Pressemeldungen Juli 2024
Hier finden Sie die Pressemeldungen über Einsätze der Feuerwehr Mainz von Juli 2024.
02.07.2024 - Bombenfund in Mainz an der Paul-Denis-Straße: Entschärfung voraussichtlich am Donnerstag, 4. Juli 2024
Im Rahmen von Baumaßnahmen angrenzend an das Gelände des Weltkulturerbes Alter Jüdischer Friedhof an der Paul-Denis-Straße im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld wurde am Dienstagnachmittag (2. Juli 2024) eine 500 Kilogramm schwere britische Weltkriegsbombe gefunden. Der sofort informierte Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz, die Polizei sowie die Feuerwehr sichteten den Bombenfund und haben entschieden, dass der Blindgänger am Donnerstag, 4. Juli 2024, entschärft werden muss.
Die britische Fliegerbombe hat noch einen intakten Zünder, der derzeit noch schwer zugänglich ist und am Entschärfungstag noch zusätzliche vorbereitende Maßnahmen des Kampfmittelräumdienstes notwendig macht.
Für die Entschärfung wird eine Evakuierung notwendig sein, der Evakuierungsradius wird rund 500 Meter um den Fundort betragen, dies wurde gemeinsam mit dem Kampfmittelräumdienst festgelegt. Betroffen sind rund 9.500 Personen. Die Evakuierung muss am Donnerstag, 4. Juli 2024, bis 9 Uhr erfolgt sein.
Die zu evakuierenden Bereiche entnehmen Sie bitte der Grafik. Diese Bereiche sind von einer vollständigen Evakuierung betroffen. Die Liste aller betroffenen Straßen und Hausnummern befindet sich im Anhang und diese sind auch auf der Website der Stadt Mainz, www.mainz.de, einzusehen sein.
Außerdem wird es aufgrund von Sperrungen unter anderem der Mombacher Straße, der Wallstraße, der Fritz-Kohl-Straße, des Kaiser-Wilhelm-Rings und der Goethestraße sowie im Bahn und Busverkehr zu erheblichen Behinderungen kommen. Wir empfehlen allen Personen in den betroffenen Bereichen, sich für Donnerstag, 4. Juli 2024, um einen alternativen Aufenthaltsort zu kümmern. Für hilfsbedürftige Personen werden schnellstmöglich Transportmöglichkeiten, ein Bürgertelefon und eine Betreuungsstelle bereitgestellt. Bitte achten Sie für weitere Informationen hierzu auf die Website der Stadt Mainz sowie auf weitere Pressemeldungen, die Kanäle der Stadt Mainz in den sozialen Netzwerken und die Informationen in den Warnapps.
Hinweise für die Vertreter:innen der Medien: Im bewachten Nahbereich des Fundortes besteht Lebensgefahr. Es besteht daher keine Möglichkeit, Aufnahmen des Blindgängers zu erstellen oder zu erhalten. Am Donnerstag wird für den Zeitraum der Evakuierung und Entschärfung eine mobile Pressestelle an der Absperrgrenze eingerichtet. Der genaue Ort wird voraussichtlich am Mittwoch im Laufe des Tages via Pressemitteilung bekanntgegeben. Nach Beendigung der Entschärfung sind Aufnahmen der entschärften Bombe mit den Entschärfern des Kampfmittelräumdienstes möglich.
03.07.2024 - Update 1: Bombenfund in Mainz an der Paul-Denis-Straße: Entschärfung voraussichtlich am Donnerstag, 4. Juli 2024
Im Rahmen von Baumaßnahmen angrenzend an das Gelände des Weltkulturerbes Alter Jüdischer Friedhof an der Paul-Denis-Straße im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld wurde am Dienstagnachmittag (2. Juli 2024) eine 500 Kilogramm schwere britische Weltkriegsbombe gefunden. Der sofort informierte Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz, die Polizei sowie die Feuerwehr sichteten den Bombenfund und haben entschieden, dass der Blindgänger am Donnerstag, 4. Juli 2024, entschärft werden muss.
Für die Entschärfung wird eine Evakuierung notwendig sein, der Evakuierungsradius wird rund 500 Meter um den Fundort betragen, dies wurde gemeinsam mit dem Kampfmittelräumdienst festgelegt. Betroffen sind rund 9.500 Personen. Die Evakuierung muss am Donnerstag, 4. Juli 2024, bis 9 Uhr erfolgt sein.
Zur Unterbringung für Menschen, die von der Evakuierung betroffen sind, und keine andere Anlaufstelle haben, steht ab 7.30 Uhr am Donnerstag, 4. Juli 2024, die Sporthalle Am Großen Sand, Obere-Kreuzstraße 9-13 in Mainz-Mombach, zur Verfügung. Dort werden Hilfsorganisationen die Betreuung der Menschen sicherstellen.
Außerdem ist nun das Bürgertelefon der Stadt Mainz aktiv. Dort können sich Bürger:innen mit Fragen und Anliegen hinwenden, auch Menschen, die aufgrund ihres hohen Alters oder aufgrund von Gehbehinderungen können sich dort hinwenden, um Hilfe beim Transport zur Evakuierung zu erhalten.
Telefonnummer des Bürgertelefons: 06131 12 4634
Aktuell wird an der Fundstelle ein Wall aus großen Sandsäcken aufgebaut. Mit dieser Maßnahme kann der Radius zur Evakuierung auf 500 Meter begrenzt werden. Aufgrund der Lage der Weltkriegsbombe wäre dieser sonst deutlich größer, was Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst vermeiden wollen.
Die Website der Stadt Mainz, www.mainz.de, wird fortlaufend mit Informationen ergänzt, bitte nutzen Sie auch diese Informationsmöglichkeit.
03.07.2024 - Update 2: Bombenfund in Mainz an der Paul-Denis-Straße: Entschärfung voraussichtlich am Donnerstag, 4. Juli 2024
Wie berichtet, wurde im Rahmen von Baumaßnahmen angrenzend an das Gelände des Weltkulturerbes Alter Jüdischer Friedhof an der Paul-Denis-Straße im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld am Dienstagnachmittag (2. Juli 2024) eine 500 Kilogramm schwere britische Weltkriegsbombe gefunden. Der sofort informierte Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz, die Polizei sowie die Feuerwehr sichteten den Bombenfund und haben entschieden, dass der Blindgänger am Donnerstag, 4. Juli 2024, entschärft werden muss.
Die Arbeiten an einem fast drei Meter hohen Schutzwall aus rund 120 Tonnen Sand, der den Evakuierungsradius auf 500 Meter begrenzt, laufen auf Hochtouren. Ein Führungsstab arbeitet, gemeinsam mit vielen Ämtern, Behörden und Unternehmen, an einem Großeinsatz am Donnerstag mit weit über 300 Einsatzkräften. Es werden Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes sowie der Polizei im Einsatz sein.
Aufgrund der Sperrungen, auch im Bahn- und Personennahverkehr, wird es bereits am Donnerstagvormittag zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, den Evakuierungsbereich sowie die Alt- und Neustadt weiträumig zu umfahren.
Für alle zu evakuierenden Personen wird, gemeinsam mit der Mainzer Mobilität, ein kostenloser Bus-Shuttle zum Hauptbahnhof und zur Betreuungsstelle (Sporthalle Am Großen Sand) von 7:30 Uhr bis 9 Uhr eingerichtet. Der Fahrplan ist im Anhang sowie auf der Sonderseite unter www.mainz.de veröffentlicht.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, nicht den Notruf für Fragen zur Evakuierung oder Verkehrsmaßnahmen zu wählen. Obwohl ein Bürgertelefon geschaltet wurde kam es zu zahlreichen Anrufen dieser Art am Notruf, die die Leitung für echte Notfälle blockierten. Bitte nutzen Sie das Bürgertelefon unter der 06131-12 46 34.
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Entschärfung erst nach einer Kontrolle des kompletten Evakuierungsbereichs begonnen werden kann. Alle Verzögerungen durch eine nicht bis 9 Uhr erfolgte Evakuierung, verlängern die Maßnahmen. Wie lange die Entschärfung an sich dauert, ist nicht absehbar, da nach erfolgter Evakuierung vom Kampfmittelräumdienst noch Vorbereitung zur Entschärfung direkt an der Bombe durchgeführt werden müssen.
Für die Vertreter:innen der Presse:
Eine mobile Pressestelle ist ab Donnerstag, 8 Uhr vor dem Polizeipräsidium Mainz (Valenciaplatz 2, 55118 Mainz) eingerichtet. Dort stehen Ansprechpartner für Medienvertreter:innen bereit. Nur von hier aus können Sie die Fußtrupps nach erfolgter Sperrung beim Kontrollgang begleiten. Auch werden Sie von dort aus nach - hoffentlich erfolgreicher - Entschärfung zur Fundstelle geführt, wo Bürgermeister Günter Beck, Einsatzkräfte und Kampfmittelräumdienst für O-Töne bereitstehen. Bitte beachten Sie, dass am Donnerstag nur öffentliche Parkplätze in der Goethestraße zur Verfügung stehen.
Wir bitten um verbindliche Anmeldung aller Personen, die zur mobilen Pressestelle kommen werden, um unseren Kräfteeinsatz entsprechend zu planen. Anmeldungen bitte formlos an sarah.heilstadt.mainzde Eine Bestätigung können wir derzeit nicht senden, wir bitten um Verständnis.
Die Website der Stadt Mainz, www.mainz.de, wird fortlaufend mit Informationen ergänzt, bitte nutzen Sie auch diese Informationsmöglichkeit.
04.07.2024 - Abschlussmeldung: Erfolgreiche Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Mainz an der Paul-Denis-Straße am Donnerstag, 4.Juli 2024
Die am heutigen Donnerstag angesetzte Entschärfung der Fliegerbombe am Fundort in der Paul-Denis-Straße war erfolgreich. Die Evakuierung des Gefahrenbereiches verlief weitgehend reibungslos. Die Stadt Mainz dankt allen Hilfsorganisationen der Polizei, Firmen, Behörden und der Bevölkerung für die Unterstützung.
Wie berichtet, wurde im Rahmen von Baumaßnahmen angrenzend an das Gelände des Weltkulturerbes Alter Jüdischer Friedhof an der Paul-Denis-Straße im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld am Dienstagnachmittag (2. Juli 2024) eine 500 Kilogramm schwere britische Weltkriegsbombe gefunden.
Um 14:10 Uhr kam die Erfolgsmeldung des Kampfmittelräumdienstes: Die Bombe ist entschärft. Kurz nach 12:20 Uhr hatte die Feuerwehr in Abstimmung mit Polizei und Ordnungsamt der Stadt Mainz den Räumungs- und Evakuierungsbereich freigegeben. Der Kampfmittelräumdienst begann mit der komplexen Entschärfung der rund 500 kg schweren Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. Die Arbeiten an der Bombe verliefen trotz ihrer herausfordernden Position ohne Komplikationen.
Die Absperrmaßnahmen werden nun schrittweise zurückgenommen. Von der Ausweichunterkunft in Mainz-Mombach werden Rückfahrten durch Busse organisiert. Personen die bei der Rückkehr Unterstützung benötigen, werden diese durch die Einsatzkräfte erhalten. Das Bürgertelefon ist für Fragen unter 06131 - 12 46 34 noch bis 15:00 Uhr erreichbar. Hier wurden bis zum aktuellen Zeitpunkt über 1000 Anrufe verzeichnet.
Bereits am Mittwoch wurde mit dem Bau eines drei Meter hohen Schutzwalls aus 120 Tonnen Sand rund um die Fundstelle begonnen, um den Evakuierungsradius auf 500m begrenzen zu können. Dennoch mussten am Donnerstagmorgen rund 9.500 Personen den aus Sicherheitsgründen zu evakuierenden Bereich verlassen bzw. durften nicht hinein. Berufsschulen, Hotels, Firmen und auch der SWR blieben geschlossen. Darüber hinaus wurden über 80 Personen, die den Evakuierungsbereich nicht selbstständig verlassen konnten, durch die Hilfsorganisationen in entsprechende Betreuungsstellen gebracht.
Der Führungsstab der Feuerwehr Mainz arbeitete, gemeinsam mit vielen Ämtern, Behörden, Hilfsorganisationen und Unternehmen, diesen Großeinsatz ab. Über 300 Einsatzkräfte von Polizei, Vollzugsdienst sowie des Brand- und Katastrophenschutz hatten ab dem frühen Morgen mit 36 Fußtrupps den Räumungs- und Evakuierungsbereich kontrolliert. Zusätzlich war ein Hubschrauber der Polizei über dem Gebiet eingesetzt, um die Räumung des Bereiches sicher zu stellen. Insgesamt lief die Evakuierung reibungslos. Die meisten Personen, die nach 9 Uhr angetroffen worden waren, reagierten einsichtig. Nur einzelne Personen mussten mit Nachdruck der Vollzugsbehörden überzeugt werden. Die Verkehrsbehinderungen im Straßen- und Schienenverkehr blieben im erwarteten Umfang.
Bürgermeister Günter Beck lobte das besonnene Verhalten der Mainzer Bürgerinnen und Bürger und bedankte sich bei allen Beteiligten, dass sie gemeinsam dafür gesorgt haben, dass es zu keinen unnötigen Verzögerungen kam.
Einsatzleiter Stefan Behrendt (Feuerwehr Mainz) dankte allen Einsatzkräften für das zielgerichtete und reibungslose Zusammenwirken des Brand- und Katastrophenschutzes, des Vollzugsdienstes, der Polizei, des Rettungsdienstes und aller beteiligten Behörden und Ämtern.
Behrendt: "Das große Engagement derüberwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften und die reibungslose Zusammenarbeit der gesamten Blaulichtfamilie waren unser Schlüssel zum Erfolg. Auch für die Unterstützung von Kräften aus Wiesbaden sowie Rheinhessen möchte ich ausdrücklich danken."
Im Einsatz waren Einsatzkräfte von:
ASB, DRK, DLRG, , Johanniter, Malteser THW, Notfallseelsorge, Freiwilliger Feuerwehr Mainz, Berufsfeuerwehr, Polizei (Landes- und Bereitschaftspolizei), Vollzugsdienst.
04.07.2024 - Brand in einer Gaststätte in der Neutorstraße
Gegen 18:50 Uhr am heutigen Donnerstagabend meldete eine Anruferin über den Notruf eine starke Rauchentwicklung aus einer zu diesem Zeitpunkt noch geschlossenen Gaststätte in der Neutorstraße. Da der dichte Rauch auch die oberhalb der Gaststätte befindlichen Bewohner mehrerer Wohnungen bedrohte, wurde noch vor Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr das Alarmstichwort erhöht und weitere Einheiten der Feuerwehr nachalarmiert. Vor Ort brannte es in einer Gaststätte im Erdgeschoss mit starker Rauchentwicklung. Neben der Brandbekämpfung wurden mehrere Atemschutztrupps und die Drehleiter der Feuerwehr zur Kontrolle der Wohnungen in den Obergeschossen eingesetzt. Insgesamt vier Personen wurden von der Feuerwehr ins Freie verbracht, eine weitere Person hatte sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits selbstständig ins Freie begeben. Eine Person erlitt eine leichte Rauchentwicklung und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Da sich der Brandrauch über einen gemeinsamen Keller auch in ein benachbartes Lokal ausgebreitet hatte, waren nach den erfolgreichen Löschmaßnahmen umfangreiche und langwierige Entrauchungsmaßnahmen erforderlich. Dazu wurden neben den Kräften beider Wachen der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren Mainz-Stadt, Weisenau und Hechtsheim eingesetzt. Die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr wurden während dieser Zeit durch die Freiwilligen Feuerwehren Mombach, Bretzenheim, Marienborn und Weisenau besetzt. Durch diese Einheiten musste während der Wachbesetzung ein Flächenbrand in Finthen gelöscht werden, hierbei unterstütze die Freiwillige Feuerwehr Finthen. Gegen 22:00 Uhr konnte der Einsatz der Feuerwehr in der Neutorstraße beendet werden, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
06.07.2024 - Feuerwehr Mainz rettet dank aufmerksamer Nachbarn Beagle "Frank" aus verrauchter Wohnung
Heute um 18:20 Uhr verständigten aufmerksame Nachbarn die Feuerwehrleitstelle und meldeten einen piepsenden Rauchwarnmelder sowie eine Rauchentwicklung aus einem Wohn- und Geschäftshaus in der Mainzer Altstadt.
Die Feuerwehrleitstelle alarmierte daraufhin Einheiten beider Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte umfassend in die Lage eingewiesen; die Hauseingangstür war bereits für die Feuerwehr geöffnet worden. Dank des schnellen Einsatzes der Drehleiter konnte die Wohnung über eine gekippte Balkontür betreten werden.
In der verrauchten Wohnung lief der einjährige Beagle sofort freundlich auf die Einsatzkräfte zu und konnte schnell ins Freie gerettet werden. Draußen kümmerten sich die Nachbarn freundlicherweise um "Frank", während die Feuerwehr die Wohnung mit einem Lüfter entrauchte. Die Ursache der Rauchentwicklung war angebranntes Essen auf dem Herd.
Nach dem Einsatz lief "Frank" mit wedelndem Schwanz auf seine Retter zu, als wollte er sich bedanken. Quittiert wurde das mit Streicheleinheiten seiner Retter. Neben "Frank" bedankte sich auch der heraneilende Sohn der Besitzer bei der Feuerwehr.
Die Feuerwehr Mainz lobt das vorbildliche Verhalten der Nachbarn und weist darauf hin, dass Rauchwarnmelder auch Hundeleben retten können.
12.07.2024 - Einsatzreicher Schichtwechsel bei der Berufsfeuerwehr Mainz
Innerhalb einer Stunde alarmierte die Feuerwehrleitstelle zu neun Einsätzen im Stadtgebiet Mainz. Die Feuerwehrkräfte arbeiteten daraufhin fast zeitgleich zwei ausgelöste private Rauchwarnmelder, drei Brandmeldeanlagen, drei herausgespülte Gullideckel und einen Wassereinbruch in einem Keller ab.
Normalerweise findet um 7:00 Uhr der Schichtwechsel des Einsatzpersonals der Berufsfeuerwehr statt - nicht so heute. Durch das parallele Einsatzaufkommen mussten die abgelösten Kräfte beider Feuerwachen nochmal die Fahrzeuge besetzen und ausrücken. Gegen 08:15 Uhr konnten die Feuerwehrleute dann wohlverdient ihren Dienst beenden.
Neben der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwillige Feuerwehr Hechtsheim, der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.
14.07.2024 - Balkonbrand in der Neustadt drohte auf Mehrparteienhaus überzugreifen
Am Sonntagnachmittag, kurz nach 15 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz zu einem gemeldeten Zimmerbrand in die Mainzer Neustadt gerufen. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte bereits durch die betroffenen Bewohner empfangen.
Vorbildlich wurde der Wohnungsschlüssel direkt an den Einsatzleiter übergeben und die wichtige Information, dass keine Personen mehr in der Wohnung sind, weitergegeben.
Auch der Rauchabzug war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch die flüchtenden Bewohner aktiviert worden. Dies ist eine sehr wichtige Maßnahme, da hierdurch eine Öffnung oder Fenster im obersten Geschoss des Treppenraumes geöffnet wird, so dass der Treppenraum nicht verrauchen kann.
Es brannte ein Balkon im dritten Obergeschoss. Zur Kontrolle musste die Fassade geöffnet werden um auszuschließen, dass das Feuer hier nicht unbemerkt weiterbrennt. Durch den Brand wurden mehrere Wohnungen mit Rauch beaufschlagt, so dass die Bewohner erst nach einer Kontrolle durch die Feuerwehr zurück in Ihre Wohnungen konnten. Die betroffene Wohnung, deren Balkon gebrannt hatte, wurde durch Rauch und Hitze unbewohnbar.
Über Brandursache und Schadenshöhe kann keine Auskunft gemacht werden, dies wird durch die Polizei ermittelt.
Neben der Berufsfeuerwehr waren die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Stadt und Weisenau im Einsatz. Ebenso waren die Polizei und der Rettungsdienst mit 2 RTWs und der DRK Ortsverein Mainz-Hechtsheim mit einem RTW im Einsatz. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt.
22.07.2024 - Zimmerbrand in Studierenden Wohnanlage endet glimpflich
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es gegen 23:30 Uhr zu einem Feuer in einem Apartment in einem Studentenwohnheim in Mainz-Gonsenheim. Die Bewohnerin alarmierte die Feuerwehr und warnte vorbildlich ihre Nachbarn. Durch eine interne Brandmeldeanlage wurde ebenfalls der Räumungsalarm in dem Gebäude ausgelöst.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte machte die Meldende auf sich aufmerksam, übergab den Einsatzkräften ihren Schlüssel und erklärte wie die Feuerwehr zu Ihrem Apartment gelangt. Durch dieses vorbildliche handeln, sparte die Feuerwehr wertvolle Zeit bei der Erkundung. Das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt schon komplett geräumt.
Das Feuer in dem 1-Zimmer Apartment, welches im Bereich der Kochnische ausbrach, konnte schnell von einem Trupp unter Atemschutz abgelöscht werden. Nachdem die anschließenden Belüftungsmaßnahmen abgeschlossen waren, konnten alle Personen wieder in ihre Apartments zurück. Lediglich das Apartment wo das Feuer ausgebrochen war, konnte nicht wieder bezogen werden. Die Bewohnerin kam bei einer Freundin unter. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Im weiteren Verlauf wurde die Einsatzstelle an einen Haustechniker übergeben, welcher nun alle weiteren Schritte in die Wege leitet.
Ausgerückt ist die Berufsfeuerwehr Mainz mit Kräften der Feuerwache 1 und 2, die Freiwillige Feuerwehr Gonsenheim mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 23 Kräften, der Rettungsdienst mit 1 Fahrzeug, sowie die Polizei mit einem Streifenwagen.
22.07.2024 - Verletzte durch Reizgas
Die Feuerwehr wurde durch die Polizei am heutigen Tag gegen 17:30 Uhr zu einem Einsatz im Parkhaus des Staatstheaters in Mainz alarmiert. Von einer unbekannten Person wurde ein nicht bekannter Stoff versprüht. Es wird vermutet, dass es sich um Reizgas handelt. Dabei wurden fünf Personen leicht verletzt. Nach einer Sichtung und Behandlung durch den Rettungsdienst vor Ort, konnten alle Betroffenen wieder entlassen werden und mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde die Tiefgarage kontrolliert und umfangreich belüftet. Durchgeführte Messungen mit einem Mehrgasmessgerät haben keine Auffälligkeiten in der Tiefgarage ergeben.
Vor Ort waren von der Feuerwehr Direktionsdienst und eine Löscheinheit, die Abschnittsleitung Gesundheit mit Leitender Notärztin und Organisatorischem Leiter Rettungsdienst und zahlreiche Rettungsmittel sowie die Polizei.
26.07.2024 - Feuer im Hochhaus
Am Freitagmorgen wurde der Feuerwehr Mainz um kurz nach drei Uhr ein Feuer in einem Hochhaus in der Mainzer Oberstadt gemeldet.
Im 11. OG brannte es aus bisher ungeklärter Ursache in einem Appartement. In der Feuerwehrleitstelle und bei der Polizei liefen zu diesem Zeitpunkt mehrere Notrufe ein, die sich auf den Brand bezogen und in denen von vermissten Personen gesprochen wurde. Die Leitstelle entsandte daraufhin einen entsprechend großen Kräfteansatz zur Einsatzstelle.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte bestätigen, dass es im 11. OG in einem Appartement brennt. Einer der Anrufer hatte sich selbst aus dem Gebäude gerettet und wurde direkt an den Rettungsdienst zur Betreuung übergeben. Von der Feuerwehr wurden noch 7 Personen aus der betroffenen Etage ins Freie gebracht. Durch den Rettungsdienst wurden in Verbindung mit der Abschnittsleitung Gesundheit und der SEG Betreuung die Personen betreut, es musste keine Person durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen 3.45 Uhr war das Feuer gelöscht und die Feuerwehr begann mit den Nacharbeiten. So wurde direkt Wasser von den Einsatzkräften aufgenommen, das aus einer defekten Wasserleitung der Brandwohnung ausgetreten war, um einen größeren Wasserschaden zu verhindern.
Nach dem Einsatz konnten alle Bewohner zurück in Ihre Wohnungen, lediglich die Brandwohnung ist unbewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Während des Einsatzes wurden die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren besetzt. Der Einsatz war gegen 6.00 Uhr beendet.
Von der Feuerwehr waren 85 Kräfte und vom Rettungsdienst 25 Kräfte im Einsatz. Ebenso war die Polizei mit mehreren Kräften vor Ort. Einsatzleiter: Direktionsdienst Hr. Jüliger




