Einsatz
Zwei Arbeiter hingen am Montagnachmittag in einer Arbeitsgondel unter der Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden fest. Gemeinsam gelang es den beiden Feuerwehren der Landeshauptstädte, sie unverletzt nach rund 45 Minuten zu retten.
Kurz nach 16 Uhr meldeten Arbeiter einer Wartungsfirma, dass ihr Arbeitsgerät, ein LKW mit Arbeitsgondel ausgefallen sei. Die beiden Mitarbeiter befanden sich zu der Zeit unter der Theodor-Heuss-Brücke, während das Arbeitsgerät sich nicht mehr bewegte.
Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden unternahm erste Maßnahmen und rückte dafür auch mit Höhenrettern und einem Feuerwehrboot an. Da sich die Einsatzstelle auf der Mainzer Seite befand, unterstützte die Feuerwehr Mainz mit der Einsatzleitung und einer Drehleiter.
Während die mögliche Rettung mit Höhenrettern vorbereitet wurde, konnte das Arbeitsgerät mit einer Seilwinde in eine andere Position gezogen und eigenständig neugestartet werden. Dadurch war es möglich, dass die Gondel eigenständig wieder auf die Brücke fährt und beide Arbeiter konnten unverletzt wieder auf sicherem Boden abgesetzt werden ohne, dass die Höhenretter zum Einsatz kommen mussten.
Für die Rettungsarbeiten waren die beiden Fahrspuren der Brücke Richtung Wiesbaden gesperrt. Es kam in beiden Richtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen bis etwa 17 Uhr. Die genaue Ursache für die Abschaltung wird von einer Fachfirma untersucht. Die Feuerwehren Mainz und Wiesbaden waren mit etwa 20 Einsatzkräften, sechs Fahrzeugen und einem Boot an der Einsatzstelle. Seitens des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen und ein Notarzt in Bereitschaft vor Ort.
17.07.2025 - Während der Ausbildung schon Leben gerettet: Feuerwehr-Azubi Jonas Eberhard spendet Stammzellen für einen unbekannten Patienten
Schon während seiner Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann wird Jonas Eberhard zum Lebensretter: Der 28-Jährige, derzeit Teilnehmer des fünfmonatigen Grundausbildungslehrgangs der Feuerwehren Mainz und Ingelheim, wurde während seiner Ausbildung von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) als potenzieller Stammzellenspender kontaktiert und zögerte keine Sekunde.
Der Feuerwehrmann aus Ingelheim ist bereits seit neun Jahren als potenzieller Spender registriert. Auf dem Heimweg von einem Ausbildungstag kam der Anruf, dass er als genetischer Zwilling eines Patienten infrage kommt. Der Zeitpunkt hätte herausfordernder kaum sein können: Der fünfmonatige Grundausbildungslehrgang für Berufsfeuerwehrleute ist eng getaktet, Urlaube oder Ausfälle sind kaum möglich. Doch für Eberhard, dFeuerwehr Ingelheim am Rhein als Arbeitgeber und der Feuerwehr Mainz als Ausbildungsstelle war sofort klar: Diese Spende hat Vorrang.
"Als Jonas mit dem Wunsch an uns herangetreten ist, für die Dauer der DKMS-Stammzellenspende sowie eine anschließende Erholungsphase beurlaubt zu werden, waren wir zunächst skeptisch, inwieweit das sein Ausbildungsziel gefährden könnte", berichtet Mirko Gauer, Wehr- und Abteilungsleiter der Feuerwehr Ingelheim. "Umso beeindruckter waren wir von seinem unbedingten Willen, einem ihm völlig unbekannten Mitmenschen zu helfen. Das macht uns besonders stolz."
Dank der engen Abstimmung zwischen den beiden Feuerwehren konnte Jonas sowohl zur Voruntersuchung als auch zur Spende freigestellt werden. Nach der Stammzellenspende, die ambulant erfolgte, litt er etwa eine Woche unter grippeähnlichen Nebenwirkungen. Auch hier wurde flexibel reagiert: Er wurde für die besonders körperlich belastenden Ausbildungsanteile vorübergehend freigestellt ohne die Qualität seiner Ausbildung zu gefährden.
Die Spende selbst ging an einen deutschen Patienten. Mehr Informationen erhalten Spender und Empfänger aus Datenschutzgründen nicht. Nur wenn beide es wünschen, kann nach zwei Jahren Kontakt aufgenommen werden. Für Jonas Eberhard ist das nebensächlich: "Wenn ich helfen kann, dann helfe ich. Das ist doch genau das, wofür die Feuerwehr steht."
Die Feuerwehren Mainz und Ingelheim bilden derzeit gemeinsam 18 angehende Berufsfeuerwehrleute aus. Ein Zeichen gelebter interkommunaler Zusammenarbeit. Ingelheim bringt sich dabei nicht nur mit Ausbildern, sondern auch mit einem Fahrzeug in die Ausbildung ein. Dass innerhalb dieses fordernden Lehrgangs eine Stammzellenspende ermöglicht wurde, zeigt: Retten kennt bei der Feuerwehr keine Wartezeiten, auch nicht während der Ausbildung.
17.07.2025 - Brand im SCHOTT Hauptwerk in Mainz - Situation unter Kontrolle, nach derzeitigen Informationen keine Personenschäden
Am 17. Juli 2025 ist es um die Mittagszeit auf dem Werksgelände von SCHOTT zu einem Brand gekommen. Das Feuer ist unter Kontrolle und wird aktuell von der Werkfeuerwehr gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Mainz gelöscht.
Das Feuer wurde vermutlich durch einen Kurzschluss an einer Schaltanlage verursacht. Das gesamte Hauptwerk war für ca. 1,5 Stunden ohne Strom, der sukzessive Hochlauf der Stromversorgung wurde gegen 14 Uhr initiiert. Nach derzeitigen Informationen gibt es keine Personenschäden.
Derzeit wird das Ausmaß der Auswirkungen auf die im Hauptwerk ansässige Produktion noch bewertet. In der näheren Umgebung ist Brandgeruch wahrnehmbar.
21.07.2025 - Kurzes schweres Unwetter über Mainz und den angrenzenden Landkreisen
Am heutigen Montagnachmittag ging um kurz nach 17:00 Uhr ein kurzes aber heftiges Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen über dem Stadtgebiet von Mainz und den umliegenden Landkreisen Alzey-Worms und Mainz-Bingen nieder. In Folge des Unwetters kam es zu überfluteten Straßen, ausgehebenen Gullydeckeln, abgebrochenen Ästen und umgestürzten Bäumen. Im Stadtgebiet wurden durch die Feuerwehr ca. 20 und in den Landkreisen ca. 30 Einsatzstellen abgearbeitet.
24.07.2025 - Rauchentwicklung aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses
Die Mainzer Feuerwehr wurde am Donnerstagnachmittag zu einem Kellerbrand nach Mainz-Laubenheim alarmiert. Beim Eintreffen der Kräfte konnte eine Rauchentwicklung aus dem Keller bestätigt werden. Umgehend ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Die brennenden Kartons konnten schnell gelöscht werden. Glücklicherweise blieb der Treppenraum rauchfrei, sodass alle Bewohner selbstständig ihre Wohnungen verlassen konnten. Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst gesichtet, waren jedoch unverletzt. Die Brandursache ist bislang unklar.
24.07.2025 - Aufmerksame Nachbarn melden Feuer am Dach
Um kurz vor 16 Uhr am heutigen Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr Mainz durch aufmerksame Nachbarn in die Augustinerstraße in die Mainzer Altstadt alarmiert. Dort war es im Zusammenhang mit Arbeiten an einem Dach zu einem Brand im Bereich des Kamins gekommen. Die Nachbarn hatten Brandgeruch und eine Rauchentwicklung bemerkt. Durch die Feuerwehr wurde die Verkleidung des Kamins entfernt, unter der es zum Brand gekommen war. Von einem Trupp wurde der Brand mit einem Strahlrohr gelöscht. Der Bereich am und um den Kamin, sowie die darunter liegenden Räume wurden mit Hilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert. Das Feuer konnte sich durch die schnelle und vorbildliche Reaktion der Nachbarn, verbunden mit dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr, noch nicht ausbreiten. Ein größerer Schaden am Gebäude konnte somit verhindert werden. Negativ aufgefallen ist, dass einige Passanten die gut sichtbare Absperrung der Feuerwehr in der Augustinerstraße im Bereich der Einsatzstelle ignorierten und einfach unter dem Absperrband hindurch gingen. Diese Absperrungen dienen nicht nur dem ungehinderten Arbeiten der Einsatzkräfte, sondern auch der Sicherheit von Passanten. Aus diesem Grund sind solche Absperrungen unbedingt einzuhalten. Der Einsatz der Feuerwehr konnte etwa einer Stunde beendet werden. Im Einsatz waren 16 Kräfte der Berufsfeuerwehr mit 4 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, sowie die Polizei mit einem Streifenwagen.
28.07.2025 - Wohnungsbrand in der Mainzer Altstadt - schnelle Reaktion verhindert Schlimmeres
Am heutigen Morgen gegen 9:00 Uhr kam es in der Mainzer Altstadt zu einem Wohnungsbrand. Im ersten Obergeschoss eines Hinterhauses in der Lauterenstraße brach aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer in einer Wohnung aus.
Dank aufmerksamer Nachbarn, die frühzeitig Rauchentwicklung bemerkten und umgehend die Feuerwehr alarmierten, konnten die Einsatzkräfte schnell tätig werden und eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Die Feuerwehr Mainz war mit beiden Feuerwachen im Einsatz, unterstützt von Polizei und Rettungsdienst. Der Brand konnte zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Einsatz war gegen 10:30 Uhr beendet.
Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
30.07.2025 - Küchenbrand in Mainz-Marienborn endet glimpflich
Gegen 04:30 Uhr kam es am heutigen Mittwoch in einem Wohngebäude in Marienborn zu einem Küchenbrand.
In dem von einer fünfköpfigen Familie bewohnten Reihenendhaus brach in einer Küche im 1. Obergeschoss ein Feuer aus. Durch einen Bewohner konnte das Brandereignis bemerkt und erste Löschmaßnahmen eingeleitet werden.
Die alarmierte Feuerwehr, bestehend aus Kräften der Feuerwache 1 und 2 sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Marienborn, führte Nachlöscharbeiten und eine Kontrolle aller betroffenen Räume durch. Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen konnten die Bewohner wieder in das Erdgeschoss des Gebäudes zurückkehren. Eine Person, welche Löschmaßnahmen durchführte und hierbei Brandrauch einatmete, wurde zur weiteren Abklärung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.
Die Feuerwehr Mainz rät dringend dazu, dass eigene Löschversuche nur dann durchgeführt werden sollen, wenn eine Gefährdung der eigenen Gesundheit ausgeschlossen ist. Ist dies nicht möglich, so bringen Sie sich und andere in Sicherheit, alarmieren Sie die Rettungskräfte über den Notruf 112 und weisen Sie die Feuerwehr in die Lage ein.

