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05. Januar 2009

Mainz - eine Stadt mit vielen 'Historischen Gesichtern'

Die Tafeln der Reihe „Historisches Mainz“ erzählen seit 1993 die Bau- und die Kulturgeschichte Mainzer Denkmäler. Das in Mainz ansässige Unternehmen Peek & Cloppenburg (Geschäftsführung: Ansgar Loibl) hat zwei neue Tafeln gestiftet, so dass die Reihe 'Historisches Mainz' zusammen mit den neuen Hinweistafeln inzwischen 157 Tafeln umfasst.

Engagierter Stifter Peek & Cloppenburg ermöglicht zwei neue Hinweistafeln zu Zeugnissen aus dem Mittelalter

Die Tafeln der Reihe "Historisches Mainz" erzählen seit 1993 die Bau- und die Kulturgeschichte Mainzer Denkmäler. Eine Vielzahl an Bauten in der Landeshuaptstadt trägt heute eine Tafel "Historisches Mainz": eine reiche Zahl an Denkmälern, an Denkmal-Resten, die nach den schweren Kriegszerstörungen zum Teil in Gebäude integriert oder von den Denkmalpflegern mit viel Mühe wieder ins rechte Licht gerückt wurden. Jede Tafel - so die Konzeption der Reihe - hebt Denkmäler, Orte und Gebäude in Mainz mit historischem Bezug hervor. In der Vergangenheit konnten dank engagierter Spenderinnen und Spender, darunter viele Privatbürger sowie in Mainz ansässige Unternehmen und Institutionen, viele solcher Gedenktafeln in Mainz angebracht werden.

"’Historisches Mainz. Mainzer Geschichte sichtbar machen’ - unter diesem Motto steht unsere Aktion zur Beschilderung der Mainzer Denkmäler, Bauten, historischen Orte und Plätze", so Oberbürgermeister Beutel anlässlich der zwei neuen Stelen. Beide beziehen sich auf zwei Gebäude in der Nähe des Marktes, die es in Mainz jedoch gar nicht mehr gibt, von denen aber noch Reste erhalten sind, im Landesmuseum bzw. vor der Südwand des Eisenturms:
Altes Rathaus (Errichtet um 1270, abgebrochen 1835)
Altes Kaufhaus: Gotischer Hallenbau (Errichtet um 1315, abgebrochen 1813)
Beide Tafeln hat das in Mainz ansässige Unternehmen Peek & Cloppenburg (Geschäftsführung: Ansgar Loibl) gestiftet, so dass die Reihe ‚Historisches Mainz’ zusammen mit den neuen Hinweistafeln inzwischen 157 Tafeln umfasst. OB Beutel: "Möglich macht dies ein gutes Stück Teamarbeit, das mittlerweile unserer Innenstadt, aber auch vielen Stadtteilen ein Stück historischer Identität und Unverwechselbarkeit zurückgegeben hat."

Im Rahmen der Reihe wurden die 2000 Jahre Stadtgeschichte in sechs große, farblich definierte Kapitel unterteilt: die römische Zeit (rot), das Mittelalter (gelb), die Neuzeit (dunkelblau), das 19.Jahrhundert (grün), das 20. und 21. Jahrhundert (hellblau) sowie das Kapitel "Gedenken-Mahnen-Handeln" (anthrazit).
Die Kosten für eine Denkmalpatenschaft reichen von der kleinen Hinweistafel im Format 24 x 24 Zentimeter für 250 Euro bis hin zur größten Stele für 2.000 Euro inclusive Bodenarbeit und Verankerung.
(ekö)

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